Das zweite Wertungsturnier der Blitz-Vereinsmeisterschaft war diesmal zwar qualitativ nicht so stark wie sonst besetzt, hatte aber dafür mit 8 Spielern doppelt so viele Teilnehmer wie beim ersten Mal. In Abwesenheit von Titelverteidiger Michael Berg konnte Andreas Peschel mit 5½/7 den Turniersieg davontragen. Dabei konnte er nach einem schwachen Start mit 1½/3 erst in der Vorschlussrunde den bis dahin exzellent aufspielenden Seva Bashylin abfangen, der mit 5 Zählern auf dem zweiten Rang vor dem punktgleichen Stephan Borchert ein exzellentes Ergebnis erzielte. Dagegen mussten Anton Hannewald (4.) oder Joachim Görke (6.) mit Plätzen im Mittelfeld zufrieden sein.
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Viel Spaß und Schokolade beim Nikolaus-Turnier
Zwei Tage vor dem 6.Dezember stand bei der Schachjugend diesmal nicht das Training oder der Kampf um Wertungspunkte für die Vereinsmeisterschaft im Mittelpunkt, sondern es lockten vielmehr diverse Süßigkeiten, die Jugendwart Fabian Winkler als Preise für das Nikolaus-Turnier zur Verfügung gestellt hatte. So gab es nach jeder Runde zahlreiche zufriedende Gesichter zu sehen.
Während die drei Spieler aus dem Jugend-Bundesliga-Kader Anton Hannewald, Seva Bashylin und Jan Hobusch am Brett keine Gnade mit den Youngstern zeigten und souverän die Plätze 1-3 belegten, machten sie sich nach dem Turnier zahlreiche neue Fans bei den Kleinen, als sie nämlich die 3 als Hauptpreise ausgelobten großen Nikoläuse an die Nächstplatzierten spendierten. Über diesen unerwarteten Preis frreuten sich die drei Spieler mit jeweils vier Zählern Maximilian Niemeyer, Julian Krebber und Philip Nguyen dann umso mehr.
Zweite chancenlos in Porz
Nach den tollen Kämpfen in den beiden vergangenen Spielzeiten, als unsere Zweite dem Porzer Starensemble jeweils ein mehr als achtbares 3:5 abtrotzte, gab es diesmal bei der Hilgert-Truppe nichts zu holen, so dass auch wir – genau wie die beiden ersten Gegner der Porzer – mit der Standard-Niederlage von 1½:6½ und ohne Partiegewinn leben mussten. Da zudem die bisher punktlosen Aufsteiger von Aachen und Wattenscheid II ihren ersten Kampf gewinnen konnten, finden wir uns nach dem ersten Saisondrittel mit 1:5 Zählern auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Zweite chancenlos in Porz weiterlesen
Wichtiger Sieg für Jugend-Bundesliga-Team
Mit einem 19:13 (5½:2½)-Erfolg über den SK Brackwede hat sich die SG-Jugend ihrer größten Sorgen im Abstiegskampf entledigt und überwintert mit 9-7 (5:3) Mannschaftspunkten auf einem Mittelplatz. Mit einem Sieg in dieser Höhe war angesichts der personellen Vorzeichen im Vorfeld des Kampfes nicht zu rechnen gewesen, mussten doch mit Leo Rizzi und Ewald Fichtner gleich zwei Stammkräfte ersetzt werden. So rückte Seva Bashylin an Brett 4 und Tobias Leuther gleich um 2 Bretter an Brett 5 vor. Die Bretter 6 bis 8 nahm unser ambitioniertes U 16-Trio Philipp Andrä, Jan Porstmann und Jan Hobusch ein. Wichtiger Sieg für Jugend-Bundesliga-Team weiterlesen
4 neue Titelträger bei den Jugend-Stadtmeisterschaften
Die Jugend-Stadtmeister/in 2009
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Die Jugend-Stadtmeisterschaften 2009 wurden erstmals im Solinger Schachzentrum ausgetragen und fanden mit 21 Spielern aus 3 Vereinen eine ordentliche Beteiligung. Dabei konnten sich bei den sechs vergebenen Titeln gleich vier Spieler erstmals in die Siegerliste bei den Jugendstadtmeisterschaften eintragen.
