Bei der fünften Vertretung der Elberfelder Schachgesellschaft trat die X. Mannschaft an und zahlte einmal mehr mit einer 1½:4½-Niederlage Lehrgeld. Maximilian Niemeyer und Luisa Bashylina verloren schon in der ersten Stunde ihre Partien mit überhastetem Spiel. Dann folgte Ingo Kopernok, der sich verrechnet hatte. Nun hing alles an Brett 6 und den ersten beiden Brettern. Philipp Müller hatte am ersten Brett im Abtauschfranzosen mit Weiß eine gute Angriffs-Position erreicht, fand aber nicht die beste Fortsetzung; sein Gegner nahm das Remisangebot an. Ein solches hatte auch Ruben Sadlowski, lehnte es aber ab und hatte bis zu Philipps Remis aus einem Mehrbauern zwei Minusbauern mit nicht mehr aufzuhaltenden Freibauern der Gegnerin auf dem Brett. Klaus Drunk lehnte am zweiten Brett ein Remis ebenfalls ab und lag richtig. Er holte den einzigen vollen Punkt. In den verbleibenden fünf Kämpfen ist die Zehnte nun in der Pflicht, die Klasse zu halten.
Draußen stürmte es zwischendurch schon mal heftig, drinnen beim Wettkampf gegen Velbert III ging alles außerordentlich entspannt zu. Kurt Rist und Jürgen Grastat war es – mit Recht – langweilig. Ihre Partien waren nach einer halben Stunde gewonnen – die Gegner waren überraschend nicht erschienen. Mit einem 2:0 im Rücken konnte Markus Schwedler mit Schwarz in einer völlig ausgeglichen Stellung locker ein Remis vereinbaren. Nach einiger Zeit war es dann unser Ersatzspieler an Brett 8 der den nächsten vollen Zähler einfuhr: Niklas Nink war ganz kurzfristig für den erkrankten Reinhold Wygas eingesprungen und ließ seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Vorteil aus der Eröffnung, starkes Zentrum, Figurengewinn – 3½ für uns.
Nicht viel später gelang Roman Diederichs schon der entscheidende Punkt. Nach einer ruhigen Anfangsphase konnte er einzelne kleine Nadelstiche setzen und baute seine Stellung immer weiter aus. Sein Gegner konnte dem übermächtig werdenden Druck im Zentrum gerade noch standhalten, fiel dann aber folgerichtig einem Mattangriff zum Opfer. Damit war trotz der drei noch laufenden Partien »der Drops bereits gelutscht«. So fiel der einzige Sieg der Velberter gegen Wieland Wolf an Brett 7 nicht mehr ins Gewicht, und auch Lothar Mix und Jan-Hendrik Berents fanden, dass man mit dem restlichen Sonntag auch noch etwas anderes anfangen konnte und remisierten zum Endstand von 5½:2½.
