Archiv der Kategorie: I. Mannschaft

Bundesliga: Saisonverlängerung bis 2021 und Meisterschaftsturnier 2020

Die durch Corona-Pandemie seit März unterbrochene Saison der Schach-Bundesliga soll erst im Jahre 2021 zu Ende gespielt werden. Darauf einigten sich die Vereine im Rahmen einer Video-Konferenz des Schachbundesliga e.V. am 11.07.2020.  Um auch im Jahre 2020 einen deutschen Meister zu ermitteln, wird in der zweiten September-Hälfte ein Meisterschaftsturnier in Karlsruhe mit 6-8 Mannschaften durchgeführt werden, an dem auch unsere I. Mannschaft teilnehmen wird. Bundesliga: Saisonverlängerung bis 2021 und Meisterschaftsturnier 2020 weiterlesen

Schachbundesliga vertagt Entscheidung über Saisonfortsetzung

Ursprünglich sollte die per Videokonferenz durchgeführte Bundesliga-Tagung am 21.06.2020 eine endgültige Entscheidung über den Umgang mit der abgebrochenen Bundesliga-Saison 19/20 treffen. Zuvor war aufgrund der unklaren Lage bezüglich des weiteren Corona-Infektionsgeschehens und bestehender Reisebeschränkungen eine Fortführung der – bisher erst zur Hälfte absolvierten – Saison im Frühjahr 2021 und damit eine Umwandlung der Spielzeit in eine Saison 2019/21 favorisiert worden.

Im Laufe der Sitzung wurde nun ein Alternativmodell vorgestellt, die noch ausstehenden sieben Spieltage an einem Ort gebündelt mit allen Mannschaften binnen maximal einer Woche ohne Zuschauer auszutragen und die Saison so noch im September oder Oktober beenden zu können. Es wurde beschlossen, für dieses Modell ein Konzept zu erstellen und in den kommenden Wochen die Machbarkeit zu prüfen.

Die endgültige Entscheidung soll nun am 12.07.2020 in einer weiteren Online-Konferenz fallen.

Zur Presseerklärung der Schachbundesliga

Interviews mit Markus Schäfer

In der aktuellen Situation warten viele Schachfreunde gespannt auf eine Entscheidung bzgl. der Weiterführung des Liga-Spielbetriebs. Eine zentrale Rolle für die Regelungen beim Deutschen Schachbund und den Landesverbänden dürfte dabei die Vorgehensweise der 1. Bundesliga spielen, die bisher erst eine halbe Saison mit acht Spieltagen absolviert hat. So verwundert es nicht, dass der Präsident des Schachbundesliga e.V., Markus Schäfer aktuell ein sehr gefragter Gesprächspartner ist.

Bereits Anfang April zeichnete er im Gespräch mit Conrad Schormann für dessen ausgezeichneten Schachblog »Perlen vom Bodensee« einige Zukunftsperspektiven der deutschen Spitzenliga auf.  Im Mai berichtete er gegenüber Hartmut Metz für das Schachmagazin 64 unter anderem über die erste Online-Tagung der Bundesliga am 10. Mai, auf der entschieden wurde, zunächst einmal die weitere Corona-Entwicklung abzuwarten und dann ggf. am 21. Juni bei der nächsten Bundesliga-Tagung eine Entscheidung über den Umgang mit der Saison 2019/20 zu treffen.

Interview Perlen vom Bodensee
Interview Schachmagazin 64

Auch Giri beim Weltcup gescheitert

Im Achtelfinale des FIDE-Weltcups wird leider keiner der vier gestarteten SG-Akteure mehr dabei sein. Zum Abschluss der dritten Runde unterlag Anish Giri dem 18-jährigen US-Amerikaner Jeffery Xiong (2707) im Tie Break mit 2½:3½ und muss nun ebenfalls die Heimreise antreten. Vorausgegangen waren diverse spektakuläre Partien, da Xiong seinen Plan, in allen Begegnungen möglichst viel Chaos herbeizuführen, beeindruckend umsetzte. Auch Giri beim Weltcup gescheitert weiterlesen

Harikrishna unterliegt zum Auftakt von Runde 3

Pentala Harikrishna steht nach seiner ersten Niederlage im Turnier vor dem Ausscheiden beim FIDE-Weltcup. Der junge Russe Kirill Alekseenko (2671), der bereits im vergangenen Monat bei der Russischen Meisterschaft einen starken Eindruck hinterließ, zeigte gegen Hari  eine beeindruckende Positionspartie. Aus einem Italiener verstärkte er sukzessive den Druck und gewann schließlich zwei Bauern, die er im Endspiel zum vollen Zähler umwandelte. Harikrishna unterliegt zum Auftakt von Runde 3 weiterlesen

Weltcup: Harikrishna siegt in Runde 2

Zum Auftakt der zweiten Runde des FIDE-Weltcups konnte Pentala Harikrishna auch seine dritte Partie im Turnier gewinnen. In einer Damengambit-Abtauschvariante mit beidseitiger langer Rochade konnte er mit Weiß gegen Vladimir Fedoseev (2664) zunächst keinen großen Vorteil erzielen, bevor sich der Russe zu einigen suboptimalen Turmmanövern am Königsflügel hinreißen ließ. Dies erlaubte Hari  einen unwiderstehlichen Königsangriff, der ihm schließlich eine Mehrfigur einbrachte. Zwar war die technische Verwertung im Endspiel nicht trivial, doch der Inder brachte den Punkt sicher nach Hause. Weltcup: Harikrishna siegt in Runde 2 weiterlesen