Am Karfreitag machte uns eine Gruppe von Schachfreunden aus Valencia einen Gegenbesuch. In den Jahren 2009 und 2010 waren wir von den Schachfreunde aus Valencia zu einem Schnellschachturnier eingeladen worden. Den Kontakt hatte Hans-PeterRamroth hergestellt, ein Remscheider, der seit vielen Jahren im valencianischen Vorort Moncada lebt und dort auch Schach spielt. Nun war über Ostern eine Gruppe von acht Schachfreunden von den Vereinen F.D.M. Moncada und EL8 aus dem Ort San Antonio de Benagéber nach Deutschland gekommen.
Am Freitagmittag wurden die Schachfreunde von uns auf Schloss Burg mit einer Bergischen Kaffeetafel bewirtet; anschließend ging es ins Schachzentrum zu einem kleinen Vergleichskampf, der aber sehr rasch in einen fröhlichen, offenen Spielabend überging, so dass als Endstand nur allseits gute Laune festgehalten werden konnte.
Schachfreunde aus Valencia im Schachzentrum Solingen
In einer von vielen Flüchtigkeitsfehlern geprägten Begegnung gegen die Gäste vom SV Wermelskirchen II musste unsere VI. Mannschaft eine verdiente 3:5-Niederlage hinnehmen, die auch die letzten Chancen auf den Gewinn der 1. Bezirks-Liga und den Aufstieg auf die Verbands-Ebene erledigte. Während die Wermelskirchener in Bestbesetzung angetreten waren, hatte unsere Mannschaft einmal mehr Personalprobleme: An der Spitze fehlten Seva Bashylin und Kevin Zolfagharian; letzterer, da er zur gleichen Zeit den ersten Kampf in der NRW-U16-Mannschaftsmeisterschaft bestreiten musste. Durch die Solinger Ersatzgestellung kam es an Brett 8 zu der reizvollen Begegnung Ernst Müller–Heinz Paradies, bei der mehr als 100 Jahre bergische Schacherfahrung aufeinander trafen. Sechste verabschiedet sich von Aufstiegsträumen weiterlesen →
Unsere VI. Mannschaft konnte einen hochverdienten 5:3-Sieg gegen die Gastgebermannschaft Sfr. Neviges I einfahren und sicherte sich damit den Klassenerhalt! Vor den Partien sah es für das Team um Rainer Falge aber nicht gewinnbringend aus, da Neviges als Zweitplatzierter der Tabelle als klarer Favorit zählte, vor allem da unser Team nicht in Bestbesetzung antreten konnte. 6. Mannschaft mit Sensationssieg weiterlesen →
Gegen die Gäste von Velbert II musste unsere VI. eine eher unglücklich 3½:4½-Niederlage hinnehmen und liegt nun mit 6 Mannschaftspunkten im Mittelfeld der 1. Bezirks-Liga. Der Kampf stand für unsere Jungs von Anfang an unter keinem guten Stern, denn es fehlten immerhin drei Stammspieler, während die Velberter in ihrer Bestbesetzung antraten.
Durch einen Sieg im vereinsinternen Duell gegen Stephan Borchert konnte sich der mehrfache Bezirksmeister Joachim Goerke einen weiteren SBBL-Titel sichern. Nach einer wechselvollen Partie, in der Joachim lange Zeit einen druckvollen Angriff gegen die weiße Königsstellung geführt hatte, nach Abtausch der Damen aber zwischenzeitlich auf Verlust stand, gelang es ihm seine Leichtfiguren deutlich aktiver zu platzieren und den Sieg doch noch zu erzwingen. Mit 4½/6 konnte er somit das faktisch mit nur sieben Spielern ausgetragene Turnier nach Feinwertung vor dem punktgleichen Jürgen Wencki (SF Anna 88) gewinnen. Die weiteren Qualifikationsplätze zur NSV-EM gingen an Falk König (Sfr. Vonkeln, 4/6) und Witali Monastyrjow (SF Anna 88, 3½/6). Stephan Borchert musste einer Formkrise Tribut zollen und beendete das Turnier auf dem undankbaren 5. Platz mit nur 1½/6.
