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Kniest siegt beim Dezember-Schnellschach

Das letzte Schnellturnier des Jahres wurde eine Beute von Oliver Kniest, der sich mit der Bilanz von 6/6 vom Verfolgerfeld absetzen konnte. Auf den weiteren Medaillenplätzen landeten Andreas Peschel (4½) und Helmut Busse (4), die in umgekehrter Reihenfolge auch die Gesamtwertung nach vier von zehn Wertungsturnieren anführen.

Rangliste:  Stand nach der 6. Runde
Rang Teilnehmer NWZ G S R V Punkte Buchh BuSumm
1. Kniest, Oliver 2247 6 6 0 0 6.0 20.5 129.5
2. Peschel, Andreas 2128 6 4 1 1 4.5 23.0 123.5
3. Busse, Helmut 2151 6 4 0 2 4.0 22.5 126.0
4. Flesch,Stefan,Dr. 1951 6 4 0 2 4.0 16.5 113.0
5. Auer,Martin 2160 6 3 1 2 3.5 25.0 116.0
6. Görke, Joachim 2024 6 3 1 2 3.5 18.5 112.5
7. Hannewald, Anton 2013 6 3 0 3 3.0 22.5 111.0
8. Skiber, Friedel 1584 6 3 0 3 3.0 17.5 101.5
9. Fränzel, Dr. Marius 1655 6 3 0 3 3.0 15.0 111.5
10. Meckel,Helmut 1823 6 2 1 3 2.5 17.5 104.5
11. Zimdars, Wolfgang 1554 6 2 1 3 2.5 16.5 107.0
12. Müller, Werner 1693 6 1 2 3 2.0 18.0 98.0
13. Kaiser, Stephan 1548 6 2 0 4 2.0 15.0 90.0
14. Schubert,Stefan 1306 6 2 0 4 2.0 12.5 100.5
15. Hahner, Sebastian 6 1 1 4 1.5 12.5 95.5
16. Fodor, Bernhard 1218 6 1 0 5 1.0 15.0 88.0

Zur Gesamtwertung

Lukas Petschnig/ David Beifuß gewinnen Weihnachtsturnier

Teamwork war gefragt beim diesjährigen Weihnachtsturnier der Jugend, da per Losverfahren Zweier-Teams aus einem erfahreren Vereinsspieler und einem »Neuling« gebildet wurden, die dann in 10-Minuten-Partien  jeweils abwechselnd – ohne Beratung oder andere Hinweise – ihre Züge ausführen mussten.

Das klar beste Team des Abends war Lukas Petschnig/David Beifuß, die alle ihre Partien gewinnen konnten und sich so die größten Schoko-Weihnachtsmänner als Preise sichern konnten.  Doch auch alle anderen Teams durften sich über süße Überraschungen zum Abschluss freuen und hatten bei dieser ungewöhnlichen Turnierform viel Spaß.

Fortschrittstabelle:  Stand nach der 5. Runde   (nach Rangliste)
Nr. Teilnehmer 1 2 3 4 5 Punkte Buchh SoBerg
1. Petschnig, L / Beifuß, D 7w1 2s1 4s1 3w1 5w1 5.0 12.0 12.00
2. Petschnig, S / Marks, J 3s1 1w0 5w1 4s1 6s0 3.0 15.0 8.00
3. Wallrodt, A / Sidona, B 2w0 5s1 7w1 1s0 8s1 3.0 12.0 4.00
4. Kuhn, J / Emini, L 6s1 8s1 1w0 2w0 7s1 3.0 12.0 4.00
5. Sereda, S / Sereda, M 8w1 3w0 2s0 6w1 1s0 2.0 14.0 3.00
6. Schmidt, D / Petschnig, S 4w0 7s0 8w1 5s0 2w1 2.0 10.0 4.00
7. Wallrodt, S / Petschnig, F 1s0 6w1 3s0 8w0 4w0 1.0 14.0 2.00
8. Strieder, P / Mohammad Aghi, H 5s0 4w0 6s0 7s1 3w0 1.0 11.0 1.00

Kevin Zolfagharian vor erstem Stadtmeister-Titel

Kevin Zolfagharian, hier bei seinem Gewinn der Jugendstadtmeister 2016

Dem 21-jährigen Kevin Zolfagharian ist eine Runde vor Schluss sein erster Stadtmeistertitel kaum noch zu nehmen. Mit einem Kurzremis gegen Jan Hobusch verteidigte er einen Zähler Vorsprung auf das Verfolgerfeld. Somit reicht ihm ein Remis in der Schlussrunde gegen Joachim Görke auf jeden Fall zum Titel und er weist für den Fall einer Niederlage auch noch die klar bessere Buchhoz-Wertung gegenüber seinen Verfolgern auf.

