Alle Beiträge von Olli

Achte siegt knapp, aber hochverdient

Mit einem 4½:3½-Erfolg bei der dritten Mannschaft von SW Remscheid behauptete sich unsere 8. Mannschaft auf einem Aufstiegsplatz in der 1. Bezirksklasse. Der Auftakt verlief optimal, denn Kathleen Weiland konnte es sich sogar leisten, auf einen Partiegewinn durch das gegnerische Handy-Klingeln zu verzichten, um die Partie am Brett nochmals zu gewinnen. Kurze Zeit später behielt der zur Zeit in guter Form aufspielende Martin Wandzik nach chaotisch verlaufener Eröffnung in der entsprechend unübersichtlichen Stellung den besseren Überblick und erhöhte auf 2:0. Durch den positiven Zwischenstand beflügelt, wählte Jan-Hendrik Berents eine sehr riskante und zweischneidige Fortsetzung und wurde prompt mit einem vollen Zähler belohnt. Im Anschluss verwertete Dmitry Iov in gewohnt ruhigem Positionsstil seine Stellungsvorteile sicher, so dass bereits nach knapp drei Stunden ein Zwischenstand von 4:0 zu verzeichnen war.

Der endgültige Sieg ließ dann aber noch etwas auf sich warten: Zunächst wurde der König von Dr. Roman Diederichs von seinem Gegner geschickt aufs offene Brett getrieben, wo er keine hohe Lebenserwartung besaß, was den ersten vollen Zähler für die Gastgeber bedeutete. Alexander Kirschbaum vergab dann in klarer Gewinnstellung einen »Matchball«, als er den letzten Trick seines Kontrahenten übersah und sich mattsetzen ließ. Glücklicher Weise bewahrte Daniel Borgmann am Spitzenbrett die Nerven und sorgte souverän für den letzten notwendigen halben Zähler. Denn auch in der letzten Partie des Tages gab es noch eine unerwartete Niederlage, als Routinier Stephan Kaiser in einem elementaren Bauernendspiel sich für die falsche Abwicklung entschied und einen weiteren Verlust hinnehmen musste, was letztlich zum knappen 4½:3½-Endstand führte.

Die Achte benötigt nun noch 3 Zähler aus den beiden verbleibenden Begegnungen, um den Aufstieg perfekt machen zu können.

Zur Seite der VIII. Mannschaft

Überraschung im Verbands-Pokal

Trotz großer Aufstellungsprobleme hat unsere Mannschaft im Verbands-Vierer-Pokal mit einem überraschenden 3:1-Erfolg über den Düsseldorfer SK das Halbfinale erreicht. Auch wenn die Gäste aus der Landeshauptstadt nur mit einer Spielerin ihres NRW-Klassen-Spitzenteams antraten, waren sie dennoch nominell an allen Brettern favorisiert.

Die Vorentscheidung zu unseren Gunsten fiel kurz vor der Zeitkontrolle, als WGM Natalia Straub am Spitzenbrett ihre vorteilhafte Position nicht verstärken konnte und bei Zeitknappheit eine Figur einstellte, so dass Oliver Kniest die glückliche Führung erzielen konnte. Das Weiterkommen sicherte dann Benedikt Marquardt, der am zweiten Brett mit einer exzellenten Vorstellung in der besten Partie des Tages Anna Rudolph bezwang, so dass der Kampf dank der besseren Berliner Wertung bereits entschieden war.

Danach gaben sich die Gegner von Andreas Peschel (in einer nach spannendem Igel-Positionskampf völlig unklaren Position) und Dr. Hans-Peter Schneider, der in einem Leichtfigurenendspiel gegen das gegnerische Läuferpaar minimal schlechter stand, mit Remisen zufrieden, so dass der 3:1-Endstand feststand.

Damit geht es nun am 24.03. im Halbfinale um den Finaleinzug und die damit verbundene Qualifikation für die NRW-Ebene.

Zweite Jugendmannschaft abgestiegen

Es war nicht die Saison der zweiten Jugendmannschaft! In den ersten fünf Saisonkämpfen hatte es vier knappe, teils sehr unglückliche Niederlagen gegeben, am sechsten Spieltag kam es dann zum organisatorischen »Super-Gau«. Von zwölf theoretisch einsatzfähigen Spielern waren am Samstagvormittag nach einer wahren Absagen-Flut noch vier (!) übrig geblieben, was bei der im Jugendbereich geltenden Punktwertung bereits einer zwingenden Niederlage gleichkommt.

Somit musste erstmals in der Geschichte unserer Jugendabteilung ein Mannschaftskampf abgesagt werden, was gleichzeitig den definitiven Abstieg aus der Jugend-Verbandsliga bedeutet.

