Überzeugender Auftakt für U20 II

Vor drei Monaten hatte unsere U20 I-Mannschaft mit einem Sieg gegen den Düsseldorfer SK den umjubelten Aufstieg in die Jugend-Bundesliga perfekt gemacht. Nun war der DSK erneut im Schachzentrum zum Auftakt der Jugendregionalliga zu Gast, nachdem die Düsseldorfer ihre erste Mannschaft aus der NRW-Liga zurückgezogen hatten. Im Duell zweier Aufstiegsaspiranten zeigte unsere U20 II eine starke Leistung und siegte am Ende sogar sehr deutlich mit 16:8 (5:1).

Unser Sextett möchte den etwas unglücklichen Abstieg in der letzten Saison gerne wieder korrigieren und ging hoch motiviert und in Bestbesetzung in diese wichtige Begegnung. Jaroslav Meijers sorgte für die wichtige Führung, nachdem sich sein Gegner in etwas schlechterer Position verrechnet und entscheidendes Material verloren hatte.

Nachdem unser Neuzugang Lasse Stratmann bei seinem Debüt im SG-Trikot ein solides Schwarz-Remis beigesteuert hatte, fiel die Entscheidung dann in der Zeitnotphase. Diya Dhanasekaran Meenambigai spielte ein sehr mutiges Figurenopfer und wurde mit einem tollen Angriffssieg belohnt, nachdem ihr Gegner die schwierigen Verteidigungsprobleme nicht lösen konnte. Während sein Bruder Jaroslav als Weißer in einem klassischen Königsinder gepunktet hatte, konnte Janis Meijers am Spitzenbrett als Schwarzer in der gleichen Eröffnung einen vollen Zähler herausspielen, nachdem er im Mittelspiel aus etwas defensiverer Position schrittweise die Initiative übernommen hatte.

Am dritten Brett kam es zu einer erneuten Partie im ewigen Duell zwischen Dharshini Satheesh und Aimée Chen, die alleine in der letzten Saison dreimal im klassischen Schach aufeinander getroffen waren. Dabei hatte Aimée nur einen halben Zähler geholt und schien auch diesmal in einer spanischen Berliner Verteidigung in Schwierigkeiten zu geraten. Doch nachdem Dharshini einen Bauern gewonnen hatte, verlor sie in der Zeitnotphase schrittweise die Kontrolle über die Stellung und wurde von Aimée ausgekontert. Diese holte sich erst den Minusbauern zurück und gewann schließlich im Mattangriff entscheidend eine Figur zum vierten Sieg des Tages.

Die hohe Motivation des Teams zeigte sich auch in der letzten Partie, in der Dima Kovalyov über 113 Züge versuchte, seine stets leichten Stellungsvorteile schließlich in einem Endspiel mit Turm und Bauer gegen Läufer und zwei Bauern zu verwerten. Dass ihm dies heute nicht gelang, tat der Freude über einen perfekten Saisonstart dank des 16:8 (5:1) keinen Abbruch.

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