Erfolgreiche SG-Delegation beim Erkrather Pfingstopen

Unter Leitung unserer ehemaligen Jugendspieler Mark von Stahl und Jerome Neumair organisierte der SC Erkrath erstmals vom 06.-09. 06.2025 ein Pfingstopen und konnte direkt ein »ausverkauftes« Spiellokal mit 54 TeilnehmerInnen verzeichnen. Unter diesen befanden sich auch 8 SG-Akteure, von denen sich Stefan Wickenfeld, Kian Scheidtmann und Aimée Chen nach 7 Runden über einen Preis freuen durften.

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Batuhan Gülcan ist Wuppertaler Stadtmeister

Vom 27.01. bis zum 02.06.2025 richtete die ESG an sieben Montagen die offenen Wuppertaler Stadtmeisterschaften aus, an der 18 Spieler teilnahmen. Als Nummer 6 der Setzliste erwischte Batuhan Gülcan einen denkbar schlechten Start und unterlag in der ersten Runde dem über 300 DWZ-Punkte schwächer klassifizierten Ralf Quast. Doch mit einem Erfolg gegen den an Position 2 gesetzten Siegbert Richert rehabilitierte er sich direkt in Runde 2 und marschierte danach durch das Turnier.

Nach sechs Runden übernahm er erstmals die alleinige Tabellenführung und sicherte sich mit einem Sieg gegen Arda Efe Yilmaz in der Schlussrunde mit 6/7 und einem halben Zähler vor Richert den Titel und die Siegprämie von 100 Euro. Das tolle Solinger Resultat rundete Thomas Hölzer mit 5/7 auf dem dritten Platz ab,

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Geteilter Turniersieg für Thomas Michalczak – Platz 3 für Stefan Wickenfeld

Das lange Wochenende über Christi Himmelfahrt bot wieder einmal diverse Möglichkeiten, sich schachlich bei einem der zahlreichen Openturniere zu betätigen. Das beste Ergebnis erreichte dabei Thomas Michalczak, der bei der 37. Auflage des vom 28.05.-01.06.2025 in Essen ausgetragenen Ruhrhalbinselopen mit 6/7 zum Siegerquintett gehörte und sich nach der Fortschrittswertung über den 4. Platz freuen durfte.

Thomas Michalczak
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Perfektes Turnier für Kian Scheidtmann in Travemünde

5/5 für Kian Scheidtmann (Foto: Ingrid Schulz/DSB)

Beim letzten Vorrundenturnier der Deutschen Amateurmeisterschaft in Travemünde vom 23.-25.05.2025 konnte Kian Scheidtmann den bisher größten Erfolg seiner Schachkarriere feiern. In der C-Gruppe für Spieler mit einer Wertungszahl zwischen 1701 und 1900 gelang Kian ein perfektes Turnier und er holte mit 5/5 und einem Punkt Vorsprung auf die Verfolger den Turniersieg.

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Görke gewinnt 30-Minuten-Turnier

Da diesmal nur 6 Spieler zum 30-Minuten-Turnier gekommen waren, wurde ein kleines, dreirundiges Turnier nach Schweizer System gespielt. Dabei gab Joachim Görke nur ein Remis gegen den späteren Zweiten Dr. Marius Fränzel (2/3) ab. Punktgleich, aber mit der schlechteren Feinwertung landete Lars Nawrath auf Platz 3.

Fortschrittstabelle:  Stand nach der 3. Runde   (nach Rangliste)
Nr. Teilnehmer NWZ 1 2 3 Punkte Buchh SoBerg
1 Görke, Joachim 1989 6w1 2s½ 5w1 2.5 3.0 2.00
2 Fränzel, Dr. Marius 1641 3s1 1w½ 4s½ 2.0 6.0 4.00
3 Nawrath, Lars 1099 2w0 5s1 6w1 2.0 3.0 1.00
4 Bauer, Matthias 1612 5w0 6s1 2w½ 1.5 3.0 1.00
5 Diederich, Nico   4s1 3w0 1s0 1.0 6.0 1.50
6 Fodor, Bernhard 1191 1s0 4w0 3s0 0.0 6.0 0.00

