Mit 6/6 und einem Punkt Vorsprung gewann Stadtmeister Kevin Zolfagharian das 6. Turnier der Schnellschach-Vereinsmeisterschaft. Zweiter wurde mit 5/6 Stephan Borchert, der sich nur dem Turniersieger beugen musste. den 3. Platz belegte mit 4½/6 Dr. Stefan Flesch bei einem seiner raren Besuche am Spielabend.
Groß aufspielen konnte diesmal aber der DWZ-lose Leonard Milutinovic, der gegen Joachim Görke ein Remis und gegen Stanislav Koshel (Elo 1774) einen vollen Punkt erzielen konnte und mit 3½/6 auf dem geteilten 7. Platz landete.
Die V. Mannschaft verlor ihren Mannschaftskampf gegen Concordia Viersen mit 3:5. Am Spitzenbrett spielte Dr. Hajo Boschek mit Schwarz gegen einen Alapin-Sizilianer. Leider nahm Hajo einen vergifteten Bauern und verlor dadurch in der Folge eine Leichtfigur. So war die Partie bereits nach 1½ Stunden zu unseren Ungunsten entschieden. Bei Jan-Hendrik Berents, der die weißen Steine führte, kam an Brett 6 die Abtauschvariante des Damengambits auf das Brett. Jan-Hendrik erzwang in einer Karlsbader Bauernstruktur die übliche Schwäche des c6-Bauern. Da dies aber die einzige Schwäche im schwarzen Lager war, wurde das Gleichgewicht nicht gravierend gestört und die Gegner einigten sich auf Remis.
Mit 8/10 und einem halben Punkt Vorsprung konnte Andreas Peschel das zweite Turnier der Blitz-Vereinsmeisterschaft gewinnen. Joachim Görke, der vor der letzten Runde noch punktgleich mit Andreas war, kam in der letzten Runde über ein Remis gegen Stefan Speck nicht hinaus und musste daher mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen. Mit ebenfalls 7½/10 kam unsere ukrainischer Gast Stanislav Koshel auf Platz 3 ein.
Besondere Erwähnung verdient Shreyas Shivkumar, der sich trotz einer DWZ von 1056 als echter Favoritenschreck erwies und nicht nur Wolfgang Steinbach und Dr. Marius Fränzel schlagen konnte, sondern auch dem Turniersieger eine seiner beiden Niederlagen beibrachte und so mit 4/10 auf einem hervorragenden 7. Platz landete!
Im 5. Turnier der Schnellschach-Vereinsmeisterschaft konnte Joachim Görke mit 5½/6 einen überzeugenden Sieg einfahren; den halben Punkt gab er gegen den Drittplatzierten Stefan Speck ab, der aber insgesamt nur 4/6 Punkte erzielen konnte. Joachim führt derzeit auch mit großem Vorsprung die Gesamtwertung an. Auf Platz 2 landete mit 4½/6 Ulrich Waagener. Wertungsfavorit Kevin Zolfagharian erzielte ebenfalls 4/6, musste sich aufgrund der schlechteren Feinwertung aber mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden geben.
Für das Viererturnier fanden sich heute wieder einmal acht Spieler, die gut gelaunt in zwei Gruppen jeweils ein kleines Rundenturnier mit 30 Minuten Bedenkzeit pro Spieler für die ganz Partie absolvierten.
In der A-Gruppe konnte sich unser Jugendlicher Siddharth Shivkumar souverän mit 3/3 durchsetzen. Unser häufiger Gast Edin Coloviv wurde noch vor dem DWZ-Favoriten der Gruppe Stefan Speck mit 2/3 Zweiter.
Rangliste: Stand nach der 3. Runde
Nr.
Teilnehmer
1
2
3
4
Punkte
SoBerg
1
Shivkumar, Siddharth
**
1
1
1
3.0
3.00
2
Colovic, Edin
0
**
1
1
2.0
1.00
3
Speck, Stefan
0
0
**
1
1.0
0.00
4
Fränzel, Dr. Marius
0
0
0
**
0.0
0.00
In der B-Gruppe ergab es sich, dass sich drei Jugendliche reihum schlagen konnten, so dass sie alle zusammen auf dem 1. Platz landeten: Shreyas Shivkumar, Max Pernitzki und Leonard Milutinovic.
Beim 4. Wertungsturnier der Schnellschach-Vereinsmeisterschaft 2022/2023 setzte sich überraschend Stefan Speck mit 5/6 und 3 Buchholzpunkten mehr vor dem punktgleichen Joachim Görke durch. Er musste sich nur dem Drittplazierten Jan Hobusch (4½/6) beugen, hielt aber Joachim in der direkten Begegnung auf Distanz. Die Gesamtwertung führt derzeit Joachim vor Ewald Fichtner (3½/6) an, der im heutigen Turnier nur auf Platz 6 landete.
Nach einem sehr wechselhaften Verlauf, in dem an vielen Brettern echtes Kampfschach geboten wurde, trennten sich die Gäste von Tornado Wuppertal und unsere VI. Mannschaft letztendlich mit einem 4:4, wobei einmal mehr das Pendel auch hätte zugunsten der Solinger Mannschaft hätte ausschlagen können.
Zu einem klaren 6:2-Sieg kam die V. Mannschaft gegen den Aufsteiger Ronsdorfer SV. Los ging es nach 1½ Stunden mit einem Sieg von Volker Naupold an Brett 4. Volker hatte mit Schwarz in einem Damengambit den Gegner auf dem falschen Fuß erwischt. Nach 10 Zügen hatte er mit seinen Mittelbauern die weißen Springer von c3 nach b1 bzw. von f3 nach g1 wieder in die Ausgangsstellung getrieben und einen gedeckten Freibauern auf d3 festgesetzt. Nach weiteren 10 Zügen gab der Ronsdorfer Spieler auf. Kurios: Volker berichtete, dass er eine Woche zuvor bei seinem Einsatz in der IV. Mannshaft dieselbe (Gewinn-) Stellung nach dem 10. Zug auf dem Brett hatte.
In der zweiten Runde der 1. Bezirksliga war unsere VI. Mannschaft zu Gast bei SW Remscheid, deren I. Mannschaft aus der Verbandsliga freiwillig in den Bezirk abgestiegen war. Entsprechend stark waren die vorderen Bretter der Remscheider besetzt, die als Favoriten in den Kampf gingen. Dennoch war die 3:5-Niederlage aus Solinger Sicht deutlicher, als es der Kampfverlauf vermuten ließ.