Eine äußerst souveräne Titelverteidigung gab es dagegen in der weiblichen Jugend, wo sich Amina Sherif (SC Solingen 28) mit 6/6 deutlich vor Carolin Kublanov (4), Laura Möller (2) und Elizabeth Kublanov durchsetzen konnte. Damit entsprach der Zieleinlauf auch dem Alter der Teilnehmerinnen. Wenn man bedenkt, dass Amina als Älteste noch in der U12, Elizabeth sogar noch in der U8 spielberechtigt ist, dürfen wir in den nächsten Jahren noch zahlreiche Stadtmeisterschaften erwarten.
Das größte Teilnehmerfeld gab es traditionell mit acht Spielern in der U12, wo Julian Krebber seine exzellente Form der letzten Wochen noch einmal unterstreichen konnte und sich mit 7/7 deutlich seinen ersten Stadtmeister-Titel sichern konnte. Die Silbermedaille ging an den stark aufspielenden Maximilian Niemeyer (5) vor Malik Sherif (4). Eine weitere Talentprobe gab der erst 5jährige Jan-Philip Niemeyer auf Platz 4 ab, während Jan-Luca Bartsch leider aus gesundheitlichen Gründen das Turnier vorzeitig beenden musste. Joshua Albert und Florian Schubert werden mit ihren Platzierungen sicherlich nicht zufrieden sein, während Nick Skiber bei seinem ersten Turnier dieser Art zwar noch keine Punkte, aber viele wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.
Die Meisterschaften der U14 und U16 wurden zusammengelegt und eine überlegene Beute des U14-Spielers Jan Hobusch, der auch die Prestigeduelle gegen seine U16-Teamkollegen Seva Bashylin und Philipp Andrä gewinnen und das Turnier mit 5/5 für sich entscheiden konnte. Hobusch holte sich damit den U14-Titel vor Jonas Möller, während sich Bashylin dank seines Sieges über Andrä die U16-Konkurrenz sicherte, in der Ruben Sadlowski auf dem dritten Platz einkam.
Einen fast parallelen Verlauf nahm die U18/U20-Meisterschaft. Auch hier wurden zwei Altersklassen zusammengelegt, auch hier holte mit Ewald Fichtner einer der jüngeren Teilnehmer mit 5½/6 den Gesamtsieg. Erst in der letzten Runde konnte ihm der Gesamtzweite Anton Hannewald (4) einen halben Zähler abnehmen.
So wurde Ewald Fichtner neuer U18-Stadtmeister vor dem Ohligser Patrick Reiz, während Anton Hannewald sich letztmalig den U20-Titel vor Alexander Kirschbaum sicherte.
Michael Berg dominiert dritten Schnellschach-GP

Die Preisträger
Durch die Abwesenheit von IM Bernd Schneider und mit fünf Fide-Meistern an der Spitze der Setzliste schien eigentlich ein ausgeglichener Schnellschach-Grand Prix mit einem spannenden Kampf um den Turniersieg vorprogrammiert. Stattdessen avancierte das dritte Wertungsturnier zu einer Ein-Mann-Show von FM Michael Berg, der in beeindruckender Manier mit 7/7 das Feld dominierte und am Ende gleich zwei Zähler Abstand zwischen sich und die Verfolger FM Thomas Michalczak und FM Dr. Axel Scheffner legen konnte. Michael Berg dominiert dritten Schnellschach-GP weiterlesen
Kampfschach in der Vorschlussrunde
In der Vorschlussrunde der offenen Solinger Stadtmeisterschaften suchten alle Teilnehmer im Kampf um Haupt- und Ratingpreise die Vorentscheidung. Das Ergebnis war eine äußerst kampfbetonte und spannungsgeladene Runde, an deren Ende es lediglich ein Remis zu verzeichnen gab und sich das Führungsquintett auf ein Trio reduziert hatte.
Dr. Ulrich Hirth, der sich nach seiner Auftaktniederlage mit vier Siegen in Folge an das Spitzenbrett gespielt hatte, versuchte dort ein sehr kreatives positionelles Qualitätsopfer gegen Thomas Lemanczyk. Doch der Zweitligaspieler der SF Gerresheim verteidigte sich genau und konnte schließlich in ein gewinnbringendes Endspiel mit zwei Türmen für die weiße Dame abwickeln. Kampfschach pur bot auch das Duell der beiden Joachims im Turnier. In einer ungefähr ausgeglichenen Stellung spielte der Velberter Conrad gegen den Solinger Görke risikoreich auf Gewinn, erreichte aber lediglich ein Endspiel mit Türmen und ungleichfarbigen Läufern, in dem der amtierende Bezirksmeister Görke seinen Freibauern zu einigen hübschen taktischen Tricks und schließlich entscheidendem Materialgewinn nutzen konnte.
