Zweite siegt klar, wenn auch glücklich

Der Kampf gegen die deutlich ersatzgeschwächten Gäste vom SK Werther blieb für die II. Mannschaft lange Zeit unklar, auch wenn Mannschaftskapitän Markus Balduan schon bald nach der Zeitkontrolle an einen knappen Sieg glaubte. Der Endstand von 5:3 entspricht daher nur bedingt dem Kampfverlauf.

Schon vor der Zeitkontrolle hatten sich Markus Balduan, Martin Auer und Jörg Wegerle mit ihren Kontrahenten auf die Punkteteilung geeinigt: Markus’ Gegner hatte gegen das Angenommene Damengambit nichts Wesentliches erreichen können, Martin hatte in einem Paulsen-Sizilianer sehr bald eine gänzlich ausgeglichene Stellung auf dem Brett und Jörg hatte im frühen Mittelspiel eine Möglichkeit zum Damentausch falsch eingeschätzt und landete in einer beiderseits weitgehend perspektivlosen Stellung. Das vierte Remis steuerte dann Milon Gupta bei, der in der Zeitnotphase in beiderseitiger Zeitnot froh war, seine Partie beenden zu können. Zweite siegt klar, wenn auch glücklich weiterlesen

Dritte siegt im »Vier-Punkte-Spiel«

Nach der äußerst schwachen Vorstellung gegen Herne besaß das Auswärtsspiel beim Aufsteiger Turm Krefeld für die dritte Mannschaft im Abstiegskampf besondere Bedeutung, da die Mannschaft nur einen Zähler Vorspung auf die Gastgeber vom linken Niederrhein aufwies. Der Bedeutung der Partie entsprechend konnte erstmals in dieser Saison die Bestbesetzung an die Bretter gebracht werden, während Krefeld auf zwei Stammspieler verzichten musste.

So waren wir nominell klar favorisiert und gingen bereits nach knapp einer Stunde durch Bernd Schneider in Führung, dessen Gegner nach einer taktischen Fehlkalkulation frühzeitig zwei Bauern verloren hatte und in einer perspektivlosen Position den Widerstand einstellte. Doch leider stellte sich durch diesen Vorsprung keine Sicherheit in der Mannschaft ein, sondern es folgten fast nur durch den Abstiegskampf erklärbare Fehler. Ausgerechnet den beiden bisher ungeschlagenen Massimo Füllbeck und Naufel Elmali unterliefen schwerwiegende taktische Schnitzer, die wenig später den jeweiligen Partieverlust zur Folge hatten. Schließlich verdarb auch noch Benedikt Marquardt seine perspektivreiche Stellung. Mit den schwarzen Steinen hatte er in einem Sämisch-Königsinder eine sehr aktive Stellung erlangt, als er zu früh auf Bauernfang ging, was nicht im erhofften Materialgewinn, aber in einer völlig verflachten Position endete, wonach die Punkteteilung unausweichlich war. Dritte siegt im »Vier-Punkte-Spiel« weiterlesen

Favorisierte Fünfte kassiert deutliche Niederlage

Obwohl sie an den meisten Brettern deutliche DWZ-Vorteile aufweisen konnte, musste sich die V. Mannschaft beim Auswärtsspiel in Duisburg gegen die II. vom ESV Großenbaum eine herbe 3:5-Niederlage abholen.

Nach einem Remis von Michael Pommeranz, dessen Partie nach der Eröffnung bald verflachte, hatte Walter Ommer ausgesprochenes Pech, als er in Gewinnstellung bei schon hochgradiger Zeitnot des Gegners ersatzlos einen Turm einstellte und so den schon sicher geglaubten Gewinn in eine Niederlage verwandelte. Nach weiteren Remisen von Stephan Borchert, der einen Mehrbauern nicht festhalten konnte, und Volker Naupold, der in einer komplexen Stellung wahrscheinlich leicht besser stand, musste sich auch Harald Winkelrath in der Zeitnotphase durch Zugwiederholung in die Punkteteilung flüchten.

Als dann auch Fabian Winkler seine Partie aufgeben musste, da er in einem Damenendspiel mit Minusläufer gelandet war, war der Mannschaftskampf so gut wie verloren, da die Partie von Daniel Borgmann immer innerhalb der Remisbreite blieb und sich Peter Borgmann seit dem Ausgang der Eröffnung immer nur in schlechterer Stellung verteidigen musste und noch von Glück reden konnte, als es ihm angesichts konkreter Mattdrohungen noch gelang, sich in ein Dauerschach zu retten. Durch diese Niederlage steht die V. Mannschaft nun mit nur 3:5 Mannschaftspunkte auf Platz 6 der Tabelle und muss im Weiteren vorsichtig agieren, um nicht in die Abstiegszone abzurutschen.

Zur Seite der V. Mannschaft

Neunte an der Tabellenspitze

Da unsere IX. Mannschaft in der vierten Runde den dritten Sieg einfahren konnte, teilen die Mannen um Klaus Drunk jetzt zusammen mit dem Vohwinkler SC mannschafts- und brettpunktgleich den ersten Platz in der 2. Bezirksklasse.

