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Michael Berg gewinnt Schnellschach-Masters

Die Teilnehmer am Masters:
Hobusch, Berg, Spitzer, Michalczak, Wolter, Auer, Busse, Peschel (v.l.n.r.)

Michael Berg heißt der Sieger des Masters-Turniers unseres erstmalig ausgetragenen Schnellschach-Grand Prix 2009/10. Der 40jährige Zweitliga-Spieler konnte sich nach der 5.Runde des die acht besten Spieler der Gesamtwertung umfassenden Rundenturniers erstmalig alleine an die Tabellenspitze setzen und verteidigte mit zwei Kurzremisen in den Schlussrunden seinen halben Zähler Vorsprung. Damit erzielte er 5/7 und blieb ungeschlagen. Auf den anderen Medaillenrängen landeten nach einem starken Endspurt Thomas Michalczak vor dem ebenfalls ungeschlagenen Helmut Busse, während der mit 4½/7 ebenfalls punktgleiche Andreas Peschel mit Rang 4 zufrieden sein musste. Das Masters-Turnier begann mit einer faustdicken Überraschung: der Setzlisten-Erste Thomas Michalczak unterlag in einer Kurzpartie mit den weißen Steinen in einem Lettischen Gambit dem DWZ-Schwächsten im Feld, Erwin Spitzer.  In der zweiten entschiedenen Partie der Runde kam Michael Berg zu einem etwas glücklichen Sieg über Alexander Hobusch, was für beide den weiteren Turnierverlauf vorbestimmen sollte.

In der zweiten Runde konnte Andreas Peschel mit einem Schwarz-Sieg gegen Erwin Spitzer zu Berg aufschließen, der in einem spannenden Turmendspiel gegen Martin Auer remisierte. Im äußerst ausgeglichenen Feld gab es dann in der 3.Runde zum ersten und einzigen Mal vier entscheidende Partien in einer Runde. Michael Berg bezwang Thomas Michalczak und machte dessen Fehlstart perfekt, während Andreas Peschel gegen Alex Hobusch gewinnen und die geteilte Tabellenführung verteidigen konnte. Als Verfolger hinter dem Führungsduo positionierten sich mit jeweils 2/3 Helmut Busse und Dr. Kai Wolter mit Siegen über Erwin Spitzer und Martin Auer.

Die vierte Runde brachte die erste Alleinführung des Turniers, nachdem Andreas Peschel in einer komplexen taktischen Partie mit den schwarzen Steinen Martin Auer bezwingen konnte, während Busse und Berg sich Remis trennten. Doch in der fünften Partie musste Peschel mit den weißen Steinen eine heftige Niederlage gegen Michalczak einstecken, der damit seinen zweiten Sieg in Folge feiern konnte. So zog Berg durch einen Sieg über den nun glücklos agierenden Erwin Spitzer vorbei und lag mit 4/5 vor Peschel und Busse mit 3½.

In der Vorschlussrunde endete das Verfolgerduell der beiden Zweiten Remis, so dass Berg mit seinem Kurzremis gegen Dr. Kai Wolter richtig kalkuliert hatte und mit einem halben Zähler Vorsprung in den letzten Durchgang ging. Dort verzichtete Andreas Peschel gegen Berg auf Gewinnversuche und gab sich schnell mit Remis zufrieden. Damit konnte nur noch Helmut Busse auf dem Spitzenrang gleichziehen, der jedoch mit Schwarz gegen Alex Hobusch eher ums Remis kämpfen musste.

Dies gelang ihm zwar letztlich erfolgreich, dennoch stand damit der alleinige Turniersieg von Michael Berg fest. Auf den zweiten Platz konnte sich dank der besten Wertung noch Thomas Michalczak durch einen Erfolg über Martin Auer schieben, wodurch sein toller Endspurt mit vier Siegen in Folge belohnt wurde.

Tabelle

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