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Fünfte sichert souverän den Aufstieg

Die Aufsteiger von der 5. Bank: Dr. Marius Fränzel, Wolfgang Zimdars, Friedel Skiber, Athanassios Vranidis, Rainer Falge, Helmut Meckel und Dr. Roman Diederichs. (Es fehlt Fabian Beyer, der bereits wieder seinen familiären Pflichten nachkam.)

Unsre Fünfte war in der letzten Runde zu Gast bei der ebenfalls fünften Mannschaft des BSW. Zwar war der Gastgeber selbst in der unteren Tabellenhälfte, konnte aber noch Ambitionen haben, der Vierten des BSW Schützenhilfe beim Erreichen eines Aufstiegsplatzes zu leisten. Für uns ging es um das sichere Erreichen eines Aufstiegsplatzes, der bereits durch ein 4:4 zu sichern gewesen wäre. Allerdings erwiesen sich die Solinger Spieler als zu überlegen und erreichten mit einem souveränen 6:2 den zweiten Tabellenplatz in der 2. Bezirksklasse und werden in der kommenden Saison wieder in der höchsten Spielklasse des SBBL spielen. Fünfte sichert souverän den Aufstieg weiterlesen

Herbert Scheidt (1945–2018)

Herbert im Kreis seiner 1. Mannschaft mit dem Meisterschaftspokal 2016
(Foto: Rainer Falge)

Die Schachgesellschaft Solingen trauert um Herbert Scheidt, der am 20. Mai 2018 im Alter von 73 Jahren verstorben ist. Er erlag den Folgen einer Lungenentzündung und eines sich anschließenden Schlaganfalls.

Herbert war seit 1960 Mitglied der Schachgesellschaft und hat über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg das Vereinsleben, die Solinger ebenso wie die nationale Schachszene mit seinem Engagement geprägt. Dafür wurde er im Jahre 2016 sowohl vom Deutschen Schachbund wie auch dem Schachbund NRW für sein Lebenswerk geehrt. Fast während seiner gesamten Vereinsmitgliedschaft war er in verschiedenen (Vorstands-)Funktionen für den Verein aktiv: als Mannschaftsführer, Spielleiter und Jugendwart sowie von 1980 bis 1995 auch als 1. Vorsitzender.

Von Beginn an war dabei die Leitung der 1. Mannschaft seine absolute Herzensangelegenheit. So war er für sie mehr als ein halbes Jahrhundert als Teamchef verantwortlich und in unterschiedlichen Funktionen an 12 deutschen Meistertiteln und 2 Europapokal-Erfolgen beteiligt. Beim ersten nationalen Erfolg im Jahre 1969 gehörte er noch selbst zum erfolgreichen Team, verlagerte seine Aktivität aber in den Folgejahren immer stärker in die Bereiche der Mannschaftsführung und des Sponsorings. Dennoch war er bis zuletzt immer noch am Brett erfolgreich.

Unser Verein und die gesamte Schachgemeinschaft hat eine beeindruckende Persönlichkeit, einen wahren Schachliebhaber und guten Freund verloren. Wir werden seine Tatkraft, seinen Enthusiasmus und seinen Humor vermissen.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Ingrid und seiner gesamten Familie.

Kurzmeldung: Stichkampf um den Meistertitel

Mit jeweils drei Siegen bei der zentralen Endrunde in Berlin blieben die OSG Baden Baden und die SG Solingen im Gleichtakt an der Tabellenspitze der 1. Bundesliga, so dass es zu einem Stichkampf um den Meistertitel der Saison 2017/2018 kommt.

Ort und Datum des Stichkampfs stehen noch nicht fest und müssen nun zwischen den beiden Kandidaten ausgehandelt werden. Traditionell hat die Mannschaft mit den höheren Brettpunkten – in diesem Fall also die OSG Baden Baden – das Heimrecht bei einem solchen Kampf. Weitere Informationen folgen.

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Fünfte gewinnt glücklich in Radevormwald

Beim vorgezogenen Auswärtskampf in Radevormwald hatte unsere V. Mannschaft eindeutig Caissa auf ihrer Seite, die für einen glücklichen 5:3-Sieg Sorge trug. Es begann mit einem beinahe geschenkten Punkt an Brett 1, an dem dem Gegner von Athanassios Vranidis bei der Organisation seiner Figuren in einer Holländischen Verteidigung ein Fingerfehler unterlief, der ihn kompensationslos den wichtigen Bauern auf e6 gekostet hätte. Stattdessen gab er noch vor Ablauf der ersten Stunde lieber auf. An Brett 2 einigte sich Marius Fränzel mit seinem Gegner im frühen Mittelspiel auf Remis, nachdem drei Leichtfigurenpaare abgetauscht und das Zentrum stabil abgeschlossen worden war. An Brett 8 erhöhte Ersatzmann Gerd Capelan unseren Vorsprung auf 2 Punkte, in dem er in einem Bauernendspiel den Wettlauf zur gegnerischen Grundreihe klar für sich entschied. Es folgten zwei Remisen: Der zweite Ersatzspieler Stefan Schubert – dem ebenso wie Gerd für seinen Einsatz noch einmal gedankt sei – hatte im frühen Mittelspiel eine heikle Phase überstehen müssen, hatte aber Glück, dass sein Gegenüber nicht den richtigen Weg fand. Der letztendliche Remisschluss war dann vollständig stellungsgemäß. Und Rainer Falges Partie hatte die Remisbreite nie überschritten. Fünfte gewinnt glücklich in Radevormwald weiterlesen

Görke und Dr. Fränzel punkten am besten

Zum 4er-Rundenturnier mit 30 Minuten Bedenkzeit pro Spieler für die ganze Partie fanden sich auch diesmal wieder die ideale Anzahl von 8 Spielern ein; es wurde daher in zwei Gruppen gespielt.

