Einen schweren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Jugend-Bundesliga West musste unsere Jugend beim Auswärtsspiel bei den SF Paderborn 2000 hinnehmen. Nach der deutlichen aber auch in dieser Höhe nicht unverdienten 11:21-(1½:6½)-Niederlage bei einem Gegner, gegen den wir uns was Zählbares ausgerechnet hatten, dürfte auch dem letzten Optimisten klar sein, dass es auch diese Bundesliga-Saison nur gegen den Abstieg gehen kann. Schwerer Rückschlag für SG-Jugend weiterlesen
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Vierte weiter auf Kurs
In der vorverlegten vierten Runde der Verbandsklasse stand heute ein Heimkampf gegen die erste Vertretung der Schachfreunde Düsseldorf an. Gegen die nominell etwa gleichstarken Düsseldorfer entwickelte sich schnell ein spannender Kampf.
Noch in der ersten Spielstunde musste sich Ewald Fichtner am 4. Brett geschlagen geben. Er hatte in der Eröffnung fehlgegriffen und musste die Übermacht der deutlich aktiveren Figuren des Gegners anerkennen. Christopher Blomel konnte am Spitzenbrett ein Turmendspiel zum Gewinn ummünzen und stellte in der dritten Spielstunde den Ausgleich wieder her. Oliver Wroblowski (Brett 2) konnte sich schließlich mit einem halben Zähler zufrieden geben. Sein Leichtfigurenendspiel mit Läuferpaar auf beiden Seiten sollte nicht auf normalem Wege zu gewinnen sein. Vierte weiter auf Kurs weiterlesen
Fünfte gewinnt mit Glück
Gegen die Gäste von SF Anna 88 konnte unsere V. einen deutlichen, letztlich aber glücklichen 5:3-Sieg erringen. Glücklich deshalb, weil gleich die erste entschiedene Partie nach den Regeln der Kunst andersherum hätte ausgehen müssen: Marius Fränzel startete in aufgabereifer Stellung einen Verzweiflungsangriff, den sein Gegner komplett falsch einschätzte, so dass er sich nach zwei schlechten Zügen lieber gleich matt setzen ließ, als mit zwei Figuren weniger weiterzuspielen. Fünfte gewinnt mit Glück weiterlesen
Sechste gewinnt in Remscheid
Knapp aber verdient hat unsere VI. Mannschaft bei Schwarz-Weiß Remscheid II gewonnen. Zunächst gerieten wir jedoch in Rückstand, nachdem Gerd Capelan keine dauerhafte Kompensation für einen gegebenen Gambitbauern erlangte. Alexander Kirschbaum kam anschließend leider nicht über ein Remis hinaus, nachdem er zwar zunächst mit einer Damengabel einen Qualitätsgewinn und anschließend einen schönen dreizügigen Läufergewinn verbuchen konnte, anschließend aber durch eine Ungenauigkeit ein Dauerschach nicht vermeiden konnte. Sechste gewinnt in Remscheid weiterlesen
Kantersieg gegen Heidelberg
Bei der Auswertung von Glückskecksen und dem Verzehr von toten Vögeln und Gerstensaft beim Chinesen wurde abends schnell klar, was die Marschrichtung in der nächsten Runde war: ein klarer Sieg gegen Heidelberg. Ob dieses Ziel erreicht wurde, erfahren Sie im folgenden Bericht. Kantersieg gegen Heidelberg weiterlesen
Knappe Niederlage gegen den Meister
Obwohl Baden Baden zum ersten Bundesliga-Wochenende dieser Saison nicht in Bestbesetzung antrat, waren wir auch diesmal auf dem Papier klarer Außenseiter. Wie Sie dem folgenden Bericht entnehmen können, entwickelte sich ein enger Kampf, in dessen Verlauf ein Punktgewinn für Solingen durchaus nicht unverdient gewesen wäre. Knappe Niederlage gegen den Meister weiterlesen
Vierte wird Favoritenrolle gerecht
Gegen ESK Wedau-Bissingheim wurde unsere IV. Mannschaft ihrer Favoritenrolle klar gerecht und konnte sich mit einem 6:2-Sieg weiter an der Tabellenspitze, mannschafts- und brettpunktgleich mit dem SV Wermelskirchen, festsetzen. Unserer nominellen Überlegenheit gemäß begann der Kampf auch erwartungsgemäß aussichtsreich, so dass wir an allen Brettern angenehme Stellungen vorwiesen. Einzig Michael Pfeiffer erwischte einen schwarzen Tag und musste bereits aus der Eröffnung heraus mit den weißen Steinen kämpfen. Vierte wird Favoritenrolle gerecht weiterlesen
Fünfte in Vonkeln siegreich
Mit 6:2 gewann unsere V. Mannschaft gegen Vonkeln II und glich damit ihr Punktekonto (2-2) aus. Gegen den Aufsteiger vertraten Jan Hobusch und Fabian Winkler die Stammkräfte Dmitry Iov und Marius Fränzel.
