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Vierte Mannschaft gewinnt gegen den Tabellenzweiten

Zu Gast beim Tabellenzweiten SF Erkelenz konnte unsere IV. Mannschaft einen wichtigen und verdienten 5½:2½-Sieg einfahren. Daniel Reksten (Brett 3) legte den Grundstein mit einer forcierten Eröffnungsvariante, an deren Ende er nur noch einen einzigen eigenständigen Zug zum 1:0 machen musste. Joachim Görke (Brett 8) und Michael Pfeiffer (Brett 7) gerieten nach der Eröffnung in Nachteil und nahmen beide ein Remisangebot an. Anschließend schraubte Kevin Zolfagharians (Brett 5) Gegenüber das Risiko höher, verlor aber die Qualität und anschließend die Partie. Seva Bashylin (Brett 6) hatte seinen Gegner überspielt, doch unterlief ihm in gegnerischer Zeitnot ein grober Fehler, was der Gegner zu einem Matt in 2 hätte ausnutzen können. Nach dieser vertanen Chance gewann Seva souverän.

Die letzten drei Partien gingen in die zweite Zeitphase, in der zuerst Ali Erkay (Brett 4) im Endspiel eine Figur und damit auch die Partie gewann. Nach dem Siegtreffer einigte sich Dirk Schockenbäumer (Brett 2) mit seinem Gegner auf Remis. Ralph Blasek (Brett 1) musste nach zähem Kampf die einzige Niederlage hinnehmen.

In der spannenden und ausgeglichenen Liga hat unsere Mannschaft nun wieder Chancen auf den Aufstieg.

Joachim Görke

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Schnellschach-VM, 8. Runde

Fortschrittstabelle:  Stand nach der 5. Runde   (nach Rangliste)
Nr. Teilnehmer 1 2 3 4 5 Punkte Buchh SoBerg
1. Jones, Gawain 5s1 7w1 8s1 2w1 3s½ 4.5 16.0 14.25
2. Ragger, Markus 6w1 9s1 3w1 1s0 8w1 4.0 16.0 11.50
3. Hobusch, Jan 15s1 4w1 2s0 7w1 1w½ 3.5 15.5 9.25
4. Vranidis, Athanassios 11w1 3s0 12w1 8w½ 5s½ 3.0 13.5 7.25
5. Meckel, Helmut 1w0 14s1 10w½ 9s1 4w½ 3.0 13.5 6.25
6. Mentzel, Markus 2s0 16s1 9w½ 10s½ 13w1 3.0 12.0 5.50
7. Pflaum, Pascal 14w1 1s0 16w1 3s0 12w1 3.0 12.0 4.00
8. Görke, Joachim 12w1 10s1 1w0 4s½ 2s0 2.5 16.0 6.00
9. Borchert, Stephan 13s1 2w0 6s½ 5w0 14s1 2.5 13.0 4.50
10. Winkler, Fabian 17s1 8w0 5s½ 6w½ 11s½ 2.5 11.0 4.25
11. Zimdars, Wolfgang 4s0 15w1 13s0 16s1 10w½ 2.5 9.5 3.25
12. Hammerschmidt, Martin 8s0 13w1 4s0 15w1 7s0 2.0 11.5 3.00
13. Skiber, Friedel 9w0 12s0 11w1 14s1 6s0 2.0 11.0 3.50
14. Schubert, Stefan 7s0 5w0 15s1 13w0 9w0 1.0 11.5 1.00
15. Falge, Rainer 3w0 11s0 14w0 12s0 16w1 1.0 10.0 1.00
16. Fränzel, Dr. Marius 18s1 6w0 7s0 11w0 15s0 1.0 9.5 0.00
17. Möller, Laura 10w0 0.0 2.5 0.00
18. Scheffner, Dr. Axel 16w0 0.0 1.0 0.00

Zehnte holt Remis gegen Mettmann

Nominell war die III. Vertretung der Schachfreunde Mettmann beim Kampf gegen unsere X. Mannschaft auf Augenhöhe. Logisch ging das Duell im Schachzentrum dann auch 3:3 aus.

