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Zweite Pokal-Mannschaft gewinnt erwartungsgemäß

Unsere zweite Pokalmannschaft war diesmal trotz Heimrecht bei Tornado Wuppertal 2 zu Gast und konnte dort ihrer Favoritenrolle problemlos gerecht werden. Bei Differenzen von bis zu über 1.000 DWZ-Punkten ist es verwunderlich dass am Ende nur ein 3½:½ zu Buche stand. Naufel Elmali, Christopher Blomel und René Tückmantel hatten ihre Gegner jederzeit souverän im Griff, während sich Joachim Görke mit dem Skandinavier seines Opponenten etwas schwer tat und schließlich in die Punkteteilung einwilligte.

Fünfte muss zweite Saisonniederlage hinnehmen

Der Kampf der V. beim Gastgeber SW Remscheid ging mit 3:5 an die favorisierten Absteiger aus der Verbandsliga. Mannschaftsführer Michael Pommeranz musste drei Ausfälle kompensieren, konnte aber trotz aller Anstrengungen letztlich nur zwei Ersatzleute an die Bretter bringen, so dass der Kampf gleich mit einem kampflosen Minuspunkt für uns begann.

Nach einem frühen, aber korrekten Remis von Anton Hannewald, brachte ein kräftiger Kurzsieg von Walter Ommer den Ausgleich. Doch leider mussten anschließend Michael Pommeranz, der seine Stellung zu passiv behandelt hatte, und David Möller, der im Mittelspiel ohne Not einen zentralen Bauer eingestellt hatte und anschließend seine Figuren nicht mehr koordiniert bekam, ihre Partien aufgeben.

Noch vor der Zeitkontrolle landete Stephan Borchert den Anschlusstreffer, obwohl er ein inkorrektes Figurenopfer gebracht hatte; zu seinem Glück fand sein Kontrahent aber die korrekte Fortsetzung nicht und verlor in der Folge sogar noch. Doch Volker Naupold überschritt in schon sehr verdächtiger Stellung die Zeit. In der letzten Partie des Kampfes war Marius Fränzel gegen seinen mehr als 200 DWZ-Punkte stärkeren Gegner in einem besseren Bauernendspiel gelandet, fand allerdings eine letzte Ressource nicht, so dass die Partie schließlich korrekt Remis ausging.

Zur Seite der V. Mannschaft

Siebte erkämpft Remis

Da es zwischenzeitlich gar nicht gut für die VII. Mannschaft im Kampf gegen den Gastgeber Vonkeln II aussah, war unsere Mannschaft mit dem Endergebnis von 4:4 letztlich hoch zufrieden.

Die Mannschaft geriet rasch in Rückstand nach Niederlagen von Stephan Kaiser, dessen Gegner einen erfolgreichen Bauerndurchbruch auf dem Königsflügel inszenierte, und Kurt Rist, der nach Figurenverlust schlicht überspielt wurde. Und da Gerd Capelan gesundheitlich angeschlagen war, gab er sich in einem Schwerfigurenendspiel mit der Punkteteilung zufrieden.

Dass die Mannschaft den Anschluss nicht verlor, dafür sorgte Dr. Roman Diederichs, der zwar im Mittelspiel einen Bauern eingestellt hatte, im Gegenzug aber die Figurenkoordination seines Gegenübers so stören konnte, dass er nach wechselhaftem Verlauf eine Figur und die Partie gewinnen konnte. Den Gleichstand stellte anschließend Jan-Hendrik Berents her, der in einem Endspiel mit Läufer gegen Springer auf einen Figurengewinn verzichtete und stattdessen einen unaufhaltsamen Freibauern bildete.

Die restlichen Partien endeten Unentschieden: Philipp Andrä hielt ein Endspiel mit Turm + 3 Bauern gegen Läufer, Springer + 2 Bauern Remis, Alexander Kirschbaum landete in einem Bauernendspiel mit 6 gegen 7 Bauern, dass er ausgeglichen halten konnte und Markus Schwedlers Partie endete nach langem Rechnen des Gegners kurz vor dem Blättchenfall mit einer Zugwiederholung.

