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Platz 4 bei der Deutschen Blitz-Mannschaftsmeisterschaft

Mit einem vierten Platz kehrte unsere Blitz-Mannschaft von den Deutschen Meisterschaften zurück, die am 21.05.2016 in Schifferstadt ausgetragen wurden. Dabei reichte eine durchschnittliche Leistung mit 36:14 Zählern, um hinter dem »Dream Team« des mit Ex-Weltmeister Vladimir Kramnik und vier weiteren russischen Großmeistern angetretenen Sechstligisten SF Bad Emstal/Wolfshagen (49:1) , dem starken Zweitligisten TSV Schönaich (45:5) und Titelverteidiger Bayern München (41:9) noch die Vorqualifikation für die nächste Meisterschaft zu sichern. Ein Medaillenplatz war jedoch nie in greifbarer Nähe.

Nach einigen Schwierigkeiten im Vorfeld hatte Teamchef Herbert Scheidt für die deutsche Blitz-Mannschaftsmeisterschaft schließlich doch noch ein schlagkräftiges Team zusammengestellt. Am Spitzenbrett spielte Jan Smeets, während Blitz-Spezialist Ralf Appel am zweiten Brett seine Abschiedsvorstellung gab. Alexander Naumann, Jörg Wegerle und Markus Schäfer vervollständigten das Team, das in der Setzliste an Position 3 gesetzt war.

Nach vier Siegen zum Auftakt setzte es in der fünften Runde die erste knappe Niederlage gegen den an Position 2 gesetzten TSV Schönaich. Während die Topteams sich in der Folge kaum Blößen gaben, agierte unser Team zu unbeständig: nach einem tollen 4:0-Erfolg gegen die starke Mannschaft von Schott Mainz folgten eine Niederlage gegen Titelverteidiger Bayern München und vor allem ein weiterer Verlust gegen den späteren 24. aus Oberschöneweide.

So verloren wir bald den Kontakt zu den Medaillenplätzen und mussten uns um den Kampf um die Plätze 4 und 5 konzentrieren, um das Ticket für die nächsten Titelkämpfe zu sichern. Ein Zwischenspurt mit 14:2 Zählern in den Runden 14-21 sorgten hier für ein komfortables Polster, so dass auch die höchste Niederlage mit ½:3½ gegen den überlegenen Meister SF Bad Emstal/Wolfshagen sowie ein abschließendes 2:2 gegen den 23. SK Bebenhausen verkraftbar war, nachdem in der Schlussrunde die starke Blitz-Mannschaft der SF Berlin bezwungen worden war.

Das beste Resultat zum vierten Platz steuerte Ralf Appel bei, der mit 19/25 und dem drittbesten Ergebnis am zweiten Brett alte Blitzstärke zeigte. Jan Smeets (15½/25) erlebte am Spitzenbrett Höhen und Tiefen, während Alexander Naumann sich nach schwachem Start steigerte und mit 18½/25 noch das drittbeste Ergebnis am dritten Brett holte. Dagegen waren sowohl Jörg Wegerle (11/19) als auch Markus Schäfer (3½/6) am vierten Brett mit ihrem Spiel und dem Ergebnis nicht zufrieden.

In Anbetracht der Tatsache, dass seine Spieler nicht die beste Tagesform aufwiesen, zeigte sich Teamchef Scheidt mit dem vierten Platz und der erreichten Vorberechtigung für das nächste Jahr aber durchaus zufrieden.

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