Archiv der Kategorie: Turniere anderswo

Überragender Markus Schäfer in Mainz

Das Ordix-Open brach als das traditionelle Hauptturnier der Mainzer Chess Classics in diesem Jahr alle Rekorde. Am 19./20.08. fanden sich sensationelle 632 Spieler, darunter 68 GM und 53 IM zum stärksten Schnellschach-Open der Welt ein, in dem auch diesmal traditionell 11 Runden in 25-Minuten-Partien absolviert werden mussten.

Von dieser Rekordteilnehmerzahl ließ sich offenbar auch IM Markus Schäfer inspirieren, der als Nummer 119 der Setzliste an seine exzellente Form von den Open in Solingen und Amsterdam anknüpfte und das Schnellschach-Turnier seines Lebens spielte. Bereits der erste Tag verlief perfekt, denn nach zwei Pflichtsiegen gegen nominell schwächere Spieler gelangen Markus Punkteteilungen gegen IM Rainer Buhmann (2552), GM Aleksandr Berelovich (2571) und zum krönenden Abschluss gegen GM Alexej Schirov (2699), so dass er ungeschlagen und mit 3½ Zählern voller Selbstvertrauen in den zweiten Tag gehen konnte.

Dort startete er erneut mit einem Sieg gegen einen schwächeren Gegner, um dann einen vollen Zähler gegen GM Zoltan Medvegy (2503) und ein Remis gegen GM Zoltan Dizdar (2541) folgen zu lassen. Mit einer exzellenten Zwischenbilanz von 6/8 in diesem Weltklassefeld wurde sein Lauf erst durch den ehemaligen Anand-Trainer Elizbar Ubilava (2521) unterbrochen.

Doch Markus ließ sich durch diese Niederlage nicht beeindrucken, besiegte danach den lettischen GM Viesturs Meyers (2482) und sicherte sich mit einem Schwarz-Erfolg in der Schlussrunde über den ungarischen IM Tomasz Banusz (2480) nicht nur den ersten Preis in der Ratingkategorie unter 2400, sondern mit 8/11 und dem 37. Gesamtrang ein absolut herausragendes Ergebnis. Die Qualität seines Resultates lässt sich am besten dadurch ablesen, dass Markus bei gleichem Ergebnis im Turnierschach eine GM-Norm übererfüllt hätte. Somit bleibt nur noch zu hoffen, dass Markus diese Form auch bei den kommenden Aufgaben im Europapokal und in der NRW-Liga zeigen kann.

Alle Ergebnisse unter www.chesstigers.de

Lorenz Drabke überzeugt beim Chess960

Die Mainzer Chess Classics gehen in diesem Jahr bereits in ihre 13. Auflage. Seit mehr als einem Jahrzehnt bereits als die inoffizielle Schnellschach-Weltmeisterschaft bekannt, versucht Organisator Hans Walter Schmitt im Rahmen seines Schachfestivals in den vergangenen Jahren vor allem das Chess960 zu fördern, bei dem die Figurenaufstellung auf der Grundreihe ausgelost wird, so dass es 960 verschiedene Anfangsstellungen gibt.

Neben den verschiedenen Zweikämpfen um die Chess960-WM in den Kategorien allgemein, U20, Damen und Senioren wurde in diesem Jahr am 17. und 18.08. zum fünften Mal das Finet960-Open ausgetragen, dessen Sieger sich für den WM-Zweikampf des kommenden Jahres qualifizierte. Da auch der Preisfond in Mainz stets exzellent ist und es auch eine Kombinationswertung im Chess960 und Schnellschach gibt, nahmen 249 Spieler das Turnier in der neuen Schachart auf, dass genau wie das folgende Schnellschach-Open am Wochenende in 11 Runden mit 25 Minuten-Partien ausgetragen wurde.

