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Sechste mit schmeichelhaftem Remis

Dank einem sehr glücklichen 4:4 gegen BSC Wuppertal IV konnte unsere VI. Mannschaft mit einem ausgeglichenen Punktekonto in die Weihnachtspause und durfte sich über einen weiteren Punkterfolg gegen eine nominell stärker einzuschätzende Mannschaft freuen.

Nach dem tollen Erfolg in Radevormwald gingen insbesondere die Youngster mit viel Enthusiasmus in das letzte Heimspiel des Jahres, wurden jedoch von den sehr erfahrenen Gästen zunächst ausgebremst. Howik Manukjan konnte seinen Kontrahenten mit seiner »kreativen« Behandlung des Damengambits nicht beeindrucken und wurde für die Eröffnungssünden später folgerichtig bestraft. Dafür zeigte sich Dana Berelowitsch nur eine Woche vor der Deutschen U14w-Meisterschaft in guter Verfassung und erreichte gegen den langjährigen BSW-Vorsitzenden Joachim Müller eine korrekte Punkteteilung in einem Doppelturmendspiel.

In der Folgezeit lächelte Fortuna gleich zweimal unserer Mannschaft zu. Zunächst mißhandelte der Gegner von Alexander Kirschbaum eine gute Stellung, so dass Alexander einen sehr erfolgreichen Konterangriff ansetzen konnte, der ihm einen unerwarteten vollen Zähler einbrachte. Wenig später konnte Routinier Gerd Capelan sogar die Führung erzielen, nachdem sein Gegner Klaus-Dieter Dinslage in einem remislichen Turmendspiel mit ungleichfarbigen Läufern unnötig eine Qualität opferte und auf seinen Freibauern setzte, den Gerd jedoch mit genauer Verteidigung aufhalten und das Mehrmaterial zum Sieg verwerten konnte.

Vor der Zeitkontrolle wurden dann noch die beiden Partien an den Spitzenbrettern beendet:  Vladislav Kublanov knetete ein besseres Endspiel lange in der Hoffnung auf einen vollen Zähler, am Ende rettete jedoch der mächtig postierte gegnerische Zentralspringer gegen Vlads Läuferpaar die Punkteteilung. Dagegen musste sich Tochter Elizabeth Kublanov diesmal trotz einer tollen Angriffspartie geschlagen geben. Mutig opferte sie zwei Bauern und spielte kompromißlos auf Angriff. Doch zwei schwächere Züge brachten sie um den Lohn ihrer Bemühungen, so dass es zur Zeitkontrolle 3:3 stand.

Damit schien der Kampf verloren, denn Laura Möller hatte nach zuvor couragierter Leistung gegen ihren 500 DWZ-Punkte stärkeren Gegner, Urgestein Karl-Ernst Kaiser, in Zeitnot eine taktische Kombination übersehen, die sie schließlich entscheidendes Material kostete. Zudem hatte Stephan Kaiser im Mittelspiel eine Figur verloren und stand klar auf Verlust. Doch ausgerechnet Stephan, dem bisher in dieser Saison nichts gelingen wollte, wurde nun im entscheidenden Moment zum Matchwinner. Kreativ initiierte er immer wieder neue Gegenspielideen, die auf der Stärke seiner Freibauern basierte. Sein Gegner behandelte die Position nicht optimal, hätte jedoch durch Rückgabe seiner Mehrfigur in ein totremises Turmendspiel abwickeln können. Doch er wollte mehr und lief in einen unparierbaren Mattangriff hinein, durch den das umjubelte 4:4 feststand.

Mit 4:4 Zählern hat unsere VI. Mannschaft gegen starke Mannschaften eine sehr gute erste Saisonhälfte gezeigt und dürfte somit exzellente Aussichten auf den Klassenerhalt in der 2. Bezirksliga besitzen.

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