Im ersten Heimkampf musste unsere Damenmannschaft eine etwas überraschende 1½:2½-Niederlage gegen die sympathischen Gäste des SV Welper hinnehmen. Zwar konnte unsere Gastspielerin Andrea Schmidt (von der ESG 1851) mit einem Figurengewinn und konsequenter Auswertung des Vorteils vorlegen. Doch im Gegenzug wollte Elizabeth Kublanov in einem Endspiel mit einem Mehrbauern einer Stellungswiederholung ausweichen, stellte dabei aber ihre Dame so unglücklich, dass ihre Gegnerin ihr einen Turm wegkombinieren konnte.
Unser Neuzugang Diana Baciu überzog an Brett 1 ihre remisliche Stellung und geriet gegen ihre zäh kämpfende Kontrahentin in ein Mattnetz. Und da Carolin Kublanov an Brett 3 im Endspiel einen Minusnabauern hatte, kam sie über ein Remis leider nicht hinaus. Mit nun 2:2 Mannschaftspunkte ist die Damenmannschaft damit vorerst auf den vierten Tabellenplatz zurückgefallen.
In dem nachgeholten Heimkampf gegen die SF Erkelenz gab unsere U16-Mannschaft zum ersten Mal in der Saison einen halben Punkt ab und wurde mit einem 11:5-(3½:½)-Sieg vorzeitig Verbandsmeister der SJNR.
Philipp Nguyen und Malik Sherif gewannen an den ersten beiden Brettern ihre Partien rasch nach Figuren- und Damengewinn. An Räuberschach erinnerte die Partie von Oliver Littek an Brett 4: Nachdem Oliver zuerst die Qualität und zwei Bauern erobert hatte, stellte er dann im Gegenzug seine Dame für einen Turm ein, um schließlich in einem Endspiel mit Zwei Türmen gegen Dame und Bauern auf beiden Seiten das Remis zu sichern. Robert Barche holte den letzten vollen Punkt, indem er zweimal eine Leichtfiguren gewann.
Die U16 muss nun zum Saisonabschluss am 10. März noch nach Wesel, wo sie eine perfekten Saison zum Abschluss bringen kann.
Durch verschiedene Ausfälle bedingt durch Krankheit und einen parallelen Kampf in der U16 trat unsere IV. Mannschaft gegen Gerreheim II mit nur 6 Stammspielern an und musste eine 3:5-Niederlage quittieren. Marius Fränzel an Brett7, der erst 12 Stunden vor dem Kampf informiert worden war, dass er spielen dürfe, erwischte einen schlechten Tag und ging nach passiver Eröffnungsbehandlung im gegnerischem Königsangriff unter. Doch Daniel Reksten, der erst 15 Sekunden vor Ablauf der Karenzzeit am Brett erschienen war, glich umgehend aus, indem er den Königsangriff seines Gegenübers abwehrte und mit einem Plus Material stehen blieb. Vierte patzt gegen Gerresheim weiterlesen →
Unsere VII. Mannschaft war gegen Wermelskirchen III durch den Ausfall unserer ersten vier Bretter nominell sicher nicht favorisiert, aber der Verlauf des Kampfes spiegelte dies nicht wider, sondern er war eher durch Pleiten, Pech und Pannen geprägt.
Nach einem kampflosen Sieg von Kurt Rist mussten wir den Ausgleich hinnehmen, als Engelbert Kletzl es nicht verhindern konnte, dass sein Gegner einen starken Springer im Zentrum installieren konnte, der seinen Spielaufbau derart blockierte, dass die Partie alsbald verloren war. Ein kleines Lächeln von Fortuna konnte Reinhold Wygas verzeichnen, als sein Gegner in der Zeitnotphase eine Stellung aufgab, die bei genauerer Analyse zumindest noch Remischancen aufwies. Knappe Niederlage gegen Wermelskirchen weiterlesen →
Nach den ersten vier Kämpfen sah es recht düster in Sachen Klassenerhalt für unsere X. Mannschaft aus: An den hinteren Brettern zeigte der Nachwuchs viele Schwächen, und die Älteren im Team hatten oft übermächtige Gegner am Brett. Mit Markus Mentzel und Helmut Meckel hat die Mannschaft nun für die Klasse natürlich zu starke, aber für die Mannschaftssituation nützliche Verstärkungen bekommen. Beide legten dann an den Brettern fünf und sechs am Sonntag im Kampf gegen Velbert in der 2. Bezirksklasse auch blitzsaubere Siege hin.
Davon ließen sich auch die ersten vier Bretter motivieren: Philipp Müller ließ in der Tschigorin-Verteidigung keine Angriffe des Weißen zu und erreichte problemlos ein Remis. Klaus Drunk stibitze an Brett 2 gegen den Schwarzen nicht nur eine Leichtfigur, sondern nutzte den löchrigen, sizilianischen Aufbau des Gegners zur entscheidenden Attacke. Mit einem Remis von Ingo Kopernok im Mittelspiel mit gegenseitigen Chancen am 3. und einem Sieg von Ruben Sadlowski, der seinen Gegner einfach überrollte, war das 5:1 sicher gestellt. In den letzten vier Begegnungen gegen Mannschaften auf Augenhöhe sollten die vielleicht noch nötigen drei Zähler für den Klassenerhalt zu erreichen sein.
Beim Heimkampf der V. Mannschaft gegen die II. des Krefelder SK Turm wurde einmal mehr der Mangel spürbar, dass bei Kämpfen unterhalb der NRW-Ebene kein neutraler Schiedsrichter den Kampf leitet. Obwohl an Brett 3 nach 1¾ Stunde der Benachrichtigungston eines Handys ertönte, war es gegen den lautstarken Protest der Krefelder nicht durchzusetzen, dass die Partie regelkonform beendet wurde. In der Folge verlor Athanassios Vranidis diese Partie dann nach langer und zäher Verteidigung zum vorläufigen Endstand von 3:5; nun muss der Spielleiter des NSV über den Ausgang der Partie und das Endergebnis des Mannschaftskampfes entscheiden. Kampf der Fünften mit ungewissem Ausgang weiterlesen →
Einen enttäuschenden Schlusstag erlebten die SG-Jugendteams bei den Deutschen Meisterschaften. Letztlich erreichte die U16 als beste Mannschaft den 7. Platz, verpasste dabei aber auf fast tragische Weise den Sprung auf Rang 4.
Nachdem Philipp Nguyen im Kampf gegen den Hamburger SK ein wichtiges Remis aus schlechterer Stellung beigesteuert hatte, glich Daniel Reksten mit seiner besten Leistung im Turnier die Niederlage von Jan Hobusch wieder aus. In einem komplizierten Bauernendspiel fand Kevin Zolfagharian bei beiderseits knapper Zeit in der Finish-Phase zunächst die besten Züge, unterlag dann aber einer Halluzination und nahm in klarer Gewinnstellung das Remisangebot seines Gegners zum 2:2 an. Im Falle eines Sieges wäre die Mannschaft auf Rang 4 gelandet.
Dagegen unterlag die U20 gegen die Sfr. Heidesheim mit 2½:3½. Dabei konnten Mark Shishkov und Seva Bashylin mit ihren Siegen die drei Niederlagen an den Spitzenbrettern nicht kompensieren, wodurch die Mannschaft auf einen enttäuschenden 11. Platz zurückfiel.
Die gleiche Platzierung erreichten die U14w, die zum Abschluss mit 1:3 gegen TuRa Harksheide unterlag, weil nur Topscorerin Amina Sherif am Spitzenbrett punkten konnte.