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Sechste setzt sich beim doppelten Heimspiel durch

Während sich in den vergangenen beiden Jahren bei den vereinsinternenen Duellen zu Saisonbeginn die jeweils favorisierte Mannschaft nicht durchsetzten konnte, gelang diesmal in der 2. Bezirksliga der VI. ein letztlich sicherer, in der Höhe aber unverdienter 6½:1½-Sieg über die VII. Mannschaft. Dabei musste die VI. auf einen ihrer Stammspieler verzichten, während die VII. komplett antratt.

Nach einem frühen Remis zwischen Paul Larwinski und Andreas Bittmann sah der Kampf eine ganze Weile nicht sehr hoffnungsvoll für die VI. aus: Christopher Blomel, Sven Zoglowek und Markus Malkeit begannen ihre Partien in hohem Tempo und landeten rasch in sehr verwickelten und äußerst unklaren oder schon verdächtigen Stellungen. Sven opferte gegen Markus Schwedler gleich zwei Offiziere für einen unklaren Königsangriff, Christopher stand in einer seltenen Spanischen Variante gegen Kurt Rist zeitweilig höchst verdächtig, und Markus hatte gegen Wieland Wolf in der Eröffnung zwei Bauern gegeben und kämpfte bereits sehr früh ums Remis.

Allerdings wurden zuerst zwei andere Partien entschieden: Beinahe zeitgleich gaben Gerd Capelan und Friedel Skiber ihre Partien auf. Gerd hatte in einem Damenendspiel mit jeweils einer Leichtfigur gegen Marius Fränzel ein Abspiel falsch eingeschätzt und sah sich plötzlich einem Bauernverlust und damit zwei weit vorgerückten verbundenen Freibauern gegenüber, und Friedel hatte im Mittelspiel gegen Anton Hannewald den Faden verloren und konnte entscheidenden Materialverlust nicht mehr verhindern.

Unterdessen war es Markus Malkeit gelungen, einen Freibauern auf der a-Linie zu bilden, für den Wieland Wolf seinen letzten Offizier hergeben musste. Mit seinem verbleibenden Läufer konnte Markus die isolierten Mehrbauern Wielands kontrollieren, so dass die Partie glücklich Remis endete.

Christopher Blomel war es in einem verwickelten Mittelspiel gelungen, die Dame von Kurt Rist zu fangen, und er brachte anschließend die Partie sicher nach Hause. Beim Stand von 4:1 bot an Brett 1 Frank Borkott seinem Gegenüber Clemens Biernath ein mannschaftsdienliches Remis an, das Clemens angesichts der Tatsache, dass er für den gedeckten Freibauern Franks nicht wirklich ausreichend Kompensation hatte, annahm.

Zum Glückspilz des Tages avancierte dann Sven Zoglowek, der sich bereits ausrechnete, auf welche Weise er wohl mattgesetzt würde, als Markus Schwedler in einem Blackout einzügig die Dame einstellte und die Partie sofort aufgab. Zum Abschluss rundete Thomas Malkeit, der Heinz Böhm aus der Eröffnung heraus unter Druck hatte setzen können, das Ergebnis der VI. mit einem konsequenten Sieg aus überlegener Stellung ab.

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