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Bundesliga-Aufstieg der Jugend zum Greifen nah

Nach einem 21:11-(6½:1½)-Erfolg über die zweite Vertretung von SF Köln-Mülheim steht der sehnsüchtig erwartete Aufstieg unserer 1. Jugend in die höchste deutsche Jugendspielklasse an. Im letzten Kampf in Brühl reicht bereits ein Unentschieden zum Aufstieg!

In einem nie gefährdeten Kampf verlief die Eröffnungsphase recht wechselhaft: Benni Marquardt mit der üblich defensiven Stellung mit Schwarz aus einem Sizilianer heraus, Naufel Elmali mit einer dynamisch behandelten Italienisch-Eröffnung und Clara Wirths hatten schnell Ausgleich. Christopher Blomel bekam einen Franzosen vorgesetzt, den sein Gegner sehr modern behandelte. Sven Zoglowek hatte mit Schwarz aus einem Sizilianer heraus sofort Ausgleich und Anton Hannewald profititerte von der allzu sorglos behandelten Eröffnung seines Kontrahenten, der recht einfach eine Figur einstellte. Tobias Leuther geriet ähnlich wie Benni in eine passive Position, aus der er sich aber Zug um Zug befreien konnte und Leo Rizzi gewann in einem Damengambit recht früh einen Bauern.

Nachdem auch Clara einen Bauern gewinnen konnte, sich aber einiger Initiative ihres Gegners gegenüber sah, Christopher ein Bauer abhanden gekommen war, für den er aber einige Kompensation in Form von Druckspiel erhielt und Naufel Druck auf die Königsstellung seines Gegners ausüben konnte, hatte Tobi nach einigen Ungenauigkeiten auf beiden Seiten entscheidenden Vorteil erlangt und sorgte mittels Matt in der Brettmitte für die Führung, die kurze Zeit später durch Leos konsequenten Vortrag ausgebaut wurde. Da wollte auch Anton nicht hintanstehen und sorgte für das 3:0, indem er seine Mehrfigur bis ins Endspiel transportierte. Nachdem Christopher, immer noch mit Minusbauer, bereits ein Remisangebot seines Gegners abgelehnt hatte, entschied er sich beim zweiten im Mannschaftssinne für dessen Annahme, da er keinen Weg fand, in die schwarze Stellung einzubrechen.

Den Siegtreffer konnte dann etwas unerwartet Sven erzielen. Er hatte im Bemühen, entscheidenden Vorteil zu erlangen, einen Bauern geopfert und suchte noch nach dem entscheidenden Schlag, als sein Gegner einen Turm einstellte und bald darauf die Partie aufgab. Kurz nach der Zeitkontrolle musste auch Naufels Gegner dessen Überlegenheit anerkennen, nachdem dieser ein Turm-/Leichtfigurenendspiel konzentriert und genau behandelt hatte. Die Partien von Benni und Clara gingen nun in die Verlängerung. Benni wickelte sein Turmenspiel mit Mehrbauern gegen einen sich tapfer wehrenden Gegner souverän ab und konnte nach 5½ Stunden Spielzeit die Glückwünsche seines Gegners und seiner Mannschaftskameraden entgegennehmen. Clara hingegen musste sich, nachdem sie mit Mehrbauern ein Remisangebot abgelehnt hatte, der starken Initiative in Form eines weit vorgerückten Freibauern, dessen Stärke sie lange unterschätzte letztlich geschlagen geben.

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