Durch einen hart umkämpften 4½:3½-Erfolg beim direkten Verfolger SK Münster 32 konnte unsere zweite Mannschaft in der Oberliga NRW ihren sechsten Sieg in Folge einfahren und benötigt nach Punktverlusten der Konkurrenz nur noch zwei Zähler aus den beiden verbleibenden Kämpfen, um den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga perfekt zu machen. Matchwinner Martin Becker weiterlesen
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Wichtiger Sieg im Abstiegskampf
Mit einem zu hoch ausgefallenen 6½:1½-Erfolg über die Zweitvertretung des Klubs Kölner Schachfreunde gelang unserer III. Mannschaft nach zwei unglücklichen Niederlagen in der NRW-Klasse ein wichtiger Sieg im Kampf gegen den Abstieg. Wichtiger Sieg im Abstiegskampf weiterlesen
Klarer Sieg über Tegel sichert Klassenerhalt
Mit einem ungefährdeten 6½:1½-Erfolg über das Tabellenschlusslicht SK König Tegel hat unsere Bundesliga-Mannschaft den Klassenerhalt endgültig perfekt gemacht und kann sich in den restlichen drei Kämpfen auf das Erreichen des angestrebten ausgeglichenen Punktekontos am Saisonende konzentrieren. Gegen die homogene Mannschaft der Tegeler, die im Sinne ihrer sympathischen Vereinspolitik auf Kontinuität setzen und die Aufstiegsmannschaft unverändert in der Bundesliga spielen lassen, sorgten frühe Siege der »Euro-Fighter« Michael Hoffmann, Sipke Ernst und Alexander Naumann für eine schnelle Entscheidung. Weitere volle Zähler erzielten Predrag Nikolic und Robert Zysk. Klarer Sieg über Tegel sichert Klassenerhalt weiterlesen
Finalniederlage trotz grandiosem Pokal-Fight
Unser Pokalquartett hat das Finale um den deutschen Mannschafts-Pokal gegen den OSC Baden-Baden mit 1½:2½ verloren und damit den Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen können. Zuvor lieferten unsere Jungs den klar favorisierten Gastgebern aber einen tollen Kampf, in dem lange Zeit der Unterschied im Elo-Schnitt von fast 200 Punkten nicht zu spüren war. Am vorherigen Abend war noch lange beratschlagt worden, mit welcher Aufstellung man den Kampf gegen den Bundesliga-Spitzenreiter angehen würde. Die unmittelbar vor dem Kampf durchgeführte Auslosung ergab einen »Heimkampf«, so dass Jörg Wegerle traditionell das Spitzenbrett verwaltete, während die beiden Weiß-Partien an den Brettern 2 und 3 von Markus Schäfer und Martin Becker absolviert wurden und Lorenz Drabke die zweite Schwarz-Partie übernahm. Finalniederlage trotz grandiosem Pokal-Fight weiterlesen
Enttäuschender Platz 5 beim NRW-Vierer-Blitz
Unsere Blitzmannschaft hat im zweiten Jahr hintereinander die Qualifikation zur Deutschen Blitz-Mannschaftsmeisterschaft verfehlt. Bei den in Essen-Überruhr ausgetragenen NRW-Meisterschaften reichte es nur zu einem enttäuschenden 5. Platz mit 28:12 Zählern, mit dem um sieben Punkte der für ein Weiterkommen notwendige zweite Platz verfehlt wurde.
Dabei waren die Aussichten eigentlich optimal, denn trotz der Absage zahlreicher Spieler und der Terminkollision mit dem Deutschen Pokal-Finale war das Quartett IM Michael Hoffmann, IM Bernd Schneider, FM Michael Berg und FM Markus Balduan an Position 1 bei der in diesem Jahr schwach besetzten Meiterschaft gesetzt. Doch schon frühzeitig gab es diverse Unentschieden gegen nominell klar schwächere Teams zu beklagen, und spätestens nach der klaren ½:3½-Niederlage gegen den späteren NRW-Meister SV Wattenscheid (Appel, Dinstuhl, Holzke, Sträter) war klar, dass das Team nicht in bester Form war.