Die Besetzung war mit 60 GM und 35 IM wieder einmal herausragend, so dass sich unser Zweitligaspieler IM Lorenz Drabke lediglich auf Platz 78 der Setzliste wiederfand. Doch Lorenz, der im Januar bei unserem Chess960-Turnier den zweiten Rang belegt hatte, stellte seine exzellenten Qualitäten in dieser Disziplin eindrucksvoll unter Beweis. Mit 7/11 landete er unter den ersten 40 Plätzen, obwohl er einen sehr starken Gegnerschnitt besaß. So musste er gegen sechs Großmeister antreten und konnte mit dem für Bindlach spielenden Michail Prusikhin (2547), den Griechen Stelios Halikas (2551) und dem langjährigen Anand-Trainer Elizbar Ubilava (2531) drei von ihnen bezwingen.

Weitere Infos zu den Mainzer Chess-Classics auf www.chesstigers.de

Sandipan wird Zweiter in Goa

Nach einer nicht optimal verlaufenen vergangenen Saison möchte unser indischer Nationalspieler Sandipan Chanda in dieser Spielzeit auch in der Bundesliga wieder an alte Erfolge anknüpfen. Dazu absolviert er im August u.a. ein zweiwöchiges Trainings-Camp mit dem früheren Weltklassespieler Jan Ehlvest.

Zuvor startete er jedoch vom 06.–13. August beim Open in Goa, einem der attraktivsten indischen Touristenziele. Unter 235 Teilnehmern war er als einziger Großmeister vor 10 IM der Topfavorit des Turnieres, musste jedoch nach einer Niederlage in der 9. Runde gegen sein Olympia-Teamkollegen IM Singh die Hoffnungen auf den Turniersieg begraben. Dennoch war er schließlich mit 9/11 und dem zweiten Platz zufrieden.

Weitere Infos zu diesem Turnier auf www.chessbase.de

Daniel Stellwagen in Vlissingen gut plaziert

Bei der letzten Station des inoffiziellen niederländischen Open-Grand-Prix (Amsterdam, Dieren, Vlissingen) waren mit Daniel Stellwagen und Jan Smeets auch wieder zwei unserer niederländischen Legionäre vom 05.–13. August am Start. Das Turnier in Vlissingen ist sicherlich das stärkste holländische Turnier, das in nur einer Gruppe ausgetragen wird. Auch in diesem Jahr waren mit 250 Spielern, darunter 13 GM und 21 IM, erneut Quantität und Qualität vorhanden, wobei Daniel und Jan als Nummer 9 bzw. 11 der Setzliste zum erweiterten Favoritenkreis gehörten.

Für Daniel lief das Turnier ähnlich wie in Amsterdam: Er wagte einige Experimente in der Eröffnungsphase, spielte auch sicher, gab jedoch zu viele Remisen gegen schwächere Spieler ab. Erst durch zwei Siege in den Schlussrunden konnte er sich mit 7/9 auf den geteilten 5.–11. Platz nach vorne schieben. Die Tatsache, dass er als ungeschlagener Spieler einige Elo-Punkte einbüsste, deutet aber bereits an, dass die Gesamtleistung eher durchschnittlich war.

Für Jan Smeets lief es dagegen zunächst gut, so dass er sich mit 5/6 und einem Remis gegen den an Nummer 1 gesetzten Neu-Türken Michail Gurewitsch (2671) auf dem Weg zu einer Spitzenplazierung befand. Doch ein schlechter Endspurt mit einer Niederlage gegen den dänischen IM Steffen Pedersen in Runde 8 machte alle Hoffnungen zunichte, und Jan musste mit 6½ Zählern auf dem geteilten 12.–22. Platz zufrieden sein.

Für beide Spieler war es übrigens die Generalprobe zu einem interessanten Team-Wettbewerb, der am 20.08.2006 in Amsterdam startet. Dort treffen fünf ehemalige Weltklasse-Großmeister (u.a. mit Artur Jussupov) auf fünf hoffnungsvolle Talente (u.a. Magnus Carlsen, Sergej Karjakin), in deren Mannschaft auch Stellwagen und Smeets spielen werden.