U14-Team siegt beim NRW-Qualifikationsturnier

Nachdem unsere U14-Mannschaft sich in dieser Saison den Niederrhein-Meistertitel gesichert hatte, gelang ihr beim am 10.05.2025 in Dortmund ausgetragenen NRW-Qualifikationsturnier ein weiterer schöner Erfolg. So sicherte das Quartett in der Besetzung Dima Kovalyov, Janis Meijers, Jaroslav Meijers und Diya Dhanasekaran Meenambigai nicht nur die angestrebte Qualifikation für das Endrundenturnier der 6 besten Mannschaften, sondern holte mit 13:1 Punkten direkt auch noch den Turniersieg.

Das erfolgreiche Quartett (v.l.): Janis Meijers, Diya Dhanasekaran Meenambigai, Dima Kovalyov, Jaroslav Meijers
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Mänken gewinnt letzte Runde der Blitz-VM

Mit nur einem halben Punkt unter einem 100%-Ergebnis sicherte sich Merlin Mänken den Sieg bei der letzten Runde der Blitz-VM 2024/2025. Zweiter wurde mit 11/13 Uli Waagener, vor Stefan Speck (10/13), der wiederum Georg Loriguillo nach Feinwertung auf den undankbaren vierten Platz verwies. Immerhin konnte sich Stefan Speck auf diese Weise den zweiten Platz der Gesamtwertung sichern hinter Stefan Wickenfeld, der den Gesamtsieg bereits im vorletzten Turnier der Serie für sich gesichert hatte.

Rangliste:  Stand nach der 13. Runde 
Rang Teilnehmer NWZ G S R V Punkte SoBer Siege
1 Mänken, Merlin 2023 13 12 1 0 12.5 75.25 12
2 Waagener, Ulrich 2022 13 10 2 1 11.0 58.50 10
3 Speck, Stefan 1900 13 9 2 2 10.0 53.50 9
4 Loriguillo Gonzalez, Gregorio 1932 13 10 0 3 10.0 47.50 10
5 Görke, Joachim 2010 13 7 2 4 8.0 39.50 7
6 Steinbach, Wolfgang 1850 13 5 3 5 6.5 28.50 5
7 Fetahovic, Sarah 1682 13 5 2 6 6.0 25.50 5
8 Meckel, Helmut 1792 13 5 1 7 5.5 32.75 5
9 Zimdars, Wolfgang 1552 13 4 2 7 5.0 21.50 4
10 Pernizki, Max 1748 13 3 3 7 4.5 19.00 3
11 Fränzel, Marius 1670 13 3 3 7 4.5 15.00 3
12 Fodor, Bernhard 1150 13 4 0 9 4.0 14.50 4
13 Nawrath, Lars 1119 13 2 0 11 2.0 6.00 2
14 Dhanasekaran Meenambigai, Diya 1402 13 1 1 11 1.5 8.50 1

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Görke und Wickenfeld Kopf an Kopf beim Schnellschach

Da sich am Brückentag und bei sommerlichem Wetter nur 8 Spieler zur 8. Runde der Schnellschach-Vereinsmeisterschaft eingefunden hatten, wurde ein Rundenturnier gespielt, in dem sowohl Joachim Görke als auch Stefan Wickenfeld die ersten sechs Partien für sich entscheiden konnten, um sich dann in der siebten Runde nach wenigen Zügen auf Remis zu einigen und den Turniersieg zu teilen. Ebenso hielten es Stefan Speck und Ulrich Waagener, die sich den dritten Platz teilten. In der Gesamtwertung führt Joachim Görke knapp vor Stefan Wickenfeld.