Da der Gegner von Michael Pommeranz von Beginn an zu passiv agierte, musste er bereits in der vierten Spielstunde seine Niederlage quittieren. Den Schachfreunden aus Wuppertal gelang zwar aufgrund der Niederlage von Andreas Bittmann der zwischenzeitliche Ausgleich, jedoch hatte dies nur für kurze Zeit Bestand, da Uli Grah im Endspiel einen Bauern gewann und ihn siegbringend verwerten konnte. Fünfte in Vonkeln siegreich weiterlesen
Dritte Pokalmannschaft siegreich bei BSW III
Nach der faustdicken Überraschung der ersten Runde, als die dritte Pokalmannschaft den haushoch favorisierten Lokalrivalen Solingen 28 I aus dem Wettbewerb warf, konnte auch die dritte Vertretung des BSW Wuppertal mit 3:1 besiegt und somit die nächste Runde erreicht werden.
Oliver Wroblowski wurde von seinem Jugendsprecher Tobias Leuther vertreten. Der Kampf begann allerdings wenig verheißungsvoll: Fabian Winkler hatte an Brett 4 der holländischen Eröffnung seines Gegners nicht allzuviel entgegen zu setzen und verlor zunächst einen Bauern und wenig später die Partie. Schon bald aber konnte an Brett 1 der Ausgleich durch Anton Hannewald verbucht werden. Dieser hatte seinen Kontrahenten mit einem sehenswerten Königsangriff auseinander genommen. An Brett 2 war Walter Ommer, tragischer Pokalheld der ersten Runde, auf Wiedergutmachung aus und trug in einer für ihn ungewohnt ruhig und unspektakulär angelegten Partie den Sieg erst in der 5. Partiestunde davon. Damit war das Weiterkommen aufgrund der Berliner Wertung bereits sicher, doch Tobias Leuther konnte in einer feinen Positionspartie nach 5:40 h Gesamtspielzeit das Endergebnis auf 3:1 schrauben.
In der nächsten Runde hat uns das Los ein Heimspiel gegen die SF Vonkeln I beschert.
Fabian Winkler
Siebte erreicht Unentschieden
„Das Matt zum Schluss hat am meisten Spaß gemacht!“ Klaus Drunk, Teamchef der Kulttruppe der Schachgesellschaft, die in dieser Saison als Siebte in der 1. Bezirksklasse an den Start geht, hatte seinen Gegner mit zwei hübschen Bauernzügen bezwungen. Das war auch bitter nötig. Denn der Tag bei der Drittvertretung von SW Remscheid begann alles andere als verheißungsvoll:
Uli Kalkum hatte die weiße Konterattacke seines Gegners am Damenflügel gegen den eigenen königsindischen Aufbau unterschätzt und musste früh die Waffen strecken. Kaum besser erging es Kurt Rist. „Mit einem Zug die ganze Partie weggeworfen“, fasste der Altmeister enttäuscht sein Spiel gegen die schwarze Philidor-Verteidigung zusammen. Als Klaus Drunk seinen Gegner bereits überspielt hatte, gab es frohe Kunde vom Brett 7: Jürgen Grastat hatte als Weißer in der französischen Abtauschvariante klare Vorteile im Mittelspiel erreicht, die zum Sieg genügten. Siebte erreicht Unentschieden weiterlesen