Während Jan Hobusch mit Schwarz gegen den bisher verlustpunktfreien Zolfagharian auf Gewinnversuche verzichtete und schnell die Punkteteilung anbot, versuchten die Verfolger zumindest noch den geteilten zweiten Platz zu erreichen und in Schlagdistanz zum Führenden zu kommen.

Dies gelang Joachim Görke, der nach einem langwierigen königsindischen Positionskampf Michael Podder mittels eines Figurenopfers bezwingen konnte. Ebenfalls auf 4½/6 schraubte Athanassios Vranidis seinen Score, nachdem Andreas Peschel seine leicht bessere Position nach einem taktischen Versehen überzogen hatte.  Allerdings kann Athanassios sein tolles Ergebnis nicht weiter verbessern, da er während der letzten Runde erst aus seinem Urlaub wiederkehren wird.

Dagegen versuchte Oliver Kniest vergeblich, mit Schwarz den Widerstand seines Teamkollegen Stephan Borchert zu brechen. Beide gehören damit neben Dr. Stefan Flesch, Eduard Kushchan, Helmut Meckel und Philipp Nguyen zur sechsköpfigen Verfolgergruppe, die sich mit 4/6 noch Hoffnungen auf einen Medaillenrang machen können.

Die letzte Runde steht am 14.12.2018 auf dem Programm.

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Markus Ragger als Matchwinner gegen Werder

GM Markus Ragger – GM Luke McShane
(Foto: Tatjana Rosenfeld)

»Mann, war das spannend«, waren die ersten Worte eines  erleichterten Teamchefs Alexander Naumann, als er mit seinem Stellvertreter an diesem Wochenende Oliver Kniest telefonierte, nachdem er zuvor sechs Stunden lang den Krimi gegen Werder Bremen am Laptop während seines Apotheken-Notdienstes hatte verfolgen müssen. Nach einem erneuten Marathon-Match hatte unser Bundesliga-Team die frühe Niederlage von Erwin L’Ami durch einen Sieg von Topscorer Mads Andersen ausgeglichen, bevor Markus Ragger in der letzten Partie des Tages noch den Siegtreffer zum 4½:3½ erzielte.
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Remis für Zweite in Oberursel

IM Markus Schäfer

Mit einem leistungsgerechten 4:4 beim Aufsteiger SV Oberursel musste die II. Mannschaft zwar ihren ersten Punktverlust in dieser Saison hinnehmen, liegt aber nach dem ersten Saisondrittel sensationell mit 5:1 Zählern auf dem geteilten ersten Tabellenplatz. Neben Topscorer Jan Hobusch, der sein Ergebnis auf 3/3 schraubte, sorgte diesmal Mannschaftsführer Markus Schäfer für einen sehr wichtigen Sieg. Remis für Zweite in Oberursel weiterlesen

Kevin Schröder rettet Sieg gegen Mülheim

FM Kevin Schröder
(Foto: Bernd Schröder)

Mit einem 5:3-Zittersieg gegen den SV Mülheim-Nord hat unser Bundesliga-Team am dritten Spieltag seine weiße Weste bewahrt. Lange Zeit schien alles auf einen knappen Erfolg hinauszulaufen, bevor ein Turmeinsteller von Jan Smeets den Mannschaftssieg in Frage stellte. Ausgerechnet der kurzfristig als Ersatz eingesprungene 18-jährige Kevin Schröder behielt jedoch beim Stand von 4:3 die Nerven und konnte seine schlechtere Stellung nach sechs Stunden nicht nur halten, sondern nach einem taktischen Versehen seines Gegners FM Amir Rezasade sogar noch gewinnen, und avancierte damit zum Matchwinner.

Erstmalig kamen wir dank unserem neuen Reisepartner Düsseldorfer SK trotz »Auswärtsspiel« in den Genuss einer sehr kurzen Anreise.  Der DSK sorgte bei seiner Heimpremiere in der sehr großen Aula des Humboldt-Gymnasiums für gute Spielbedingungen, die definitiv noch einige Zuschauer mehr verdient gehabt hätten. Kevin Schröder rettet Sieg gegen Mülheim weiterlesen