Zur Seite der VII. Mannschaft

Sechste in Auftaktrunde klar überlegen

Nachdem unseren Mannschaften bisher kein Glück beschieden war, konnte heute die VI. gegen die Gäste von SW Rescheid II mit einem deutlichen 6:2 den ersten Saisonsieg verbuchen. Den Auftakt machten die beiden Akademiker der Mannschaft: Nach einem korrekten Remis im Doppelturmendspiel von Dr. Roman Diederichs konnte Dr. Marius Fränzel seine kämpferische Partie nach zwischenzeitigem Qualitätsopfer noch im Mittelspiel entscheiden. Auch Leo Rizzi, der nach der Eröffnung unter Druck gestanden hatte, befreite sich aus seiner bedrängten Stellung und konterte seinen Gegner schön aus, während es René Tückmantel am Spitzenbrett konsequent ausnutzte, dass sein Gegner zuviel wollte, und die Partie mit einer sehenswerten langzügigen Mattkombination beendete. Sechste in Auftaktrunde klar überlegen weiterlesen

Das Ende einer Serie

Kurzmeldung: Gegen die stark aufgestellte I. Mannschaft der Schachfreunde Unterbarmen ging mit einem 1½:6½ die Serie von 26 Begegnungen ohne Niederlage der ehemaligen IX., jetzt VIII. Mannschaft zu Ende. David Möller, Philipp Müller und Jürgen Grastat konnten einen halben Punkt verbuchen, während Herbert Scheidt, Reinhold Wygas, Uli Kalkum, Wieland Wolf und Mannschaftsführer Klaus Drunk die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen mussten.

Zur Seite der VIII. Mannschaft

Fünfte muss sich knapp beugen

Gegen die Aufsteiger SF Süchteln musste sich unsere ersatzgeschwächte V. mit 3½:4½ geschlagen geben. Die Gegner gingen rasch deutlich in Führung: Ersatzmann Marius Fränzel stellte am Ausgang der Eröffnung ohne Not einen Offizier ein und gab sofort auf. Kurz darauf musste sich auch Volker Naupold, den sein Gegner klar überspielt hatte, in den Verlust fügen. Nach einem angesichts des Spielstandes etwas überraschenden Remis von Siegfried Reimann musste sich schließlich auch Stephan Borchert nach zu passivem Spiel seinem über 200 DWZ-Punkte stärkerem Kontrahenten beugen.

Beim Stand von ½:3½ kam nochmal Hoffnung auf, als sowohl Uli Grah als auch René Tückmantel ihre Partien souverän gewinnen konnten und schließlich auch Michael Pommeranz einen vollen Punkt zum Ausgleich beisteuerte. Allerdings stand zu diesem Zeitpunkt Walter Ommer nach einem groben Versehen schon auf Verlust und konnte die Partie nicht mehr ins Remis retten.

Zur Seite der V. Mannschaft

Siebte verliert Auftaktbegegnung klar

Mit einem 1½:6½ musste unsere VII. Mannschaft die Überlegenheit der I. aus Witzhelden anerkennen. Nach einem früher Remis von Ersatzspieler Klaus Drunk konnte nur noch der zweite Ersatzmann David Möller einen vollen Punkt erlangen; alle anderen Solinger mussten sich geschlagen geben: An den Brettern 5 und 6 Friedel Skiber und Ernst Müller, der einen Trick seines Gegners übersehen hatte.

An Brett 1 sah sich Daniel Borgmann einem Königsangriff ausgesetzt, den er nur unter Hergabe einer Qualität abwehren konnte. Jan-Hendrik Berents stellte nach wechselndem Spielverlauf in beiderseitiger Zeitnot eine Figur ein. Gerd Capelan hatte zwar ein ausgeglichenes Turmendspiel, musste aber nach eigener Aussage seinem Gegner konditionell Tribut zollen, und Markus Schwedler landete in der längsten Partie des Tages in einem Turmendspiel mit Minusbauern, das verloren ging, als sein Kontrahent den Übergang in ein reines Bauernendspiel erzwingen konnte.