Dabei begann die Begegnung zunächst günstig: An Brett 1 kam Philipp Müller zu einem kampflosen Punkt. Nach knapp zehn Minuten war bereits der zweite Punkt eingespielt. Am 6. Brett hatte Helmut Meckel mit b4 eröffnet. Dass solche Exoten unter denn Eröffnungen manchmal gegen schwächere Gegner Sinn machen, offenbart die Zugfolge: 1. b4 d5. 2. Lb2 e6. 3. e3 und nun wird der vermeintliche Einsteller mit Lxb4 vom Brett genommen, um mit 4. Lxg7 den Arbeitstag des eigenen Turmes vorzeitig zu beenden. Helmuts Gegner ließ sich das noch fast 30 Züge lang zeigen, bevor er sich im Mattnetzt verfing. Zehnte holt Remis gegen Mettmann weiterlesen

Schnellschach-VM, 7. Runde

Fortschrittstabelle:  Stand nach der 5. Runde   (nach Rangliste)
Nr. Teilnehmer 1 2 3 4 5 Punkte Buchh SoBerg
1. Borchert, Stephan 9s1 5w1 4s1 6w1 2s½ 4.5 14.5 12.75
2. Vranidis, Athanassios 12s1 4w0 6s1 9w1 1w½ 3.5 14.5 9.25
3. Meckel, Helmut 4s0 7w1 10s½ 8s1 5w1 3.5 13.5 9.50
4. Görke, Joachim 3w1 2s1 1w0 5s0 11w1 3.0 16.5 9.00
5. Winkler, Fabian 10w1 1s0 11w1 4w1 3s0 3.0 15.0 7.00
6. Grah, Uli 11w1 13s1 2w0 1s0 10s1 3.0 13.0 5.00
7. Zimdars, Wolfgang 8w½ 3s0 + 10w½ 9s1 3.0 10.0 4.25
8. Mentzel, Markus 7s½ 9w0 12s1 3w0 + 2.5 10.5 3.50
9. Tonon, Giovanni 1w0 8s1 13w1 2s0 7w0 2.0 14.5 3.50
10. Mix, Lothar 5s0 + 3w½ 7s½ 6w0 2.0 12.5 3.25
11. Falge, Rainer 6s0 12w1 5s0 13w1 4s0 2.0 12.0 3.00
12. Skiber, Friedel 2w0 11s0 8w0 + 13s1 2.0 9.0 1.00
13. Schubert, Stefan + 6w0 9s0 11s0 12w0 1.0 9.0 0.00

Tandem-Turnier

Rangliste: Stand nach der 3. Runde im 4. Durchgang
Nr. Teilnehmer 1 2 3 4 Punkte SoBerg
1. Hobusch, J. / Borchert, S. ** 110 111 111 11.0 44.00
2. Berg, M./ Meckel, H. 001 ** 110 111 8.0 26.00
3. Kesseler, H. / Mix, L. 000 001 ** 111 5.0 8.00
4. Nink, N. / Schulte, P. 000 000 000 ** 0.0 0.00

Achte verliert unverdient hoch

Gegen stark aufgestellte Langenberger verliert die VIII. Mannschaft mit 2:6. Elizabeth Kublanov (Brett 7) machte, wie sie nachher sagte, nur einen einzigen Fehler und stellte dabei eine Figur und in der Folge die Partie ein. Malik Sherif (Brett 4) verlor im Endspiel einen Bauern und auch er konnte danach seine Partie nicht mehr halten. Für den Anschluss sorgte Laura Möller (Brett 8) mit ihrer ersten gewonnenen Partie in der VIII. gegen einen 400 DWZ-Punkte stärkeren Gegner. Sie schüttelte den gegnerischen Druck durch ein Bauernopfer am Damenflügel ab, um dann am Königsflügel Matt zu setzen. Stephan Kaiser (Brett 3) spielte das Froms Gambit, bekam aber keine Kompensation für den geopferten Bauern und verlor.

