Fünfte mit erfolgreichem Saisonauftakt

Obwohl unsere V. Mannschaft mit nur sieben Spielern zum OSC Rheinhausen aufbrechen musste, kehrte sie mit einem 5½:2½-Sieg und der geteilten Tabellenführung nach Solingen zurück. Freigelassen werden musste leider Brett 2, da Dr. Hajo Boschek am Morgen wegen einer akuten Erkrankung seinen Einsatz absagen musste. Ihm sei auch auf diesem Weg noch einmal eine rasche Besserung gewünscht. Fünfte mit erfolgreichem Saisonauftakt weiterlesen

Große Delegation beim Wien-Open

Nach drei Jahren nimmt der Wiener Schachverband den Rhythmus seiner Großturniere mit dem 21. Vienna Chess Open wieder auf. Die diesmal längere Pause wurde durch die Renovierung des Spielortes, des Wiener Rathauses, erzwungen. Offenbar war die erzeugte Spannung groß, denn mit über 1000 Spielern in drei Gruppen war das Wien-Open einmal mehr ein Erfolg.

Der Festsaal im Wiener Rathaus – einer der schönsten Spielorte Europas

Dieses Mal war die Solinger Delegation umfangreich: Insgesamt 6 Solinger Spieler (davon 5 von der SG Solingen) versuchten sich in den drei Teilturnieren. Große Delegation beim Wien-Open weiterlesen

Jugend-Europameisterschaft: Rang 25 und 35 für Bashylina und Müdder

Melanie Müdder und Luisa Bashylina

Unsere Talente Luisa Bashylina und Melanie Müdder haben die Jugendeuropameisterschaft in Bratislava jeweils mit einem Platz im vorderen Mittelfeld abgeschlossen. Während Luisa in der U14w mit 5½/9 auf dem 25. Platz landete, konnte sich Melanie mit zwei Siegen zum Abschluss in der U16w mit 5/9 noch auf den 35. Platz nach vorne schieben. Jugend-Europameisterschaft: Rang 25 und 35 für Bashylina und Müdder weiterlesen

Jugend-EM: Luisa Bashylina schiebt sich nach vorne

Luisa Bashylina bei der Jugend-EM in Bratislava

Zwei Drittel der Jugend-Europameisterschaften in Bratislava sind absolviert und unsere beiden SG-Talente zeigen eine gute Leistung. Luisa Bashylina konnte sich in der U14w  mit 2½ Zählern aus den vergangenen drei Runden nach vorne schieben und liegt nun mit 4/6 auf dem 22. Platz.  Melanie Müdder spielt in der U16w weiterhin ein solides Turnier und liegt mit Elo-Plus bei 3/6. Jugend-EM: Luisa Bashylina schiebt sich nach vorne weiterlesen

Ganguly spielt Turnier seines Lebens

GM Surya Shekhar Ganguly

In der chinesischen Provinz Hunan fand vom 27.07.-06.08.2019 mit dem »Belt and Road-Turnier« die erste Auflage eines neuen Super-Open statt, das in drei Wertungskategorien mit einem Gesamtpreisfonds von 250.000 Euro in das Reich der Mitte lockte.  Dabei erwischte Surya Shekhar Ganguly mit einer Eloperformance von 2876 vielleicht das Turnier seines Lebens. Zwar gehört der 36-Jährige seit mehr als 15 Jahren beständig zu den erweiterten Top 100  der Weltrangliste und konnte als Individual-Goldmedaillengewinner bei der letzten Mannschaftsweltmeisterschaft und sechsfacher indischer Meister durchaus bereits einige prestigeträchtige Turniererfolge feiern. Dennoch wird ihm der Sieg bei diesem Super-Open alleine deshalb in Erinnerung bleiben, weil er ihm die imposante Summe von 50.000 Dollar einbrachte. Ganguly spielt Turnier seines Lebens weiterlesen

Luisa Bashylina und Melanie Müdder bei Jugend-Europameisterschaften

Der Turniersaal in Bratislava

Vom 01.–11.08.2019 finden im slowakischen Bratislava die Jugend-Europameisterschaften in den Altersklassen U08–U18 statt. Bei dieser Großveranstaltung mit 1.327 Teilnehmern aus 49 Ländern umfasst das deutsche Teilnehmerkontingent 40 Jugendliche. Dazu gehören mit Luisa Bashylina (U14w) und Melanie Müdder (U16w) auch zwei unserer großen Talente, die sich mit ihrem 1. bzw. 2. Platz bei den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften für dieses Event qualifizierten.  Nach dem ersten Turnierdrittel liegen beide bei 1½/3. Luisa Bashylina und Melanie Müdder bei Jugend-Europameisterschaften weiterlesen

Karl-Heinz Podzielny (1954-2019)

Karl-Heinz Podzielny

Tief bestürzt nimmt die Solinger Schachgesellschaft Abschied von IM Karl-Heinz Podzielny, der am 01.08.2019 im Alter von 64 Jahren verstorben ist.  Karl-Heinz spielte von 1989-1998 für uns in der Bundesliga und gehörte zur Meistermannschaft des Jahres 1997.

