Mit einem Sieg gegen den bis dahin ungeschlagen Führenden und späteren Zweiten Stefan Speck (4½/6) konnte sich Joachim Görke in der vorletzten Runde des 3. Turniers der Schnellschach-Vereinsmeisterschaft an die Spitze des Feldes setzen. Ein weiterer Sieg gegen Oliver Kniest (Platz 4 mit 4/6) brachte ihm nicht nur den Sieg mit 5½/6, sondern auch den mit Oliver geteilten ersten Platz der Gesamtwertung ein. Dritter wurde Efecan Atar (4½/6), der damit auch den dritten Platz der Gesamtwertung belegt.
Mit einem überzeugenden 6:2-Sieg gegen die Gäste von Vonkeln II konnte sich unsere VII. Mannschaft gleich zum Saisonauftakt zusammen mit den SF Lennep an die Tabellenspitze setzen. Dabei profitierte unsere Mannschaft davon, dass die Vonkelner Schachfreunde nur mit sieben Spielern nach Solingen kamen und so Athanassios Vranidis am Spitzenbrett zu einem kampflosen Punkt kam.
Das für die Gesamtwertung bereits bedeutungslos gewordene letzte Turnier der Serie der Vereinsschnellschachmeisterschaft konnte unser wieder aktives Mitglied Markus Boos mit 5½/6 souverän für sich entscheiden. Er ließ nur in der letzten Runde ein Remis gegen den Dritten Wolfgang Steinbach (4/6) zu. Der vorzeitige Schnellschach-Vereinsmeister Kevin Zolfagharian verlor zwar gegen Boos, ließ aber sonst nichts liegen und konnte sich mit 5/6 noch einmal über einen zweiten Platz freuen.
Auch in der letzten Runde ging es für unsere VI. Mannschaft praktisch um nichts mehr: Zwar konnte sich die Mannschaft mit einem Sieg eventuell auf den Bronze-Platz vorschieben, aber so oder so hatte sie weder etwas mit Auf- oder Abstieg zu tun. Mettmann-Sport I dagegen musste gewinnen und zugleich hoffen, dass die Sfr. Neviges ihren Kampf gegen den Spitzenreiter verlieren würde (was sie nicht getan haben), um dem Abstieg in die 2. Bezirksliga zu entgehen. Vielleicht erklärt diese sehr unterschiedliche Motivationslage, dass die Solinger mit einem 2½:5½ nach Hause fuhren.
Mit einem Sieg im letzten Wertungsturnier konnte sich Oliver Kniest noch den Titel des Blitz-Vereinsmeisters 2023 sichern. Da nur die drei besten Turniere in die Gesamtwertung eingehen, schob er sich so mit 59 Punkten noch am lange Zeit das Gesamtklassement anführenden Joachim Görke vorbei.
Olli unterlag in einem sonst sehr ausgeglichenen Feld lediglich in einer Partie gegen Ulrich Waagener und konnte mit 11/12 drei Zähler Vorsprung auf die Verfolger herausarbeiten. Dafür lag zwischen den Plätzen 2 und 6 lediglich ein halber Punkt Unterschied. Durch eine Schlussrundenniederlage gegen Kian Scheidtmann fiel Joachim Görke so noch auf den 5. Platz mit 7½ Zählern zurück, während das Trio Markus Boos, Uli Waagener und Stefan Speck mit 8/12 noch an ihm vorbeizog.
Joachim blieb aber mit 56 Punkten Zweiter der Gesamtwertung, während der Bronzeplatz an Stanislav Koshel (54) ging.
Unsere V. Mannschaft kam im letzten Mannschaftskampf gegen den TV Witzhelden zu einem 5½:2½-Sieg. Dabei traten die Witzheldener nur mit sechs Spielern an, daher konnten sich Volker Naupold und Jan Berents die Zeit mit Blitzpartien vertreiben.
In der vorletzten Runde der 1. Bezirksliga ging es für unsere VI. Mannschaft praktisch um nichts mehr, während die Schachfreunde aus Neviges immer noch um den Klassenerhalt bangen müssen. Es war letztendlich durchaus angemessen, dass sich die beiden Mannschaften mit einem 4:4 trennten.
Unsere V. Mannschaft erlitt eine 3:5-Niederlage gegen BSW Wedau. Am 4. Brett verteidigte sich Helmut Meckel mit Holländisch. Er kam auch gut aus der Eröffnung. Nach einem Bauerngewinn des Gegners versäumte er allerdings aktives Gegenspiel und hatte dadurch nicht genügend Kompensation. Im Verlauf übersah Helmut dann ein ersticktes Matt, was die Partie schnell beendete. Bei Batuhan Gülcan an Brett 7 ergab sich ein Damengambit. Sein Gegenüber eroberte einen Mehrbauern und wickelte in ein Doppel-Turmendspiel ab. Als Batuhan den Mehrbauern zurückgewinnen konnte, war die Partie wieder ausgeglichen und die Spieler einigten sich auf Remis.
Zu Gast bei den Schachfreunden von BSW III konnte unsere VI. Mannschaft einen überraschend deutlichen 7:1-Sieg einfahren. Dabei profitierte die Mannschaft gleich zu Anfang davon, dass die Gastgeber nur sieben Mann ans Brett bringen konnte, während wir aufgrund eines Missverständnis gleich mit neun Spielern angetreten waren; hiermit nochmals eine Entschuldigung an Clemens Biernath, der ohnehin selten genug zum Schachspielen kommt und diesmal den Weg nach Wuppertal auch noch vergeblich gemacht hat.