Weitere Infos zum Turnier in Vlissingen findet man unter www.hztoernooi.nl

Wechselhaftes Kavala-Open für Robert Zysk

Einen großen Teil seines Jahresurlaubs nutzt unser Bundesligaspieler Robert Zysk auch in diesem Jahr für eine kleine Turnierserie in seinem Lieblings-Schachland Griechenland. Zum Auftakt stand vom 04.–11. August die offene griechische Meisterschaft in Kavala auf dem Programm, zu der sich ca. 300 Spieler eingefunden hatten.

Davon entfielen 129 Teilnehmer auf das A-Open, wo Robert im Kreise von 18 GM und 23 IM sich durchaus Hoffnungen auf eine GM-Norm machte. Doch nach einem Zweitrundenverlust gegen eine griechische WIM war dieses Ziel schnell außer Reichweite, auch wenn Robert sich steigerte und nach einem Schwarz-Remis gegen den an Nummer 2 gesetzten Lokalmatadoren GM Hristos Banikas (2586) mit 5/7 in der erweiterten Spitzengruppe lag.

Doch eine Weiß-Niederlage in der Schlussrunde verhinderte schließlich den Sprung in die Preisränge, so dass Zsyk der Setzliste entsprechend mit 5½ Zählern auf Rang 24 ins Ziel kam.

Ergebnisse und Fotos zum Turnier unter http://www.chesskavala.gr/

Sipke Ernst verpasst letzte GM-Norm in Dieren

Unmittelbar im Anschluss an das stark besetzte Schachfestival in Amsterdam zog ein großer Teil der dortigen Titelträger nach Dieren weiter, um an den traditionell dort ausgetragenen offenen holländischen Meisterschaften teilzunehmen. Darunter war auch Sipke Ernst, der im mit 11 GM und 10 IM ansprechend besetzten Meisterturnier nach dem durchschnittlichen Resultat in Amsterdam nun die letzte GM-Norm erfüllen wollte.

Doch leider unterlag er bereits in der zweiten Runde einem titellosen Spieler, was bereits frühzeitig fast alle Hoffnungen auf die Norm zerstörte. So musste sich Sipke trotz einer tollen zweiten Turnierhälfte, in der er u.a. den Ex-Solinger David Baramidze besiegte und in den Schlussrunden gegen die GM Mchedlishvilli (2561) und Turniersieger Friso Nijboer (2598) remisierte, mit einem geteilten dritten Platz unter 86 Teilnehmern zufrieden sein.

Damit gewann er zwar sechs Elo-Punkte hinzu und blieb deutlich über seinem Setzlistenplatz 11, muss aber weiter auf die Titelverleihung warten. Der Elberfelder Spitzenspieler Rainer Odendahl kam mit 6 Zählern auf einen guten 15. Platz, verpasste aber ebenfalls seine dritte IM-Norm.

Infos zum Turnier unter http://www.schaakbond.nl/nieuws/dieren2006/

Werle auf Platz 4 in Curacao

Während ganz Mitteleuropa über die extreme Hitze im Juli klagte, ließ es sich unser Bundesligaspieler Jan Werle in der Karibik gut gehen und nahm am kleinen Schachfestival auf der Insel Curacao teil, das vor drei Jahren bereits von Sandipan Chanda gewonnen worden war.

Im kleinen Hauptturnier (42 Teilnehmer) war Jan hinter den amerikanischen Weltklassegroßmeistern Schabalov und Ehlvest an Position 3 gesetzt und landete schließlich standesgemäß mit 6½/9 auf dem geteilten 3.–4. Platz. Dabei unterlag er lediglich der amerikanischen Großmeisterin Anna Zatonskih, die im aktuellen Bundesligakader von Mülheim Nord gemeldet ist. Dafür konnte sich Jan neben der Karibiksonne vor allem an seinem Sieg über den topgesetzten Alex Shabalov (2604) in einem scharfen Botwinnik-Halbslaven freuen.