Durch sein enormes Talent und Schachverständnis gehörte er in vielen Jahren zu den Topscorern des Teams und war einer der Leistungsträger.  Auf der anderen Seite konnte sein Lebensstil dem jeweiligen Mannschaftsführer an den Bundesligawochenenden viele Nerven kosten. So kam es durchaus vor, dass am Sonntagmorgen, wenn sich Teile der Mannschaft bereits beim Frühstück befanden, zunächst ermittelt werden musste, in welcher Lokalität des Ortes Karl-Heinz zuletzt gesehen worden war.  Wenn die Fahndung erfolgreich und der Meister aufgespürt worden war, galt es dann manchmal  noch eine Zeche zu erstatten, da »Podz-Blitz« in der Nacht das Kleingeld ausgegangen war …

Nach irgendwie erfolgreich absolviertem Transport zu den damals noch um 9:00 Uhr beginnenden Sonntags-Partien konnte Karl-Heinz aber in der Regel die entnervten Verantwortlichen dadurch besänftigen, dass er – von den nächtlichen Ereignissen völlig unbeeindruckt – seine Partie überzeugend gewann. Karl-Heinz Podzielny (1954-2019) weiterlesen

Aryan Tari auf Platz 2 in Dänemark

Knapp zwei Wochen nach seinem Sieg bei der Norwegischen Landesmeisterschaft bestätigte Aryan Tari seine starke Form beim Xtracon-Open, dem traditionell stärksten dänischen Turnier, das früher als Politiken-Cup bekannt war. In diesem Jahr waren 368 Teilnehmer, darunter 25 GM und 15 IM, vom 20.–28.07.2019 in dem aus Hamlet bekannten Helsingor am Start.

Aryan erwischte als Nummer 8 der Setzliste mit 4/4 einen guten Start, bevor er gegen das bekannte indische Supertalent Rameshbabu Praggnanandha (2540), der später als alleiniger Turniersieger seinen bisher größten Erfolg feierte, remisierte. Nach einer weiteren Punkteteilung gegen den Dänen IM Kassa Korley (2437), der eine GM-Norm erzielte, besiegte Aryan den früheren WM-Kandidaten GM Johan Hjartarson (2513) und lag nach acht Runden mit 7/8 als Teil eines Trios an der Tabellenspitze.

In den Schlussrunden folgten zwei Remisen gegen GM Gabriel Sargassjan (2681) und GM Allan Stig Rasmussen (2569) und wies mit 8/10 im Pulk der Verfolger von Praggnanandha die beste Wertung auf, was ihm den zweiten Platz einbrachte, der mit umgerechnet ca. 2300 Euro und dem Gewinn von 8 Elo-Punkten versüßt wurde. Aryan Tari auf Platz 2 in Dänemark weiterlesen

Zwei SG-Sieger in Leiden

Turniersieger Snadipan Chanda (2.v.l) und Predrag Nikolic (3.v.l.)
Ganz außen links: Turniersponsor Roel Piket

Es dürfte sicherlich eine absolute Rarität darstellen, dass wir an einem Tag gleich drei Turniersieger aus Reihen unseres Vereins feiern können, aber am Nachmittag des 21.07.2019 gab es tatsächlich binnen zwei Stunden gleich dreifachen Grund zu feiern. Denn unmittelbar nach dem Sensationssieg von Thomas Michalczak in Dortmund gab es aus dem holländischen Leiden die nächsten Erfolge zu vermelden. Während Predrag Nikolic die »Kronengruppe«, ein Rundenturnier mit früheren Siegern des Open, mit 6/9 gewann, holte sich Sandipan Chanda mit 7½/9 den Titel in der A-Gruppe des offenen Turniers.

Das Schachfestival in Leiden feierte vom 12.–21.07.2019 seine 13. Auflage. Bereits im Vorfeld war klar, dass sich das Organisationsteam und auch der bisherige Sponsor,  Roel Piket (ein Cousin unseres früheren Bundesligaspielers Jeroen Piket), nach dem Turnier zurückziehen würde und die weitere Zukunft des Turniers ungewiss ist. So beschloss man, ergänzend zu den üblichen Open-Turnieren ein Rundenturnier mit den bisherigen Turniersiegern auszutragen.

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Tom Michalczak gewinnt sensationell Dortmund-Open

Tom Michalczak
(Foto: Bernd Schröder)

Jeder Schachspieler träumt davon, einmal ein perfektes Turnier zu spielen, bei dem alle Puzzle-Teile wie exzellente eigene Form, richtige Prognosen bei der Eröffnungsvorbereitung, eine passende Auslosung und das notwendige Quäntchen Glück sich ideal zusammenfügen. Unser Jugendtrainer Thomas Michalczak erlebte jetzt beim Sparkassen-Open, das vom 13.–21.07.2019 in Dortmund anläßlich der 48. Schachtage ausgerichtet wurde, genau solch ein Turnier. Als Nummer 15 der Setzliste siegte er mit 7½/9 und einer Elo-Performance von 2540 alleine unter anderem vor den teilnehmenden 2 GM und  4 IM und sicherte sich die Siegesprämie von 1.000 Euro. Eine IM-Norm verpasste er lediglich dadurch, dass ihm ein ausländischer Gegner fehlte. Tom Michalczak gewinnt sensationell Dortmund-Open weiterlesen