Jonas Möller (Brett 6) gewann einen Turm, musste sich dafür allerdings sehr präzise gegen einen Königsangriff verteidigen, was ihm nicht gelang. Michael Ehringfeld (Brett 6) kam in ein ausgeglichenes Damenendspiel, wo seinem Kontrahenten ein paar Ungenauigkeiten Michaels genügten, um einen Freibauern bis zur Umwandlung zu führen. Vladislav Kublanov (Brett 1) landete in ein Endspiel mit eigenem Springerpaar, das sich als dem gegnerischen Läuferpaar unterlegen unterlegen erwies. Bei Stand von 1:6 lieferte Ernst Müller (Brett 2) den zweiten vollen Punkt für die Solinger, nachdem er beim Stand von 0:1 ein Remisangebot abgelehnt hatte. Ernst spielte eine Glanzpartie, in der er die richtige Behandlung verschiedenfarbiger Läufer im Mittelspiel mit schwachen und starken Feldern demonstrierte. In hoffnungsloser Stellung stellte der Langenberger Kontrahent schließlich einen Turm ein und gab auf.

Mit drei Mannschaftspunkten Vorsprung vor unserer IX. liegt die VIII. derzeit auf dem drittletzten Tabellenplatz, muss sich um den Abstieg aber wahrscheinlich keine Sorgen machen.

Joachim Görke

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Neunte Mannschaft mit Spielerpech

Die in der letzten Saison knapp aufgestiegene IX. Mannschaft hatte im Abstiegskampf gegen BSW V leider mit 3½:4½ das Nachsehen, obwohl man gegen die leicht ersatzgeschwächten Wuppertaler eigentlich in der Stammbesetzung angetreten war. Doch leider verloren wir Brett 1 und 2 kampflos wegen kurzfristiger Erkrankung beider Spieler. Trotzdem kämpfte die Mannschaft mit dieser Vorgabe verbissen. Robert Barche (Brett 4) holte den Anschlusspunkt, als er seinen Gegner in einem Turmendspiel Matt setzen konnte. Doch unterlief dann Wieland Wolf (Brett 3) in einer unklaren Stellung ein Fehler, was zum 1:3 führte. Niklas Nink (Brett 6) stellte den alten Abstand dann wieder, indem er seinen Qualitätsgewinn zum Sieg verwandelte.

Oliver Littek (Brett 8) schaffte gegen die Phillidor-Verteidigung seines 500 DWZ-Punkte stärkeren Gegners ein Remis. Doch er wurde noch übertroffen von Stefan Schubert (Brett 7), der gegen einen 400 DWZ-Punkte stärkeren Gegner im Endspiel einen Bauern durchbrachte und gewann. Beim Stand von 3½:3½ kämpfte Uwe Barche an Brett 5 mit einer Minusfigur ums Remis, konnte die Partie aber nicht halten.

Mit derzeit nur einem Mannschaftspunkt wird es schwer werden, die Klasse zu halten. Doch steht in der nächsten Runde das Kellerduell gegen Remscheid IV an.

Joachim Görke

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Zehnte gewinnt gegen den OTV II

Ein erfolgreiches Debüt in der X. Mannschaft feierte beim Auswärtskampf gegen den OTV II Sven Muschallik. Am 4. Brett reichte ihm im Endspiel ein Mehrspringer, um nach dem Abtausch der Bauern den letzten Freibauern zum Gewinn über zu behalten. „Habe ich heute Geburtstag?“ – Klaus Drunk schaute mehrfach ungläubig aufs Brett, denn sein Gegner stellte ihm Figur um Figur hin. Sein Sieg war das 4:0. Denn recht schnell hatte am 5. Brett Markus Mentzel seinen Gegner überspielt. Am 1. Brett hatte Philipp Müllers Gegner ein Schachgebot nebst Figurenverlust übersehen. Danach konnte Philipp den noch drohenden Angriff des Schwarzen abwehren, der nach dem Verlust einer weiteren Figur aufgab. Weniger Glück hatte Ruben Sadlowski: In schon schlechterer Stellung verlor er durch eine berühmte Springergabel spielentscheidend die Qualität. Die längste Partie hatte Helmut Meckel am 6. Brett zu spielen. Sein junger Kontrahent hatte sich mit den weißen Steinen gut aufgebaut. Nach dem Abtausch der aller Leichtfiguren aber die Königsstellung vorschnell geöffnet, Helmut konnte die Damen tauschen, einen Bauern gewinnen und nicht mehr zu parierenden Druck aufbauen. Mit diesem 5:1 im vorgezogenen Kampf dürfte die X. nun schon Richtung Mittelfeld in der 2. Bezirksklasse schielen und – je nach Ausgang der Begegnungen am kommenden Wochenende – auch die Abstiegsränge verlassen haben.

Philipp Müller

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