Seriensieger Michael Berg konnte das 2. Turnier der Schnellschach-Vereinsmeisterschaft ungeschlagen mit 4½/5 für sich entscheiden. Auf den Plätzen landeten unsere beiden jugendlichen Talente Jan Hobusch (3½/6), der sich damit auch an die Spitze der Gesamtwertung setze, und punktgleich Kevin Zolfagharian.
Fortschrittstabelle: Stand nach der 5. Runde (nach Rangliste)
Zum Abschluss des SBBL-Viererpokals wird außer dem Finale, in dem sich morgen unsere 2. Mannschaft und die 1. Auswahl vom BSW begegnen, auch ein Spiel um den dritten Platz ausgetragen. Dieses kleine Finale konnte unsere 4. Pokalmannschaft im Lokalderby gegen die Auswahl des SC Solingen 1928 glücklich, aber verdient mit 2½:1½ gewinnen. Glücklich insoweit, als die 28er das Pech hatten, dass einer ihrer Spieler erst zwei Minuten nach Ablauf der Karenzzeit von 30 Minuten im Spiellokal eintraf und somit Seva Bashylin an Brett 3 einen kampflosen Punkt einstreichen konnte. Nach einer guten Stunde und nur 19 gespielten Zügen erhöhte Mannschaftsführer Marius Fränzel an Brett 4 auf 2:0, nachdem sein Gegner in einer Russischen Verteidigung aus der Eröffnung heraus mit einem deutlichen Entwicklungsnachteil zu kämpfen und dann im frühen Mittelspiel einen zweizügigen Figureneinsteller übersehen hatte.
Bereits eine Stunde vor der Zeitkontrolle hätte an Brett 2 Athanassios Vranidis den Sack zumachen können, der gegen den passiven Aufbau seines deutlich favorisierten Gegners zu einem sehenswerten Angriff am Königsflügel gekommen war, dann aber in horrender Zeitnot seines Gegenübers ohne Not einen Springer einstellte und sofort aufgab. Somit hing alles an der Partie von Michael Pfeiffer am 1. Brett, die sein Kontrahent auf Biegen und Brechen gewinnen musste, um den Kampf nach Berliner Wertung noch für die 28er entscheiden zu können. Doch Michael agierte in einem Turmendspiel mit zeitweiligem Mehrbauern umsichtig und ließ sich nie vom Remisweg ablocken, so dass die Partie gegen den mehr als 250 DWZ-Punkte stärkeren Gegner verdient Unentschieden endete.
Eine herbe, aber sportlich gerechte 2½:5½-Niederlage musste unsere als Tabellenführer favorisierte VI. Mannschaft im Lokalderby gegen die erste Auswahl des OTV hinnehmen. Dabei fehlten unserer Mannschaft zwar gleich zwei Stammspieler, doch konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass heute auch eine andere Besetzung keinen großen Unterschied gemacht hätte. Sechste kassiert herbe Niederlage weiterlesen →
Mit einem nie wirklich gefährdeten 12:4-(4:0)-Sieg konnte sich unsere U14 Mannschaft klar gegen die noch sehr jungen Gäste von Brett vorm Kopf Duisburg durchsetzen. Dabei hatte nur der »Mann im Team«, Malik Sherif, zwischenzeitlich mit einige Fährnissen zu kämpfen, während die drei Damen ihre Partien durchweg sicher beherrschten: Laura Möller gewann sehr rasch gegen ihren, wohl aufgrund seiner ersten Turnierpartie sehr aufgeregten Gegner, während Anne Reksten und Amina Sherif etwas langsamer, aber nicht weniger überlegen ihre vollen Punkte einfuhren.