In der A-Gruppe konnte sich Joachim Görke mit zwei Siegen und einem Remis an die Spitze setzen, so dass Jan Hobusch und Andreas Peschel mit den Plätzen 2 und 3 vorlieb nehmen mussten. Helmut Meckel konnte in der sehr starken Gruppe als einziger unter 2000 DWZ-Punkten diesmal seine taktische Findigkeit nicht aufs Brett bringen.

Rangliste: Stand nach der 3. Runde
Nr. Teilnehmer NWZ 1 2 3 4 Punkte SoBerg
1. Görke,Joachim 2039 ** ½ 1 1 2.5 2.50
2. Hobusch,Jan 2130 ½ ** ½ 1 2.0 2.00
3. Peschel,Andreas 2139 0 ½ ** 1 1.5 1.00
4. Meckel,Helmut 1772 0 0 0 ** 0.0 0.00

In der B-Gruppe setzte sich der in Spiellaune befindliche DWZ-Favorit Dr. Marius Fränzel mit 3/3 durch. Den 2. Platz teilten sich mit 1½/3 Punkten und identischer Feinwertung seine Mannschaftskollegen Rainer Falge und Wolfgang Zimdars.

Rangliste: Stand nach der 3. Runde
Nr. Teilnehmer NWZ 1 2 3 4 Punkte SoBerg
1. Fränzel,Marius,Dr. 1680 ** 1 1 1 3.0 3.00
2. Falge,Rainer 1576 0 ** ½ 1 1.5 0.75
3. Zimdars,Wolfgang 1550 0 ½ ** 1 1.5 0.75
4. Kaiser,Stephan 1508 0 0 0 ** 0.0 0.00

Peschel baut Führung in der Schnellschach-VM aus.

Als einziger Spieler mit einer DWZ über 2000 Punkten konnte Andreas Peschel seiner Favoritenrolle ganz und gar gerecht werden, in dem er das 7. Turnier der Schnellschach-Vereinsmeisterschaft mit 6/6 Punkten für sich entschied. Hinter ihm reihten sich gleich drei Spieler mit 4/6 Punkten auf den Plätzen 2 bis 4 ein: Fabian Beyer, Helmut Meckel und Andreas Lux. Andreas baute damit seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus, muss aber immer noch mit Oliver Kniest und Joachim Görke als Verfolgern rechnen, die beide bislang nur 5 der 7 Turniere mitgespielt haben.

Rangliste:  Stand nach der 6. Runde
Rang Teilnehmer NWZ G S R V Punkte Buchh BuSumm
1. Peschel, Andreas 2139 6 6 0 0 6.0 20.5 114.0
2. Beyer,Fabian 1710 6 4 0 2 4.0 20.5 108.5
3. Meckel,Helmut 1772 6 4 0 2 4.0 19.5 109.5
4. Lux, Andreas 1808 6 4 0 2 4.0 17.0 111.0
5. Grah, Ulrich 1804 6 3 1 2 3.5 21.5 107.5
6. Vranidis, Athanassios 1889 6 3 1 2 3.5 20.0 114.0
7. Falge,Rainer 1576 6 3 1 2 3.5 18.0 112.5
8. Skiber, Friedel 1561 6 3 0 3 3.0 17.0 102.5
9. Fränzel, Dr. Marius 1680 6 3 0 3 3.0 14.5 101.0
10. Rist, Kurt 1472 6 2 1 3 2.5 18.5 108.0
11. Kaiser, Stephan 1508 6 2 0 4 2.0 16.5 96.5
12. Engeländer,Michael 6 2 0 4 2.0 16.0 103.0
13. Mix, Lothar 1307 6 1 0 5 1.0 15.0 98.0

Zur Gesamtwertung

Fünfte holt glücklichen Sieg gegen BSW IV

In der 6. Runde der 2. Bezirksliga traf unsere V. Mannschaft auf die IV. Mannschaft der BSW. In dieser Begegnung stand schon viel auf dem Spiel, da sich beide Mannschaften zusammen mit der Zweitvertretung von Solingen 28 und Wermelskirchen berechtigte Chancen in Richtung 1. Bezirksliga machen. Eine Niederlage wäre eigentlich schon das Ende aller Ambitionen für die V. gewesen. Die Wuppertaler traten leicht ersatzgeschwächt im Schachzentrum an. Die V. trat in Bestbesetzung mit unserem DWZ-starken Neuzugang Andreas Lux an Brett 8 an. Die Solinger trafen dabei  auf eine sehr routinierte und äußerst spielstarke Truppe, die den Hausherrn fünfeinhalb Stunden das Leben extrem schwer machte. Fünfte holt glücklichen Sieg gegen BSW IV weiterlesen

Kurzmeldung: SG Solingen setzt sich an die Spitze der Bundesliga

Mit einem 4½:3½-Sieg gegen die OSG Baden-Baden konnte sich heute die SG Solingen allein an die Tabellenspitze der 1. Bundesliga setzen. Obwohl die Mannschaft der SG an allen Brettern nominell unterlegen war, gelang es, nachdem sechs Partien Remis ausgegangen waren, Erwin L’Ami an Brett 7 seine deutlich bessere Position in einen vollen Punkt umzumünzen, als sein Gegner Arkadij Naiditsch versuchte, sich mit Gewalt aus seiner passiven Lage zu befreien. In der letzten noch laufenden Partie hatte Loek van Wely gegen Michael Adams zwar einen Mehrbauern, doch Adams besaß aufgrund seines aktiven Königs ausreichend Kompensation, so dass diese Partie im 55. Zug ebenfalls Remis endete.

Mit diesem Sieg im Spitzenduell sind nun die Weichen zum 13. Meistertitel richtig gestellt.

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