Rangliste: Stand nach der 7. Runde 
Nr. Teilnehmer 1 2 3 4 5 6 7 8 Punkte SoBerg
1 Wickenfeld,Stefan ** ½ 1 1 1 1 1 1 6.5 18.25
1 Görke, Joachim ½ ** 1 1 1 1 1 1 6.5 18.25
3 Waagener, Ulrich 0 0 ** ½ 1 1 1 1 4.5 8.25
3 Speck, Stefan 0 0 ½ ** 1 1 1 1 4.5 8.25
5 Meckel,Helmut 0 0 0 0 ** 1 1 1 3.0 3.00
6 Fränzel, Dr. Marius 0 0 0 0 0 ** 1 1 2.0 1.00
7 Steinbach, Wolfgang 0 0 0 0 0 0 ** 1 1.0 0.00
8 Diededrich, Nico 0 0 0 0 0 0 0 ** 0.0 0.00

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Wickenfeld vorzeitig Blitz-Vereinsmeister

Mit einem 100-%-Sieg (11/11) konnte Stefan Wickenfeld nicht nur das vierte Turnier der Blitz-Vereinsmeisterschaft gewinnen, sondern sich außerdem mit 3 Siegen, also 60 Punkten uneinholbar an die Spitze der Gesamtwertung setzen. Da alle Verfolger in Schlagweite auch durch einen Sieg im fünften Turnier die 60 Punkte nicht mehr erreichen können, ist Stefan vorzeitig alleiniger Blitz-Vereinsmeister 2024/2025. Auf den Plätzen landeten Stefan Speck (9½/11) und Joachim Görke (9/11), wobei Joachim derzeit auf Platz 2 der Gesamtwertung liegt.

Rangliste:  Stand nach der 11. Runde 
Rang Teilnehmer NWZ G S R V Punkte SoBer Siege
1 Wickenfeld, Stefan 2190 11 11 0 0 11.0 55.00 11
2 Speck,Stefan 1900 11 9 1 1 9.5 41.75 9
3 Görke, Joachim 2010 11 9 0 2 9.0 36.50 9
4 Steinbach, Wolfgang 1850 11 7 1 3 7.5 27.75 7
5 Müller,Werner 1682 11 6 0 5 6.0 23.00 6
6 Wawi, Bilal Alexander 1319 11 5 1 5 5.5 16.50 5
7 Zimdars, Wolfgang 1552 11 4 2 5 5.0 13.00 4
8 Fränzel, Marius 1670 11 4 1 6 4.5 13.00 4
9 Meckel, Helmut 1792 11 3 0 8 3.0 8.50 3
10 Fodor,Bernhard 1150 11 2 0 9 2.0 7.00 2
11 Schubert,Stefan 1347 11 2 0 9 2.0 3.00 2
12 Diederich, Nico   11 1 0 10 1.0 3.00 1

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Boris Spasski (1937–2025)

Boris Spasski 2009 bei der Eröffnung des Schachzentrums

Wie wir mit großer Trauer erfahren, ist der 10. Schachweltmeister Boris Spasski am 27. Februar in Moskau nach langer Krankheit verstorben. Boris Spasski hat von 1980 bis 1991 für die SG Solingen 1868 gespielt und ist dabei dreimal Deutscher Mannschaftmeister geworden (1981, 1987 und 1988) und gewann in der Saison 1990/1991 auch den European Club Cup mit der SG.

Wie sehr der 1937 in Leningrad geborene Spasski dem Solinger Schach verbunden war, zeigte sich nicht zuletzt 2009, als er als Ehrengast an der Eröffnung des Solinger Schachzentrums teilnahm und mit Anekdoten, Simultanspiel und Schachaufgaben die versammelten Gäste unterhielt. Zum ersten Mal war er 1974 zum Großmeisterturnier nach Solingen gekommen und hatte damals den 3. Platz belegt (hinter Lev Polugaevsky und Lubomir Kavalek). Damit begann die jahrelange Zusammenarbeit mit dem »Gentleman-Spieler« (Oliver Kniest über Boris Spasski).

Spasski war nicht nur ein einzigartiges Schach-Talent, sondern auch ein allseits geschätzter Kollege und Zeitgenosse. Wie umgänglich er war, zeigte sich nicht zuletzt darin, dass er einer der wenigen Schachspieler war, der sich bis zuletzt als einen Freund Bobby Fischers bezeichnen konnte.