Weitere Infos unter www.curacaochess.net

Mäßiger Endspurt in Pardubice

Nach einem exzellenten Zwischenstand wurde die Solinger Bilanz beim Schachfestival in Pardubice durch zwei suboptimale Schlussrunden noch ein wenig geschmälert. Im A-Open hatte sich Michael Hoffmann nach zwei Remisen zum Auftakt durch drei Siege in Folge in das direkte Verfolgerfeld geschoben. Darauf folgten drei Remisen gegen starke Gegner mit Elo-Zahlen über 2500. Mit 5½/8 erwischte er dann eine äußerst unglückliche Auslosung, als er in der Schlussrunde mit Schwarz gegen den an Nummer 3 gesetzten Polen Radoslav Wojtaszek (2622) antreten und seine erste Niederlage quittieren musste. Somit fiel er auf Rang 76 zurück, konnte sich aber noch über 4 gewonnene Elo-Punkte freuen.

Lorenz Drabke kam das gesamte Turnier über nicht in Schwung und musste in der 7. Runde wegen gesundheitlicher Probleme sogar eine Partie kampflos abgeben. Immerhin blieb er nach seiner Niederlage in Runde 2 im weiteren Turnierverlauf am Brett ungeschlagen und landete mit erspielten 5/8 auf dem 155. Rang im Rahmen seiner Elo-Erwartung.

Im B1-Open litt Andreas Peschel wieder einmal unser seiner schwachen Chancenverwertung, so dass er eine klar bessere und eine Gewinnstellung jeweils zum Verlust verdarb. Nach der vielversprechenden Zwischenbilanz von 4½/6 war nach der zweiten unglücklichen Null in Runde 7 die Luft raus und Andreas kam schließlich mit 5½/9 auf Platz 91 im Rahmen seiner Elo-Erwartung ins Ziel.

Clara Wirths zeigte wieder einmal absolutes Kampfschach und hatte am Ende nicht eine einzige Remispartie auf dem Konto. Im starken B1-Open, in dem sie im Vorjahr noch mit 1½/9 zufrieden sein musste, bot sie eine spielerisch voll überzeugende Vorstellung, lag immer im oberen Mittelfeld und fiel nach 4/7 erst durch zwei Niederlagen in den Schlussrunden auf den 229. Platz zurück. Dennoch liess dieser couragierte Auftritt die schwächere Leistung von Oberwart vergessen und wurde mit dem Gewinn von ca. 25 Elo-Punkten belohnt.

SG-Quartett beim gigantischen Schachfestival in Pardubice

Zwar nicht so zahlreich wie im Vorjahr, aber immerhin noch mit vier Spielern ist unser Verein beim inzwischen größten Schachfestival der Welt im tschechischen Pardubice vertreten, dessen Teilnehmerzahlen in jedem Jahr aufs Neue wachsen. So kann sich Andreas Peschel, der in diesem Jahr bereits zum 11. Mal am Start ist, noch daran erinnern, wie es im Jahre 1995 ein in Deutschland weitgehend unbekanntes, wenn auch mit ca. 500 Spielern bereits großes Festival war.

Inzwischen sind alleine in den fünf Haupt-Open, die in verschiedenen Kategorien vom 21.–29. Juli ausgetragen werden, unglaubliche 1655 Spieler aus 42 Ländern, darunter fast 400 (!) Deutsche am Start. Insgesamt dauert das Festival vom 13.–30. Juli und kommt mit diversen Rahmenveranstaltungen im Schach und anderen Brettspielen auf über 3000 Teilnehmer!

Doch nicht nur quantitativ, auch qualitativ setzt das Festival Maßstäbe: So sind im A-Open, für das nur Spieler mit Elo über 2200 zugelassen sind, 406 Spieler mit einem Elo-Schnitt von 2337(!) am Start. Im vom tschechischen Wunderkind David Navara (2706) angeführten Feld kämpfen 58 GM und 120 IM um den eher mäßigen Preisfonds, wertvolle Elo-Punkte und vor allem Normen. Unser angehender GM Michael Hoffmann, dem der Titel bald verliehen werden dürfte, startete als Nummer 74 der Setzliste mit zwei teils glücklichen Remisen ins Turnier, ehe ein Schwarz-Erfolg über das 14-jährige Hamburger Talent Niclas Huschenbeth den Bann brach. Nach einem weiteren Sieg liegt Michael nun mit 3/4 im Verfolgerfeld.