Der Auswärtskampf gegen den Tabellenletzten Mettmann-Sport III begann mit einem zehnzügigen »Großmeisterremis« von Uli Kalkum, gefolgt von einer vermeidbaren raschen Niederlage von Rainer Ebel. Allerdings konnte Mannschaftsführer Klaus Drunk trotz Minusbauern bald den Ausgleich herstellen. Nach zwei mannschaftsdienlichen Remisen von Dieter Kohl und Philipp Müller – beide aus besserer Stellung heraus – belohnten Herbert Scheidt und David Möller das Vertrauen der Mannschaft in sie und münzten ihre überlegenen Stellungen souverän in ganze Punkte um. Angesichts des damit gewonnen Mernnschaftskampfs konnte die Niederlage von Reinhold Wygas, der in einem komplizierten Endspiel mit Mehrfigur gegen drei Bauern zu kämpfen hatte, zum 4½:3½ verschmerzt werden.

Zur Seite der IX. Mannschaft

Sensation durch Daniel Borgmann

Völlig unbemerkt von der Solinger Schachöffentlichkeit spielte das Spitzenbrett unserer achten Mannschaft, Daniel Borgmann, im Herbst 2006 das Turnier seines Lebens. Zusammen mit Vater Peter startete Daniel bei den Krefelder Stadtmeisterschaften, die von Ende August bis Mitte Dezember an sieben Freitagen ausgetragen wurden.

Bereits in der Auftaktrunde ließ Daniel, der mit seiner DWZ-Zahl von 1668 im Feld der 46 Teilnehmer an Position 27 gesetzt war, aufhorchen, als er gegen den Moerser Juri Vasiljew (2039) remisierte. Es folgten zwei Siege, darunter auch gegen den Krefelder Dr. Klaus Bernhard (1909), mit denen sich Daniel in der Spitzengruppe festsetzen konnte. Auch vom Mettmanner Thomas Wille (2089) oder Frank Kempe (1931) konnte er in den folgenden Runden nicht bezwungen werden.

Bereits jetzt hatte er mit 3½/5 ein sensationelles Turnier gespielt, doch zwei abschließende Siege über Thomas Ruprecht (1997) und Dirk Visser (2060) führten zu einem nahezu unglaublichen geteilten dritten Platz mit 5½/7 und einer DWZ-Performance, die mehr als 600 (!) Punkte über seiner DWZ-Zahl liegen dürfte.

In Anbetracht dieser Umstände konnte es Peter Borgmann vermutlich leichter verkraften, dass bei ihm nicht viel zusammenlief und er mit 3½/7 unter Wert im Mittelfeld landete.

Alle Ergebnisse unter: www.turm-krefeld.de

Drei Sieger beim Weihnachts-Schnellturnier der Jugend

Zum Abschluss eines wieder mal sehr erfolgreichen Jugend-Schach-Jahres fand auch diesmal das traditionelle Weihnachts-Schnell-Turnier der Jugend statt. Immerhin 17 Teilnehmer fanden sich zu 5 Runden CH-System mit 10 min.-Partien ein.

Nach wechselhaftem Verlauf, in dem sich die drei untereinander über Kreuz bezwangen, lagen am Ende Anton Hannewald, Christopher Blomel und Leo Rizzi gleichauf mit 4 Zählern an der Spitze. Weihnachtlich friedlich gestimmt, verzichteten die Protagonisten auf einen Blitzentscheid. Es folgten der starke Lucas Eichhorn , Thorben Voigt und Alex Kirschbaum mit 3½ Punkten vor Alex Fuchs, Tobias Leuther und überraschend Jan-Luca Bartsch mt 3. Max Thomé erreichte 2½ während Benedict Leuther, Clemens Hasler, Felix Klesen und Johannes Hahmann je 2 Pkte. einspielten. Am Ende des Feldes rangierten schließlich Joshua Albert und Constantin Weyersberg-Kramer (je 1) und Jan-Niclas Langguth (0).

Beste Saisonleistung krönt optimales Wochenende

Bundesliga-Teamchef Herbert Scheidt war am Sonntag Abend glänzender Laune: Nach einem tollen Wochenende hatten seine Jungs nicht erwartete vier Zähler gegen die starken Ruhrgebiets-Mannschaften eingefahren und damit für eine deutliche Entspannung in der Tabellensituation gesorgt. Zudem habe das Team beim 5½:2½-Erfolg über den SV Mülheim Nord auch richtig stark gespielt. In der Tat bot die Mannschaft nach dem nervenaufreibenden »Glücksspiel« vom Vortag gegen die in Bestbesetzung aufgelaufenen Mülheimer eine sehr konzentrierte Mannschaftsleistung ohne Niederlage, bei denen die stark herausgespielten Siege von Alexander Naumann und Daniel Stellwagen herausragten, während Jan Smeets bei seinem vollen Zähler von einem Blackout Daniel Hausraths profitierte.

