Bei den diesjährigen NRW-Jugendeinzelmeisterschaften in Kranenburg gab es hervorragende Ergebnisse für die SG-Jugendlichen. Ein erster Herzlicher Glückwunsch geht an Amina Sherif, die nach ihrem Vize-Titel im Vorjahr, ihrer nominellen Favoritenstellung mit 6/7 und ohne Niederlage gerecht werden konnte und sich NRW-Meisterin U12 w 2011 nennen darf.
Ein zweiter ebenso herzlicher Glückwunsch geht an Anne Reksten, die mit 5½/7 in ihrem ersten U14 w-Jahr gleich den NRW-Titel einheimsen konnte. Nach einem furiosen 5/5-Start, konnte sie sich nach einer Niederlage in der 6. Runde den Luxus leisten, ihren Sieg mit einem Remis abzusichern. Beide haben sich in ihren Altersklassen für die Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften im Juni qualifiziert.
In der U10 w schlugen sich Carolin und Elizabeth Kublanov mit jeweils 4/9 hervorragend und kamen auf dem 25. bzw. 27. Rang ein. In der U14 wurde Kevin Zolfagharian gegen teils starke Konkurrenz mit 4/7 hervorragender Fünfter, auch wenn es für die Deutsche Meisterschaft nicht ganz geklappt hat. Auch Daniel Reksten blickt in der U16 auf ein tolles Turnier mit 4/7 zurück und dürfte sich ein sattes DWZ-Plus erspielt haben. Einzig Seva Bashylin haderte mit seinem Schicksal: Er konnte seine nominelle Unterlegenheit nicht überwinden und erzielte 1½/7.
Dennoch dürfte die SG Solingen in ihrer Geschichte noch nie erfolgreichere NRW-Jugendeinzelmeisterschaften erlebt haben.
Fabian Winkler

Eigentlich wollte die Turnierleitung die sechs Spielerinnen und Spieler der U10 zusammen mit denen der U12 spielen lassen, aber da sich die Hälfte ein eigenes Turnier wünschte, wurde ein Rundenturnier gespielt. Die drei ersten Plätze gingen verdient an Solinger, allen voran Malik Sherif, der alle fünf Partien gewinnen konnte und sich unangefochten den Meistertitel sicherte. Auf Platz 2 landete mit 3/5 Jan-Philipp Niemeyer vor der punktgleichen Laura Möller, die ihm nur nach Feinwertung den Vortritt lassen musste.
Die U12 war in diesem Jahr die mit 13 Spielern am stärksten besetzte Gruppe. Hier lieferten sich Amina Sherif, die Schwester des U10-Meisters, und Kornel Maj von der Elberfelder SG ein scharfes Kopf-an-Kopf-Rennen: Sie gewannen alle ihre Partien und trennten sich in der direkten Begegnung unentschieden, so dass sie am Ende punkt- und wertungsgleich auf dem ersten Platz landeten. Den Kampf um den Meistertitel entschieden dann zwei Schnellpartien, in denen sich Kornel durchsetzen konnte. Amina nahm zusätzlich zum 2. Platz auch den Pokal für das beste Mädchen völlig verdient mit heim. Die Sherifs hatten also an diesem Wochenende Grund genug zum Feiern.