Zur Seite der zweiten Jugendmannschaft

SG-Spieler beim DSK-Open im Vorderfeld

Das stets im Frühjahr an mehreren Freitagen ausgetragene Open des Düsseldorfer SK ist inzwischen zu einer festen Einrichtung des niederrheinischen Turnierkalenders geworden und erlebt bereits seine 16. Auflage. Auch in diesem Jahr fanden 90 Spieler den Weg in die Landeshauptstadt, um in 7 Runden Schweizer System um den Titel des Düsseldorfer Stadtmeisters zu kämpfen. Im auch qualitativ gut besetzten Teilnehmerfeld befinden sich auch unsere NRW-Klassen-Spieler Dirk Schockenbäumer und Torsten Werbeck, die die Plätze 11 und 13 der Startrangliste einnehmen. Beide liegen nach fünf gespielten Runden sehr ordentlich im Rennen.

Schocki ist mit einem Zwischenscore von 4/5 noch ungeschlagen und liegt lediglich einen halben Zähler hinter der Tabellenspitze zurück. Er gab jeweils mit den schwarzen Steinen zwei Remisen in den Runden 2 und 4 ab und konnte sich durch einen vollen Zähler über Jelena Sokalska nun auf den geteilten fünften Platz vorschieben. In der Vorschlussrunde trifft er auf den Neu-Gerresheimer FM Christoph Nogly, der beim Europapokal in Fügen im vergangenen Oktober noch eine Goldmedaille am sechsten Brett als Spieler der Schachfreunde Berlin erringen konnte.

Mit einem halben Zähler weniger befindet sich Torsten Werbeck im großen Verfolgerfeld. Neben einer vermeidbaren Punkteteilung gegen einen schwächeren Spieler in Runde 2 musste er eine Niederlage gegen den Topfavoriten Vyacheslav Savchenko hinnehmen, hat aber mit 3½/5 noch alle Chancen auf eine »Top Ten«-Platzierung.

Weitere Infos zum Turnier unter: www.duesseldorfer-schachklub.de

Michael Berg vorzeitig Vereins-Blitzmeister

Mit einem zweiten Platz beim 5. Wertungs-Turnier konnte sich FM Michael Berg vorzeitig den Titel des Blitz-Vereinsmeisters 2006/07 sichern. Nach drei Siegen bei den vorangegangenen Turnieren ist er in der Gesamtwertung dank zweier Streichresultate bereits vor dem letzten Turnier nicht mehr einzuholen.

Den Tagessieg sicherte sich bei erneut enttäuschender Teilnehmerzahl von 7 Spielern mit 10/12 der Vorjahres-Titelträger Oliver Kniest vor Berg und dem punktgleichen, erneut stark auftrumpfenden Stephan Borchert (beide 8½).

Zur Ergebnisübersicht

Vorrunde der Jugend-VM beendet

Die Vorrunde der Jugend-Vereinsmeisterschaft wurde mit dem fünften Spieltag beendet. Während in den Gruppen 1 und 2 die Topfavoriten Christopher Blomel und Tobias Leuther sich mit jeweils 4/4 souverän qualifizierten, kamen die beiden U12-Talente Jan Porstmann und Philipp Andrä als jeweilige Zweite ebenfalls noch in das A-Finale.

Die größte Spannung herrschte in der Vorrundengruppe 3, in denen überraschend U14-Bezirksmeister Yannic Neuhaus mit 3½/4 die Tabellenspitze eroberte. So kam es in der Schlussrunde zu einem echten Endspiel um die A-Finalqualifikation zwischen den beiden »Routiniers« Alexander Kirschbaum und Leo Rizzi, in dem sich Rizzi mit den schwarzen Steinen durchsetzen konnte.

Zu den Gruppen-Tabellen

SG-Jugend gewinnt Bezirks-Pokal

Unsere Jugendmannschaft hat den im vergangenen Jahr erstmals gewonnenen Bezirks-Vierer-Pokal erfolgreich verteidigen können. Dabei benötigte das aus Christopher Blomel, Anton Hannewald, Tobias Leuther und Alexander Kirschbaum bestehende Quartett allerdings eine gehörige Portion Glück, um das im Haus Turnerbund ausgetragene Turnier für sich entscheiden zu können.

Vermutlich aufgrund des miserablen Wetters hatten sich lediglich 4 Teams eingefunden, um den Kampf um die Qualifikation für die Verbands-Ebene im Schnellschach-Modus aufzunehmen. Im Halbfinale zitterte sich unsere Mannschaft zu einem 2½:1½-Erfolg über Mettmann-Sport. Christopher Blomel und Anton Hannewald sorgten für die vollen Zähler an den Spitzenbrettern, während auf den Positionen 3 und 4 trotz klarer Vorteile lediglich ein halber Zähler durch Tobias Leuther heraussprang.