Weniger spektakulär, dafür umso effektiver war wieder einmal die Vorstellung von Jochen Wigger, der in einer leicht besseren Stellung kleine Ungenauigkeiten von Mark Lamprecht rigoros bestrafte und damit zusammen mit Lemanczyk und Görke die Tabellenspitze mit 5/6 bildet.
Während diese beiden im direkten Duell aufeinandertreffen, spielt Wigger in der Schlussrunde gegen Oliver Kniest, der sich etwas glücklich gegen Thomas Maczkowiak durchsetzen konnte. Kniest notiert ebenso wie Bernd Schneider, dessen hübsches Damenopfer gegen Horst Rosenauer zu gefallen wusste, bei 4½ Zählern, so dass in der Schlussrunde am 08.12. für genügend Spannung gesorgt ist.
Schwache Dritte verliert deutlich
Bei ihrer Heimpremiere in der NRW-Klasse musste die 3. Mannschaft nach schwacher Leistung eine selbst in dieser Höhe nicht unverdiente 2:6-Niederlage gegen die Reserve der SG Bochum 31 hinnehmen. Auch wenn das Bochumer Urgestein Norbert Franke die bisher stärkste Aufstellung seines Teams in dieser Saison an die Bretter gebracht hatte und wir gleich drei Stammkräfte ersetzen mussten, war dennoch nominell ein relativ ausgeglichenes Match zu erwarten gewesen. Doch es war wohl symptomatisch für die heutige Gesamtleistung, dass nicht einmal ein Sieg erzielt werden konnte. Schwache Dritte verliert deutlich weiterlesen
Keine Punkte für 9. Mannschaft
Wohl selten war bei einer 0:6-Niederlage das Ergebnis so unwesentlich wie beim heutigen Kampf der Neunten gegen Wermelskirchen IV. »Erfahrung sammeln« hieß die Zielvorgabe des Quintetts an den Brettern, nachdem aufgrund einer krankheitsbedingten Absage von Izak Hastenrath das Spitzenbrett frei bleiben musste.
Denn über Erfahrung kann eine Mannschaft wohl noch nicht verfügen, wenn der 11jährige Joshua Albert bereits die Rolle des Teamseniors innehat. Er musste jedoch die Überlegenheit seines Gegenübers ebenso anerkennen wie Marvin Krebber (8). Unsere beiden fünfjährigen Youngster Jan-Philipp Niemeyer und Haakon Ober kämpfen nicht nur mit dem Gegner, sondern auch mit dem Aufschreiben, so dass zählbare Erfolge heute noch ausblieben.
So blieb am Ende noch Philip Nguyen, der in seiner ersten Turnierpartie ein tolles Debüt feierte und erst in einem ausgeglichenen Endspiel von seinem routinierten Gegner ausgetrickst wurde.
U12 chancenlos gegen Elberfeld
Keinen guten Tag hatte unser U12-Quartett am zweiten Spieltag gegen die ESG erwischt. Zwar war die Niederlage von Spitzenbrett Florian Schubert gegen Bezirksmeister Tobias Schmidt durchaus erwartungsgemäß, doch an den anderen Brettern waren nominell durchaus ein ausgegliches Match zu erwarten, da die Titelverteidiger aus Elberfeld aus Altersgründen gleich drei Stammkräfte an die U14 verloren haben.
Doch leider spielten Jan-Luca Bartsch und Maximilian Niemeyer wieder einmal viel zu schnell und vergaben so frühzeitig ihre Chancen. Nach ihren Niederlagen war die zweite Mannschaftsniederlage im Eiltempo perfekt. Eine vernünftige Zeiteinteilung legte nur Julian Krebber an den Tag, dem jedoch durch ein taktisches Versehen ein Bauer abhanden kam, so dass er in einem verlorenen Damenendspiel landete, dass sein Gegner gekonnt zum Sieg führte.
So stand die 4:12 (0:4)-Niederlage fest und es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft in den beiden Kämpfen im Dezember ihr zweifellos vorhandenes Potential besser abrufen wird.
