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Hannewald blitzt am besten

Überraschungsgast Anton Hannewald sicherte sich ungeschlagen und überlegen mit 7½/9 den Sieg beim dritten Wertungsturnier der Blitz-Vereinsmeisterschaft. Auf den weiteren Plätzen folgten Helmut Busse (7) und Oliver Kniest (6½), der in der Gesamtwertung seine Führung verteidigte.

Rangliste: Stand nach der 9. Runde
Nr. Teilnehmer 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Punkte SoBerg
1. Hannewald, Anton ** ½ 1 ½ 1 1 ½ 1 1 1 7.5 29.50
2. Busse, Helmut ½ ** 0 ½ 1 1 1 1 1 1 7.0 24.75
3. Kniest, Oliver 0 1 ** 0 ½ 1 1 1 1 1 6.5 22.00
4. Mentzel, Markus ½ ½ 1 ** 0 0 1 1 1 1 6.0 20.25
5. Peschel, Andreas 0 0 ½ 1 ** ½ 1 1 1 1 6.0 18.50
6. Görke, Joachim 0 0 0 1 ½ ** 1 1 1 1 5.5 15.50
7. Vranidis, Athanassios ½ 0 0 0 0 0 ** 1 ½ 1 3.0 6.50
8. Zimdars, Wolfgang 0 0 0 0 0 0 0 ** 1 1 2.0 1.50
9. Fränzel, Marius 0 0 0 0 0 0 ½ 0 ** 1 1.5 1.50
10. Schubert, Stefan 0 0 0 0 0 0 0 0 0 ** 0.0 0.00

Zur Gesamtwertung

Fünfte setzt »Serie« fort

In der Stammbesetzung konnte unsere V. Mannschaft im vorgezogenen Kellerduell der 1. Bezirksliga mit einem 5½:2½ den zum Klassenerhalt erforderlichen Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten OTV sicher nach Hause bringen. Nach einem sehr frühen Remis von Markus Mentzel in einer Theoriestellung der Caro-Kann-Verteidigung brachte Rainer Falge unsere Mannschaft in Führung, als er seinen jungen Gegner aus einer Italienischen Eröffnung heraus mustergültig überspielte und die Partie nach nur 1½ Stunden mit einem Matt beenden konnte. Auch Volker Naupold beherrschte seinen Kontrahenten zu jedem Zeitpunkt und konnte bei raschem Spiel bald zweimal die Qualität gewinnen und anschließend einen Bauern bis zur gegnerischen Grundreihe vortreiben. Und kurz darauf durfte Helmut Meckel seinen ersten Sieg in der Mannschaftsmeisterschaft 2014/15 feiern, als er in nur 21 Zügen aus einem Blackmar-Diemer-Gambit heraus seinen Gegner mit einem klassischen Rochade-Angriff zur Strecke brachte. Fünfte setzt »Serie« fort weiterlesen

Peschel und Meckel gewinnen Viererturniere

Zum ersten Mal wurde heute im Schachzentrum eine Turnierform erprobt, die in Deutschland bislang wohl eher selten gespielt wird: Die Teilnehmer werden entsprechend ihrer Spielstärke in Vierergruppen eingeteilt und jede Gruppe spielt ein kleines Rundenturnier mit 30 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie. Beim ersten Probelauf fanden sich auch gleich acht Spieler ein, so dass zwei Gruppen gebildet werden konnten.

In der stärkeren Gruppe konnte sich Andreas Peschel im direkten Duell gegen den DWZ-Favoriten Michael Berg durchsetzen und so das Turnier für sich entscheiden:

Rangliste: Stand nach der 3. Runde
Nr. Teilnehmer NWZ 1 2 3 4 Punkte SoBerg
1. Peschel,Andreas 2085 ** 1 ½ 1 2.5 2.75
2. Berg,Michael 2234 0 ** 1 1 2.0 1.50
3. Busse,Helmut 2087 ½ 0 ** 1 1.5 1.25
4. Vranidis,Athanassios 1820 0 0 0 ** 0.0 0.00

In der zweiten Gruppe holte sich der klar favorisierte Helmut Meckel den Sieg:

Rangliste: Stand nach der 3. Runde
Nr. Teilnehmer NWZ 1 2 3 4 Punkte SoBerg
1. Meckel,Helmut 1735 ** 1 1 ½ 2.5 3.25
2. Kaiser,Stephan 1535 0 ** 1 1 2.0 1.50
3. Mix,Lothar 1298 0 0 ** 1 1.0 0.50
4. Schubert,Stefan 1185 ½ 0 0 ** 0.5 1.25

Am 6. März wird es eine Neuauflage dieser Turnierform geben, die es den Spielern erlaubt, am Spielabend auch wieder einmal Partien mit etwas längerer Bedenkzeit zu spielen.

Zweite U20-Mannschaft ohne Glück

Trotz stürmischem Wetter kamen unsere Spieler und die Gäste pünktlich in unser schönes Schachzentrum. Der Betreuer der Gäste, Herr Fowler, war vom Ambiente sehr angetan.

An der hinteren drei Brettern, an denen Jan-Luca Bartsch und die Brüder Alexander und Samuel Wallrodt saßen, wurde rücksichtslos auf Verwicklungen gespielt. Es kam zu entscheiden Materialvorteilen, leider jedes Mal zu unseren Ungunsten. Es mussten daher alle drei vorderen Bretter gewonnen werden, um die Begegnung ausgeglichen zu halten. Bilal Wawi hatte zwar leichten Materialvorteil, doch seine Figuren waren sehr unkoordiniert. Nach einigem Hin und Her geriet Bilals König in die Fänge von Dame und Springer des Gegners, die seinem Leben ein Ende bereiteten. Zweite U20-Mannschaft ohne Glück weiterlesen

Sechste mit 4:4 gegen Solingen 28 II

Als einen Tag der verpassten Chancen kann man den letzten Kampf der VI. Mannschaft bei der Zweiten von Solingen 28 bezeichnen. Bei Jan Berents am 1. Brett wurde bereits nachdem zweiten Zug nur noch Schach gespielt. Nach 1. d4 d6 gefolgt von 2. c4 h5 entwickelte sich eine muntere Eröffnungsschlacht. Am 2. Brett baute sich Niklas Nink mit einem geschlossenen Sizilianer auf. Malik Sherif vertraute am 3. Brett auf den königsindischen Angriff, der ihm in der Folgezeit auch Vorteile brachte. Valentino Usein baute sich mit einem Sizilianer mit 2. c3 auf, konterte aber früh alle gegnerischen Versuche und erspielte sich sogar Vorteile im Mittelspiel. Im Damenbauernspiel am 5. Brett gelang es Markus Schwedler in der gesamten Partie nicht, Vorteile zu erspielen und es gab früh das erste Remis. Sechste mit 4:4 gegen Solingen 28 II weiterlesen

Sechste verliert verdient, aber knapp

Bei der zweiten Vertretung der Schachfreunde Remscheid trat heute die VI. Mannschaft an. Und zunächst schien das Glück auf Seite der Schachgesellschaft zu sein. Am 6. Brett kam Jürgen Grastat zu einem kampflosen vollen Punkt. Ein frühes Remis ausgangs der Eröffnung von Philipp Müller am 8. Brett in einer italienischen Partie schraubte den Score genauso um einen halben Zähler nach oben wie das Remis am 7. Brett von Gerd Nießen, der ein Vierspringerspiel mit anschließender italienischer Struktur stets ausgeglichen abwickelte. Sechste verliert verdient, aber knapp weiterlesen