Zur Seite der VII. Mannschaft

Zweite Pokalmannschaft weiter

Am Freitag fand die Nachholbegegnung des Viererpokals zwischen unserer 2. und der 6. Mannschaft des BSW Wuppertal statt. Den nominellen Erwartungen gemäß gestaltete sich der Kampf schnell zu unseren Gunsten, so dass Naufel Elmali mit den weißen Steinen am ersten Brett bereits mit deutlichem Vorteil aus der Eröffnung kam und wenig später nach einem taktischen Schlag am Königsflügel das 1:0 verbuchen konnte. Kurz darauf konnte auch Anton Hannewald, der seinen Gegner ebenfalls mit den weißen Steinen im Sizilianer überspielte, ein ähnliches Mattmotiv erreichen und das 2:0 sichern. Am zweiten Brett baute Joachim Görke unterdessen starkes Spiel gegen die Wiener Partie seiner Gegnerin auf, die ihre Stellung nach einem Figureneinsteller nicht mehr konsolidieren konnte und daher kurze Zeit später ebenfalls die Waffen strecken musste. In der längsten Partie des Abends agierte Christopher Blomel am dritten Brett mit den schwarzen Steinen ungewohnt zurückhaltend und baute langsam einen Vorteil in einer Damenindischen Verteidigung auf, den er schließlich mit einigen taktischen Mitteln und zwei Mehrfiguren zum vollen Punkt zum 4:0 Endstand ummünzte.

Pokalmannschaften 3 und 4 verlieren

Zum traditionellen Saisonauftakt im 4er-Pokal traten heute nur zwei unserer vier Mannschaften an, da die beiden anderen Kämpfe wegen des Bezirksvergleichskampfs der Schachjugend verlegt wurden. Die 3. und 4. Mannschaft hatte aber heute beide wenig Glück.

Die 3. Pokalmannschaft hatte die 1. Mannschaft aus Vonkeln zu Gast. Walter Ommer versäumte es, zu Anfang der Partie die Initiative zu ergreifen und stellte nach Fingerfehler in einer bereits etwas schlechteren, weil für ihn passiven, Stellung einzügig die Dame ein. Dabei stand die Mannschaft bis dahin an allen Brettern besser: Joachim Conrad hatte deutlichen Vorteil und überspielte seinen Gegner positionell. Ihm reichte schließlich ein Mehrbauer, um die Partie für sich zu entscheiden und so den Rückstand der Mannschaft wettzumachen. Benedikt Marquardt hatte in einem Paulsen-Sizilianer allerdings schon Zeitprobleme, als ihm sein Kontrahent durch ein »Qualitätsopfer« nur die Alternative zwischen Matt oder deutlichem materiellem Nachteil ließ. Damit war der Kampf zugunsten der Gäste entschieden. In der letzten Partie der Begegnung, die mittlerweile in ein remises Doppelturmendspiel verflacht war, einigte man sich folgerichtig auf eine Punkteteilung zum 1½:2½ aus Solinger Sicht. Hier hatte Stephan Borchert zwar im Mittelspiel eine für ihn vorteilhafte Stellung durch ein Bauernopfer erreichen können, danach allerdings zu harmlos fortgesetzt.

Im Gegenzug war unsere 4. bei der 2. von Vonkeln zu Gast. Hier war der Kampf bereits nach knapp zwei Stunden verloren: Tobias Leuther war an Brett 2 schlecht aus der Eröffnung herausgekommen und verlor recht unspektakulär, während Marius Fränzel am Spitzenbrett einen starken Angriff entwickeln konnte, dann aber leider ein »Zwischenmatt« übersah. Damit kämpften Leo Rizzi und David Möller an den Brettern 3 und 4 nur noch um die Ergebniskosmetik. Während David seinen Gegner nach Öffnung der Stellung im Mittelspiel rasch überspielte und mattsetzte, landete Leo mit einer Mehrqualität in einem Endspiel mit Bauern auf beiden Flügeln, das er souverän gewinnen konnte. So stand es am Ende zwar 2:2, aber 3:7 nach Berliner Wertung.