Letztlich wuchs der Rückstand auf die Qualifikationsplätze immer mehr an, und am Ende musste sich die Mannschaft mit dem unbefriedigenden fünften Platz zufrieden geben. Spielerisch vermochte nur Michael Hoffmann (16/20) zu überzeugen, während Bernd Schneider (14/20) und vor allem Michael Berg (12½/20) und Markus Balduan (10/20) keinen guten Tag erwischt hatten.
Achte siegt knapp, aber hochverdient
Mit einem 4½:3½-Erfolg bei der dritten Mannschaft von SW Remscheid behauptete sich unsere 8. Mannschaft auf einem Aufstiegsplatz in der 1. Bezirksklasse. Der Auftakt verlief optimal, denn Kathleen Weiland konnte es sich sogar leisten, auf einen Partiegewinn durch das gegnerische Handy-Klingeln zu verzichten, um die Partie am Brett nochmals zu gewinnen. Kurze Zeit später behielt der zur Zeit in guter Form aufspielende Martin Wandzik nach chaotisch verlaufener Eröffnung in der entsprechend unübersichtlichen Stellung den besseren Überblick und erhöhte auf 2:0. Durch den positiven Zwischenstand beflügelt, wählte Jan-Hendrik Berents eine sehr riskante und zweischneidige Fortsetzung und wurde prompt mit einem vollen Zähler belohnt. Im Anschluss verwertete Dmitry Iov in gewohnt ruhigem Positionsstil seine Stellungsvorteile sicher, so dass bereits nach knapp drei Stunden ein Zwischenstand von 4:0 zu verzeichnen war.
Der endgültige Sieg ließ dann aber noch etwas auf sich warten: Zunächst wurde der König von Dr. Roman Diederichs von seinem Gegner geschickt aufs offene Brett getrieben, wo er keine hohe Lebenserwartung besaß, was den ersten vollen Zähler für die Gastgeber bedeutete. Alexander Kirschbaum vergab dann in klarer Gewinnstellung einen »Matchball«, als er den letzten Trick seines Kontrahenten übersah und sich mattsetzen ließ. Glücklicher Weise bewahrte Daniel Borgmann am Spitzenbrett die Nerven und sorgte souverän für den letzten notwendigen halben Zähler. Denn auch in der letzten Partie des Tages gab es noch eine unerwartete Niederlage, als Routinier Stephan Kaiser in einem elementaren Bauernendspiel sich für die falsche Abwicklung entschied und einen weiteren Verlust hinnehmen musste, was letztlich zum knappen 4½:3½-Endstand führte.
Die Achte benötigt nun noch 3 Zähler aus den beiden verbleibenden Begegnungen, um den Aufstieg perfekt machen zu können.
Überraschung im Verbands-Pokal
Trotz großer Aufstellungsprobleme hat unsere Mannschaft im Verbands-Vierer-Pokal mit einem überraschenden 3:1-Erfolg über den Düsseldorfer SK das Halbfinale erreicht. Auch wenn die Gäste aus der Landeshauptstadt nur mit einer Spielerin ihres NRW-Klassen-Spitzenteams antraten, waren sie dennoch nominell an allen Brettern favorisiert.
Die Vorentscheidung zu unseren Gunsten fiel kurz vor der Zeitkontrolle, als WGM Natalia Straub am Spitzenbrett ihre vorteilhafte Position nicht verstärken konnte und bei Zeitknappheit eine Figur einstellte, so dass Oliver Kniest die glückliche Führung erzielen konnte. Das Weiterkommen sicherte dann Benedikt Marquardt, der am zweiten Brett mit einer exzellenten Vorstellung in der besten Partie des Tages Anna Rudolph bezwang, so dass der Kampf dank der besseren Berliner Wertung bereits entschieden war.
