Eine Woche nach dem Überraschungserfolg unserer II. Pokal-Mannschaft gegen die ESG haben auch das I. und III. SG-Quartett das Halbfinale im Bezirks-Viererpokal erreicht. Während sich die Dritte sehr souverän mit 3½:½ gegen Bahn-SC Wuppertal durchsetzte, kam der 2½:1½-Sieg von SG I beim SV Wermelskirchen etwas schmeichelhaft zustande.
Das SG I-Pokalteam vor dem Viertelfinale: Uli Waagener, Stephan Borchert, Oliver Kniest, Ali Erkay (Foto: Frank Hermes)
Zur Halbzeit der Solinger Stadtmeisterschaft hatten sich die Akteure offenbar kollektiv vorgenommen, ihrem Turnier eine positive Richtung zu geben und waren entsprechend kämpferisch gestimmt. An den ersten 14 Brettern gab es nicht eine einzige Punkteteilung zu verzeichnen!
Unserer »U21-Auswahl« ist im Bezirks-Viererpokal eine Überraschung gelungen. Dank besserer Berliner Wertung setzte sich die Pokal-Zweite nach einem 2:2 gegen Titelverteidiger ESG I durch und erreichte das Halbfinale.
Souveräner Titelgewinn für Batuhan Gülcan (Foto: SJNRW)
Drei Wochen nach Abschluss der anderen Altersgruppen endete mit der U18 auch die »Königsklasse« der Jugend-Bezirkseinzelmeisterschaften. Batuhan Gülcan gelang im direkten Duell gegen Kaspar Immel bereits in der 5. Runde die Vorentscheidung für den Titelgewinn bei seiner letzten Jugend-Einzelmeisterschaft. Batuhan gab nur ein Remis gegen Aimée Chen ab und sicherte sich bei seinen letzten Jugend-Bezirks-Titelkämpfen mit 5½/6 und einem Zähler Vorsprung den Titel vor Kaspar, der sich damit ebenfalls für die Niederrhein-Titelkämpfe in Kranenburg qualifizierte. Aimée sammelte als U14-Spielerin wertvolle Spielpraxis gegen ihre Vereinskollegen, blieb mit 3½ Zählern einen halben Zähler vor Lars Nawrath und Simon Schwarzkopf und sicherte sich so den U18w-Titel.
Da er sich in der letzten Runde dem Zweiten Ewald Fichtner nach einer spannenden Partie beugen musste, konnte Kian Scheidtmann (4½/6), der als Führender in die letzte Runde gegangen war, nur aufgrund der besseren Feinwertung den Turniersieg für sich reklamieren. Ebenfalls punktgleich kam der Wertungsfavorit Mykyta Volkov auf Platz 3 ein. Insgesamt war das Turnier von zahlreichen Überraschungen gekennzeichnet.
Mit einem ungefährdeten 6:2-Erfolg gegen den Bahn-SC Wuppertal hat unsere junge VI. Mannschaft den starken Saisonstart in der Verbandsklasse untermauert und sich nach zwei Spieltagen dank der besten Brettpunkte an die Tabellenspitze gesetzt. Der Sieg ging dabei auch in der Deutlichkeit völlig in Ordnung und hätte sogar noch höher ausfallen können.
In einer vorgezogenen Partie der 2. Runde in der Jugend-Verbandsliga konnte sich unsere U20 III mit 15:9 (4½:1½) beim OSC Rheinhausen II durchsetzen und hat damit zumindest vorübergehend die Tabellenführung übernommen. Mannschaftsführer Joachim Görke berichtet von einem zwar insgesamt verdienten Sieg, der jedoch gegen das sehr junge Sextett der Rheinhausener mit vier Spielern im Alter von 8–9 Jahren eindeutig zu hoch ausfiel.
Wer heute nach einer Stunde Spielzeit ins Schachzentrum kam, um die beiden Spitzenduelle der Solinger Stadtmeisterschaft zu sehen, erlebte eine Enttäuschung. Jens Bosbach war leider kurzfristig erkrankt und musste seine Partie gegen Maksym Kudlai kampflos aufgeben. Am Spitzenbrett wurde zwar gespielt, doch Efecan Atar unterlief ein schwerer Fehler in der Eröffnung, so dass Kian Scheidtmann nach nur 20 Zügen einen Mattangriff vollenden konnte.
Mit einem 5½:2½-Erfolg beim Ratinger SK konnte die III. Mannschaft auch ihr zweites Spiel in der NRW-Liga gewinnen. Dabei vermittelt das am Ende klare Ergebnis aber einen falschen Eindruck über den Kampfverlauf, in dem die Gastgeber sehr lange auf einen Sieg hoffen konnten und bei dem wir letztlich nur von unserer deutlich besseren Chancenverwertung profitierten.
Der 4½:3½-Auswärtssieg in Langenberg sichert der VII. Mannschaft den zweiten Platz in der 1. Bezirksliga.
Wie schon beim ersten Mannschaftskampf konnte Tim Kondziella als Erster in den Rest-Sonntag starten, und ebenfalls wie beim ersten Mannschaftskampf mit einer „1“, was den sonnigen Sonntag zusätzlich verschönerte. Der Langenberger Schachfreund unterminierte im abgelehnten Damengambit ohne Not sein Zentrum, wonach Tim die schwarzen Bauern am Damenflügel nur einsammeln brauchte.