Noch nicht optimal läuft es für Lorenz Drabke (148 der Setzliste), der nach einem standesgemäßen Auftaktsieg dem weissrussischen Vorjahressieger GM Andrej Kovalev (2562) unterlag und dann gegen zwei schwächere Gegner nicht über Remisen hinauskam, so dass er sich mit 2 Zählern im breiten Mittelfeld befindet.

Auch das B1-Open, in dem ebenfalls ausschließlich Elo-Träger zugelassen sind, ist mit 392 Spielern, darunter 5 IM, immer noch gut besetzt. Dort startete Andreas Peschel als Nummer 78 der Setzliste mit einem glücklichen Remis, ließ dann zwei Siege folgen, bevor ihn eine Niederlage gegen IM Kutynec (2326) etwas zurückwarf.

Mit 50 % der Punkte liegt Clara Wirths einen halben Zähler dahinter. Sie bekommt als Nummer 357 der Rangliste praktisch ausschließlich stärkere Gegner zugelost und startete mit zwei schön herausgespielten Siegen. Trotz der dann folgenden beiden Niederlagen weist ihre bisherige Performance von 2185 die starke Leistung aus, die sie hoffentlich in der zweiten Turnierhälfte bestätigen können wird.

Alle Infos über dieses Schachfestival gibt es unter www.czechopen.net Zudem sind die statistischen Ergebnisdaten aller Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen unter www.deep-chess.de abrufbar.

Markus Schäfer überzeugt in Amsterdam

Beim stark besetzten ACT in Amsterdam fiel die Solinger Gesamtbilanz am Ende durchwachsen aus. Insbesondere Topspieler Daniel Stellwagen litt ziemlich unter »Ladehemmung«, so dass ihm in der zweiten Turnierhälfte kein weiterer Sieg gegen schwächere Gegnerschaft gelang. Nach vier Remisen zum Abschluss landete er mit 5½/9 auf dem 17. Platz. Daniel blieb zwar ungeschlagen, musste aber einige Experimente zur Erweiterung seines Eröffnungsrepertoires schließlich mit dem Verlust von 11 Elo-Punkten bezahlen.

Auch Sipke Ernst spielte das gesamte Turnier ziemlich unauffällig und stets im »Windschatten« der Tabellenspitze. Im Vereinsduell gegen Stellwagen musste er in Runde 6 trotz zwischenzeitlichem Mehrbauern mit einem Remis zufrieden sein. Nach einem vollen Zähler in der Vorschlussrunde konnte er sich dann mit 5½/8 doch noch Hoffnungen auf eine Topplazierung machen. Leider musste er in der Schlussrunde gegen den starken GM Al-Modiakhi (2564) aus Katar seine erste Niederlage hinnehmen und landete auf Rang 14.

schaefer-tukmakov.jpg

Runde 7: Schäfer – Tukmakov ½:½

Dagegen sorgte Markus Schäfer für positive Schlagzeilen: Nach seinem Erfolg über den Chinesen Li Shilong (2540) erreichte er in packenden Kampfpartien zwei Punkteteilungen gegen die GM Sergej Erenburg (2585) und GM Vladimir Tukmakov (2560). Erst eine Niederlage gegen das große holländische Talent IM Wouter Spoelman (2456) beendete den kleinen Lauf unseres Zweitligaspielers. Nach einem Kurzremis gegen Wattenscheids IM Frank Holzke beendete Markus das Turnier mit 5 Zählern auf Platz 26 und gewann 15 Elo-Punkte.

Martin Alexander Becker konnte sich in der zweiten Turnierhälfte nicht mehr aus dem Mittelfeld lösen. Er agierte diesmal zu wechselhaft, um ernsthafte Chancen auf seine dritte IM-Norm zu erhalten. Immerhin überzeugte er nach einer Niederlage in der achten Runde noch mit großem Kampfgeist und erreichte durch einen Schlussrundenerfolg die 50-%-Marke. Mit jeweils drei Siegen, Remisen und Niederlagen erreichte er Platz 46 und blieb knapp unter seiner Elo-Erwartung.