Danach gaben sich die Gegner von Andreas Peschel (in einer nach spannendem Igel-Positionskampf völlig unklaren Position) und Dr. Hans-Peter Schneider, der in einem Leichtfigurenendspiel gegen das gegnerische Läuferpaar minimal schlechter stand, mit Remisen zufrieden, so dass der 3:1-Endstand feststand.
Damit geht es nun am 24.03. im Halbfinale um den Finaleinzug und die damit verbundene Qualifikation für die NRW-Ebene.
Zweite Jugendmannschaft abgestiegen
Es war nicht die Saison der zweiten Jugendmannschaft! In den ersten fünf Saisonkämpfen hatte es vier knappe, teils sehr unglückliche Niederlagen gegeben, am sechsten Spieltag kam es dann zum organisatorischen »Super-Gau«. Von zwölf theoretisch einsatzfähigen Spielern waren am Samstagvormittag nach einer wahren Absagen-Flut noch vier (!) übrig geblieben, was bei der im Jugendbereich geltenden Punktwertung bereits einer zwingenden Niederlage gleichkommt.
Somit musste erstmals in der Geschichte unserer Jugendabteilung ein Mannschaftskampf abgesagt werden, was gleichzeitig den definitiven Abstieg aus der Jugend-Verbandsliga bedeutet.
SG-Spieler beim DSK-Open im Vorderfeld
Das stets im Frühjahr an mehreren Freitagen ausgetragene Open des Düsseldorfer SK ist inzwischen zu einer festen Einrichtung des niederrheinischen Turnierkalenders geworden und erlebt bereits seine 16. Auflage. Auch in diesem Jahr fanden 90 Spieler den Weg in die Landeshauptstadt, um in 7 Runden Schweizer System um den Titel des Düsseldorfer Stadtmeisters zu kämpfen. Im auch qualitativ gut besetzten Teilnehmerfeld befinden sich auch unsere NRW-Klassen-Spieler Dirk Schockenbäumer und Torsten Werbeck, die die Plätze 11 und 13 der Startrangliste einnehmen. Beide liegen nach fünf gespielten Runden sehr ordentlich im Rennen.
Schocki ist mit einem Zwischenscore von 4/5 noch ungeschlagen und liegt lediglich einen halben Zähler hinter der Tabellenspitze zurück. Er gab jeweils mit den schwarzen Steinen zwei Remisen in den Runden 2 und 4 ab und konnte sich durch einen vollen Zähler über Jelena Sokalska nun auf den geteilten fünften Platz vorschieben. In der Vorschlussrunde trifft er auf den Neu-Gerresheimer FM Christoph Nogly, der beim Europapokal in Fügen im vergangenen Oktober noch eine Goldmedaille am sechsten Brett als Spieler der Schachfreunde Berlin erringen konnte.
Mit einem halben Zähler weniger befindet sich Torsten Werbeck im großen Verfolgerfeld. Neben einer vermeidbaren Punkteteilung gegen einen schwächeren Spieler in Runde 2 musste er eine Niederlage gegen den Topfavoriten Vyacheslav Savchenko hinnehmen, hat aber mit 3½/5 noch alle Chancen auf eine »Top Ten«-Platzierung.
Weitere Infos zum Turnier unter: www.duesseldorfer-schachklub.de
Michael Berg vorzeitig Vereins-Blitzmeister
Mit einem zweiten Platz beim 5. Wertungs-Turnier konnte sich FM Michael Berg vorzeitig den Titel des Blitz-Vereinsmeisters 2006/07 sichern. Nach drei Siegen bei den vorangegangenen Turnieren ist er in der Gesamtwertung dank zweier Streichresultate bereits vor dem letzten Turnier nicht mehr einzuholen.
Den Tagessieg sicherte sich bei erneut enttäuschender Teilnehmerzahl von 7 Spielern mit 10/12 der Vorjahres-Titelträger Oliver Kniest vor Berg und dem punktgleichen, erneut stark auftrumpfenden Stephan Borchert (beide 8½).