bl-i-09122006006.jpg
Mit 2/2 erfolgreichster Spieler des
Wochendendes: Alexander Naumann
Beste Saisonleistung krönt optimales Wochenende weiterlesen

Jugend verteidigt Tabellenführung

Mit einem hart umkämpften 5:3-(18:14)-Erfolg über den OSC Rheinhausen hat unsere erste Jugendmannschaft ihre Tabellenführung in der NRW-Jugendliga behaupten können und trifft nun am 14.01.2007 im vermutlich entscheidenden Aufstiegsduell auf den punktgleichen Tabellenzweiten SK Welper. Dabei erwiesen sich die Duisburger Bundesligaabsteiger auch nach dem altersbedingten Ausscheiden ihres Spitzenbrettes Eugen Heinert als der erwartet schwere und kompakte Gegner, zumal wir auf die Dienste der in der Vierten dringend benötigten Clara Wirths verzichten mussten. Jugend verteidigt Tabellenführung weiterlesen

Zittersieg für Vierte

Beim Tabellenletzten in Uerdingen kam unsere vierte Mannschaft zu einem schmeichelhaften 5:3-Sieg, rückte damit aber dennoch mit nun 7:3 Zählern auf den zweiten Rang der Tabelle vor. Dabei schien die Mannschaft von Andreas Peschel, dessen massive Personalsorgen sich zum Spieltag hin etwas entspannt hatten, zunächst einem klaren Sieg entgegenzusteuern.

Der Kapitän selbst brachte sein Team bereits nach weniger als einer Stunde mit seinem vierten Sieg in der vierten Partie in Führung. Auch Ersatzmann Harald Winkelrath überzeugte mit einem sauber vorgetragenen Königsangriff, den er souverän in einen vollen Zähler ummünzte. Schließlich fuhr auch der aktuell in sehr starker Form aufspielende Joachim Görke einen sicheren Erfolg am Spitzenbrett ein.

Doch trotz der 3:0-Führung blieben Restzweifel am Erfolg bestehen, da Clara Wirths und Roland Münter gegen Vater und Sohn Eckert jeweils massive Zeitnachteile und schlechtere Stellungen besaßen. Da war es schon relativ beruhigend, dass Ali Erkay, der nach eigenen Angaben in der Eröffnung einen so schlechten Zug gemacht hatte, dass er bereits aufgeben wollte, dank zäher Verteidigung noch ein Remis erreichte, mit dem sich sein Gegner überraschend früh zufrieden gab.

Doch mit der Zeitkontrolle wurde es plötzlich richtig knapp: Clara und Roland unterlagen erwartungsgemäß und dann stellte René Tückmantel, der zuvor mannschaftsdienlich Remis abgelehnt hatte, im Endspiel einen Bauern ein, so dass nun ein Unentschieden angesichts der ausgeglichenen Position von Markus Schmuck sehr wahrscheinlich erschien. Doch glücklicherweise verlor Renés Gegner in der Folge völlig den Faden und schaffte es noch, sein klar besseres Endspiel zu verlieren, so dass am Ende der höchst schmeichelhafte 5:3-Erfolg feststand, mit dem die Vierte den Zwei-Punkte-Rückstand auf Spitzenreiter Mettmann bewahrte.

Zur Seite der IV. Mannschaft

Sieg der Siebten über Velbert IV

In der fünften Runde der 2. Bezirksliga konnte unsere VII. die Gäste aus Velbert mit 5½:2½ auf Distanz halten. Damit findet sich die Mannschaft nach Anfangsschwierigkeiten zur Saisonmitte mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 5:5 in der Tabellenmitte wieder.

Zuerst endete die Partie von Wieland Wolf mit einem Remis, der seinem Gegner zwar einen Doppelbauern aufzwingen konnte, dessen Stellung aber dennoch für einen Sieg nicht gut genug war. Dafür brachte Gerd Capelan die Mannschaft in Führung, als es ihm gelang, einen seiner beiden Mehrbauern bis zur gegnerischen Grundreihe nach vorne zu treiben. Ihm schloss sich bald Kurt Rist an, der mit Weiß in einem Sizilianer einen kraftvollen Königsangriff konsequent bis zum Sieg durchsetzte. Markus Schwedler musste eine Leichtfigur für zwei Bauern abgeben, konnte dann aber noch weitere Bauern gewinnen und einigte sich wahrscheinlich schon wieder in besserer Stellung mit seinem Kontrahenten auf die Punkteteilung.

Bernhard Fodor landete schließlich in einem Endspiel mit einem Mehr-Turm für drei Bauern, das er problemlos gewinnen konnte. Anschließend entschied der Sieg von Andreas Bittmann den Mannschaftskampf, der ebenfalls einen Bauern zur Dame umwandelte und anschließend sein Gegenüber matt setzte. Da es abschließend Heinz Böhm gelang, trotz offener Königsstellung und Minusbauern seine Partie remis zu halten, konnte die einzige Niederlage von Friedel Skiber verschmerzt werden.

Zur Seite der VII. Mannschaft