Im Finale stand die Mannschaft gegen Tornado Anderssen dann schnell auf Verlust: Tobias Leuther unterlag dem U16-Verbands-Vizemeister Fabian Wendt, während Christopher Blomel am Spitzenbrett remisierte. Bei diesem Zwischenstand stand Anton Hannewald auf Verlust und Alexander Kirschbaum hatte in Gewinnstellung mit einem riesigen Zeitnachteil von 30 Sekunden gegenüber 4 Minuten zu kämpfen.

In diesem Moment sorgte ein überraschendes Remisangebot bei Alexander für die Wende: Alex nahm dankend an und der Gegner von Anton verlor beim Stande von 1:2 völlig den Faden, so dass unser U18-Bezirksmeister mit seinem Sieg den Ausgleich und dank der besseren Berliner Wertung die glückliche Titelverteidigung sicherstellen konnte.

Michael Berg gewinnt 5. Vereins-Schnellturnier

Mit seinem ersten Tagessieg in der diesjährigen Schnellschach- Vereinsmeisterschaft hat FM Michael Berg einen wichtigen Schritt zum Titelgewinn gemacht. Dabei profitierte er auch davon, dass sein Hauptkonkurrent Helmut Busse nicht über den 4. Platz hinauskam und somit keine weiteren Punkte in der Gesamtwertung gut machen konnte.

Das erneut mit einer sehr mauen Beteiligung von 10 Spielern (darunter zwei vereinslose Gäste) ausgetragene Turnier wurde in den Runden 4 und 5 entschieden. Im vierten Durchgang konnte im Spitzenduell der beiden verlustpunktfreien Führenden Oliver Kniest eine Mehrfigur gegen Michael Berg nicht in einen vollen Zähler ummünzen und musste sich mit einem Remis begnügen. In der nächsten Runde unterlag Kniest dem sehr stark aufspielenden Martin Wandzik, als er so geschickt dem Dauerschach auswich, dass er statt dessen Matt gesetzt wurde.

Damit siegte Berg klar mit 5½/6 vor Kniest (4½) und dem spielerisch überzeugenden Michael Pfeiffer (4), während Helmut Busse auf 3½/6 kam.

Zur Ergebnisübersicht

ADS verpasst NRW-Qualifikation nur knapp

Beim Finalturnier des Regierungsbezirks Düsseldorf im Schulschach verpasste die sehr junge Mannschaft der August-Dicke-Schule in der WK II (Jahrgänge 1990 und jünger) nur sehr unglücklich die Qualifikation für die NRW-Schulschach-Meisterschaft. Nach Siegen über die Gymnasien aus Goch (3:1) und Wuppertal (3½:½) gab es im entscheidenden letzten Spiel gegen das Gymnasium aus Voerde eine unglückliche 1:3-Niederlage. Lediglich Anton Hannewald konnte am Spitzenbrett seine Partie gewinnen, während unsere drei Burger Talente sich trotz guter Stellungen letztlich geschlagen geben mussten.

Dennoch wusste das sehr junge Team spielerisch voll zu überzeugen. Insgesamt spielten: Anton Hannewald (2/3), Philipp Andrä (1½/3), Yannic Neuhaus (2/3) und Thorben Voigt (2/3).

Balduan führt in Leverkusen

Nach fünf von sieben Runden bei den Leverkusener Stadtmeisterschaften liegt »Lokalmatador« Markus Balduan mit 4½/5 zusammen mit den beiden Routiniers Efim Rotstein und Boris Khanukov in Führung. Baldi startete perfekt mit 4/4, wobei ihm ein überzeugender Erfolg über den im Vorjahr auch bei den Solinger Schachwochen gastierenden Svetlin Mladenov (2308) gelang. In der fünften Runde verzichtete Markus dann gegen den Ex-Solinger Ingo Cordts trotz der weißen Steine auf jegliche Gewinnversuche und remisierte frühzeitig, so dass es nun zum Duell mit dem Wuppertaler Khanukov kommt.

Dieser hatte in der fünften Runde den exzellenten Lauf von Andreas Peschel unterbrochen, der zuvor mit 3½/4 und einem Schwarz-Sieg über den früheren Kölner Stadtmeister Dimitri Marcziter (2230) voll überzeugt. Andreas trifft nun in der sechsten Runde im brisanten »Derby« auf Clara Wirths, die in den ersten vier Runden ein sensationelles Turnier ablieferte und nach einer Niederlage gegen den topgesetzten Rotstein nun ebenfalls bei 3½/5 rangiert.

Einen halben Zähler dahinter befindet sich Torsten Werbeck, dem in der 5. Runde endlich wieder ein Sieg gelang und der nun mit einem guten Endspurt noch auf ein versöhnliches Turnierende hofft.

Alle Infos zum Turnier finden sich unter: www.schachclub-bayer-leverkusen.de