Erstmals wurde die neue Schach-Saison auf Bezirksebene mit der Mannschafts-Blitz-Meisterschaft eingeleitet. Nachdem das Turnier in den letzten Jahren mit schwindenden Teilnehmerzahlen zu kämpfen hatte, wurde ein neuer Termin vor Beginn der Mannschaftskämpfe getestet und fand mit 8 Mannschaften eine durchaus ordentliche Beteiligung.
Der Kampf um den Turniersieg verlief im Schachzentrum ziemlich einseitig. Unsere I. Mannschaft konnte in der Hinrunde die Teams von ESG I und BSW Wuppertal bezwingen und gab lediglich ein 2:2 gegen ESG II ab. So führten wir zur Turnierhalbzeit mit 13: 1 Punkten vor dem punktgleichen Trio dieser drei Wuppertaler Mannschaften, die alle 9:5 Zähler aufwiesen. SG holt souverän Bezirks-Blitz-Titel weiterlesen →
Die 41. Schach-Olympiade in Tromsö endete mit einigen Überraschungen. In der sehr ausgeglichenen Offenen Gruppe blieb Topfavorit Rußland wieder einmal ohne Medaille ebenso wie die Sieger der letzten Turniere Armenien und Ukraine. Vielmehr holten sich die sehr kompakt und solide agierenden Chinesen verdient und als einziges Team ungeschlagen erstmalig die Goldmedaille mit 19:3 Punkten vor den von Peter Leko angeführten Ungarn, bei denen Judit Polgar das letzte Turnier ihre großartigen Schach-Karriere spielte und während der Olympiade ihren Rücktritt bekannt gab. Eine kleine Sensation war die Bronzemedaille der ohne Anand und Harikrishna spielenden Inder, die allerdings in den letzten Runden auch das Auslosungsglück auf ihrer Seite hatten.
Die Teams unserer SG-Spieler werden ähnlich wie unsere deutsche Nationalmannschaft, die nach einem durchwachsenen Turnier mit Platz 30 zufrieden sein musste, nur mäßig begeistert die Heimreise antreten. Dafür konnten unsere beiden Spitzenbretter Markus Ragger und Erwin L’Ami jeweils eine Elo-Performance über 2700 erzielen und spielten individuell ein starkes Turnier. L’Ami und Ragger überzeugen bei Schach-Olympiade weiterlesen →
Alle zwei Jahre stellt die Schach-Olympiade einen zentralen Höhepunkt des Turnierkalenders da. Die 41. Auflage findet vom 1.-14. August im norwegischen Tromsö, das fast direkt am Polarkreis gelegen ist, statt und sorgt für einige Rekorde. 177 Mannschaften in der offenen Klasse und 136 Teams bei den Damen nehmen in diesem Jahr teil, so dass die Olympiade gemessen an der Zahl der teilnehmenden Nationen das viertgrößte Sportereignis der Welt darstellt.
Auch qualitativ ist die diesjährige Auflage grandios besetzt: aus den Top 20 der Welt fehlen lediglich Viswanathan Anand sowie die beiden Russen Dimitri Jakovenko und Nikita Vitiugov, die es nicht in den Kader der nach Elo-Schnitt wie üblich klar favorisierten russischen Mannschaft schafften, die allerdings seit 2002 (damals noch angeführt von Garri Kasparov) auf eine Goldmedaille wartet. Bei den letzten fünf Austragungen waren entweder Armenien (2006, 2008, 2012) oder die Ukraine (2004, 2010) siegreich. Das Medieninteresse ist in Norwegen dank der Teilnahme von Magnus Carlsen natürlich riesig und auch die am Montag anstehende Wahl um das Amt des FIDE-Präsidenten zwischen Amtsinhaber Kirsan Iljumshinov and Ex-Weltmeister Garri Kasparov sorgt für viele Schlagzeilen.
Mit einem hervorragenden 3. Platz kehrte unser Jugend-Blitz-Quartett heute von den NRW-Blitz-Meisterschaften in Bochum zurück. Die Meisterschaften litten diesmal etwas unter der Termin-Überschneidung mit den NRW-Mannschaftsmeisterschaften der jüngeren Altersklassen und dem langen Wochenende, so dass nur 14 Mannschaften teilnahmen.
Qualitativ war die Meisterschaft jedoch mit fünf Jugendbundesliga-Teams sehr gut besetzt. Unser Quartett spielte in der exakt gleichen Besetzung, mit der es im Mai den Niederrhein-Titel geholt hatten, und zeigte eine starke Leistung. In der ersten Turnierhälfte gab es nur eine unglückliche 1½:2½-Niederlage gegen den Düsseldorfer SK und sechs Siege, bevor in den entscheidenden Kämpfe um die Spitzenposition eine 1:3-Niederlage gegen den Jugendbundesliga-Meister SG Porz und ein 2:2 gegen das Topteam der SG Bochum 31 zu verzeichnen war. Im Endspurt gab sich die Mannschaft keine Blöße mehr und holte mit vier Siegen zum Abschluss und 21:5 Punkten einen hervorragenden 3. Platz, der gleichzeitig bereits die Vorberechtigung für die NRW-Meisterschaft des nächsten Jahres sichert.
Überragender Einzelspieler war Jan Hobusch, der am Spitzenbrett ungeschlagen blieb und glänzende 12/13 erzielte. Daneben zählten Kevin Zolfagharian (9), Philipp Andrä (9½) und Niklas Nink (10½) zum Erfolgsteam.
Bereits zum 36. Mal fanden vom 19.–22.06.2014 in Braunfels die deutschen Damen-Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände statt. NRW hatte sich im Vorjahr den Titel gesichert, hatte in diesem Jahr jedoch mit großen Personalproblemen zu kämpfen, so dass Amina Sherif erstmalig für die Auswahl nominiert wurde und als Jüngste im Team das siebte (von acht) Brettern bekleidete.