Nach dem schweren Saisonstart konnte unsere V. Mannschaft in der dritten Runde der Verbandsklasse gegen die Gäste von OSC Rheinhausen II mit einem letztlich sicheren 5½:2½-Sieg die ersten beiden Mannschaftspunkte einfahren. Dabei müssen wir uns allerdings für die Toleranz und Geduld der Gäste bedanken, denn eine Störung der Stromversorgung im Schachzentrum und dem Nachbarhaus hatte die Heizung lahmgelegt, und die notwendige Reparatur machte es erforderlich, dass die Stadtwerke nach knapp zwei Stunden Spielzeit die Stromversorgung ganz einstellte, so dass der Spielsaal nicht nur kühl, sondern auch nicht sonderlich gut beleuchtet war. Trotzdem blieben alle Spieler gut gelaunt, und als nach etwa vier Stunden das Licht zurückgekehrte, wurde es mit einem allgemeinen Aufatmen begrüßt. Fünfte holt erste Mannschaftspunkte weiterlesen →
In der vorgezogenen Begegnung der vierten Runde der Verbandsliga konnte sich unsere IV. Mannschaft bei der Schachgemeinschaft Hochneukirch mit etwas Glück mit 5:3 gegen die an den ersten sechs Brettern favorisierten Gastgeber durchsetzen. Das Zünglein an der Waage spielte dabei der erst am Vorabend gegen 22:00 Uhr rekrutierte Ersatzmann Marius Fränzel, dem Caissa heute besonders zulächelte: Nachdem er sich gegen ein Nordisches Gambit vollständig falsch verteidigt und bereits im 5. Zug einen trivialen Figurengewinn zugelassen hatte, den sein Gegner aber übersah, zettelte er einen kräftigen Angriff gegen die luftige Rochadestellung des Weißen am Damenflügel an. Einige wenige Ungenauigkeiten genügten dann, um die weiße Stellung kollabieren zu lassen. Vierte schlägt Favoriten weiterlesen →
Im Schachzentrum hatte die X. Mannschaft die Zweitvertretung von Neviges als Gast, eine Mannschaft, die nominell sicher eine bis zwei Klassen höher spielen könnte. Entsprechend deutlich sollte das Ergebnis ausfallen. Tat es aber nicht. Zunächst war es Ruben Sadlowski, der schnell am 6. Brett ein Remis beisteuerte. Ähnlich schnell verlief die Partie von Hans-Peter Ramroth am 5. Brett, dessen junger Gegner gegen den aus Valencia angereisten Schachfreund der Erfahrung des Strategen Tribut zollen musste. Allerdings tat dies auch Philipp Müller an Brett 1, der in der italienischen Partie schon in der Eröffnung unter Druck geriet und den Rückweg für einen verirrten Springer nicht mehr fand. Zehnte verliert knapper als erwartet weiterlesen →
Im Kaffeehaus bestellt man den Kaffee gerne mit einem Stück Zucker. Beim Schach im Kaffeehaus stellt man ungern die Partie mit einem Zug ein. Doch beim 4½:3½ der VII. gegen die vierte Vertretung von BSW aus Wuppertal war beides ein Thema. Und nicht nur das: Viele Partien waren wie zu kurz gezogener Tee – an- und aufregend! Siebte im Kaffeehaus-Stil erfolgreich weiterlesen →
Gegen die klar favorisierten Gastgeber vom ESV Großenbaum quittierte unsere V. eine erwartete, dem Kampfverlauf nach aber unnötige 3½:4½-Niederlage. Beide Teams traten ersatzgeschwächt an, wobei die Großenbaumer an den vorderen Brettern ein zum Teil erhebliches DWZ-Plus für sich verzeichnen konnten. So wäre Ersatzmann Rainer Falge am 8. Brett mit dem einzigen Solinger Sieg beinahe zum Held des Tages geworden. Fünfte kassiert unnötige Niederlage weiterlesen →
Bei nur fünf ausgetragenen Partien musste sich unsere IX. Mannschaft den deutlich erfahreneren Gästen von SW Remscheid III mit 1½:6½ geschlagen geben. Dabei fehlten bei uns Yener Okan, der aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagte, und Bilal Wawi, der trotz Zusage am Tag zuvor unentschuldigt fehlte; im Gegenzug strich Mannschaftsführer Uwe Barche einen kampflosen Punkt ein.
Relativ rasch mussten Howik Manukjan und Oliver Littek ihre Partien aufgeben, obwohl sich besonders Howik längere Zeit tapfer halten konnte. Unnötig war dagegen die Niederlage von Niklas Nink, der seinem Gegner bereits die Dame für einen Offizier abgenommen hatte, dann aber durch zu schnelles Spiel seine gewonnene Stellung noch zum Verlust verdarb. Am längsten dauerten die Partien von Robert Barche, der erst im Endspiel zuerst einen Bauern und dann die Partie verlor, und von Mannschaftssenior Gerd Capelan, der den einzigen erspielten halben Punkt für die Solinger abliefern konnte.