Die neu formierte NRW-Mannschaft war im Feld der 12 Landesverbände nur im Mittelfeld an Position 6 gesetzt, zeigte jedoch ein tolles Turnier. Man startete mit einem Kantersieg gegen Mecklenburg Vorpommer und konnte dann überraschend deutlich mit 5½:2½ den Dritten der Setzliste, Sachsen, bezwingen. In der dritten Runde gab es gegen den späteren überlegenen deutschen Meister Baden – mit Elisabeth Pähtz am Spitzenbrett – die einzige Niederlage, bevor ein weiterer Sieg gegen Hamburg und ein hart umkämpftes Unentschieden in der Schlussrunde gegen Württemberg dem NRW-Oktett einen unerwarteten zweiten Platz sicherten.
Amina zeigte sich von der guten Atmosphäre im Team und der kämpferischen Einstellung begeistert und trug mit 3½/5 ihren Anteil zur überraschenden Silbermedaille bei.
Wie im Vorjahr hat unser U14-Mädchen-Team bei den NRW-Meisterschaften den zweiten Rang belegt und sich damit zum dritten Mal in Folge die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft gesichert, die in der letzten Dezember-Woche in Regensburg stattfinden wird. Den NRW-Meistertitel sicherte sich überraschend das nur an Position 4 gesetzte, erstmals teilnehmende Quartett vom Düsseldorfer SK, das in der Schlussrunde den Tabellenführer und Titelverteidiger vom Blauen Springer Paderborn bezwang, der dadurch auf Rang 3 zurückfiel. U14-Mädchen-Team wird erneut NRW-Vizemeister weiterlesen →
Mit einem 8:8 (2:2) gegen den SK Blauer Springer Paderborn am zweiten Spieltag der NRW-U14w-Mannschaftsmeisterschaft hat unsere Mädchenmannschaft zwar den Sprung an die Tabellenspitze verpasst, sich vor der morgigen Doppelrunde aber alle Chancen auf eine erneute Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft bewahrt. Das Duell gegen die Ostwestfalen war zweifellos ein echtes Spitzenspiel der Meisterschaft, schließlich trafen wir als Vorjahreszweiter nicht nur auf den Titelverteidiger, sondern Paderborn ist auch in diesem Jahr auf dem ersten Setzlistenplatz vor uns gesetzt, was vor allem an ihren beiden hervorragenden Spitzenbrettern liegt. Mädchen-Team remisiert im Spitzenspiel weiterlesen →
Traditionell werden die Endrunden der NRW-Mannschaftsmeisterschaften in den Altersklassen U14w, U14 und U12 am langen Fronleichnamswochenende in Nachrodt-Wiblingwerde im Sauerland ausgetragen. Zum vierten Mal in Folge ist unser U14-Mädchenteam unter der bewährten Leitung von Trainer Joachim Görke dort am Start.
In jeder Altersklasse haben sich die besten 6 Mannschaften aus dem Schnellschach-Qualifikationsturnier am 05.04.2014 für die Endrunde qualifiziert, in der nun vom 19.-22.06.2014 im Turnierschachmodus die Qualifikanten zur Deutschen Meisterschaft ausgespielt werden. Durch eine kurzfristige Absage sind im U14w-Turnier diesmal nur fünf Mannschaften am Start. Unsere Mädels hatten im Qualifikationsturnier den ersten Platz belegt und hoffen daher nach den Plätzen 3 und 2 in den letzten beiden Jahren nun nicht nur auf das erneute Ticket zur DVM, sondern vielleicht auch den ersten NRW-Titel. U14-Mädchen-Team startet mit Unentschieden weiterlesen →
Mit einem Schlussrundensieg über Annika Pohlert hat Amina Sherif sich den exzellenten 3. Platz bei der Deutschen U18w-Einzelmeisterschaft gesichert. Dennoch war Amina nicht hundertprozentig zufrieden, da sie in der Vorschlussrunde in einer nervenaufreibenden Partie unter sehr unglücklichen Umständen eine Gewinnstellung zum Verlust verdorben und dadurch ihre Titelchancen verloren hatte. Ein tolles Schlussdrittel gelang auch Dana Berelowitsch in der U12w, in dem sie zwei Siege und zwei Unentschieden erreichte und damit einen guten 20. Platz in der U12w-Wertung belegte.
Vor einer Woche wäre Amina Sherif sicherlich sehr glücklich über einen 3. Rang in der Deutschen U18w-Meisterschaft gewesen, an der sie als Jüngste teilnahm. Nach dem Turnierverlauf verblieb jedoch auch ein weinendes Auge, schließlich hatte Amina das Turnier mit 5/6 zwischenzeitlich alleine angeführt. Bronze für Amina Sherif, Platz 20 für Dana Berelowitsch weiterlesen →
Auch das zweite Turnierdrittel bei der Deutschen U18w-Meisterschaft lief für Amina Sherif ganz hervorragend. Nach ihrem optimalen Start mit 3/3 folgten in der zweiten Doppelrunde am Dienstag zwei leistungsgerechte Remisen gegen Luise Diederichs (DWZ 1929, Hermannsburg) und Isabel Steimbach (Baden-Baden, DWZ 1851). Somit gingen vier Mädchen mit jeweils 4/5 als Führende in die 6. Runde. Dort konnte Amina die Nürnbergerin Melina Siegl (DWZ 1848) mit den weißen Steinen bezwingen und lag damit nach 6 Runden erstmals alleine in Führung. Amina Sherif nach 7 Runden auf Platz 2 weiterlesen →